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Volkswirtschaftliches Expert/inn/enwissen wird in vielen Zusammenhängen nachgefragt.

In der Wirtschaftsforschung geht es um die Analyse, Erklärung und Prognose ökonomischer Prozesse. Beispielsweise erstellen Wirtschaftsforschungsinstitute und –abteilungen (in Großbanken und großen Unternehmen) auf der Basis eines reichen theoretischen und statistischen Erfahrungsschatzes an „Gesetzmäßigkeiten“ Prognosen der zukünftigen Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts, der Inflation, der Arbeitslosigkeit, der Zins- und Wechselkursentwicklung. Diese Konjunktur- und Wachstumsprognosen werden von wirtschaftspolitischen Entscheidungsinstanzen, aber auch von privaten Interessenten (z.B. Großbanken, Automobilfirmen, privaten Kapitalanlegern, Berufsverbänden, Medien etc.) nachgefragt.

Aber nicht nur gesamtwirtschaftliche (makroökonomische) Zusammenhänge werden im engeren Bereich der Wirtschaftsforschung untersucht. Auch konkrete Marktprozesse (wie z.B. die Auswirkungen von Deregulierungsmaßnahmen in der Telekommunikation oder in der Energiewirtschaft) werden von Volkswirt/inn/en analysiert. Die volkswirtschaftliche Markt-, Preis- und Wettbewerbstheorie (auch „Mikroökonomie“ genannt) verfügt über ein reichhaltiges Instrumentarium, um die Effekte unterschiedlicher Rahmenbedingungen auf wirtschaftliche Abläufe zu beschreiben, zu analysieren und zu bewerten.

Lohnte sich die Deregulierung des Flugverkehrs für die Konsument/inn/en? Unter welchen Bedingungen verbessert (verschlechtert) der Wettbewerb die Qualität von Produkten? Sollte Microsoft in verschiedene Unternehmen aufgeteilt werden, weil es seine Marktmacht missbraucht? Ist die Einführung gesetzlicher Mindestlöhne eine vernünftige Maßnahme, oder schadet sie in Wahrheit den vermeintlich begünstigten Arbeitnehmer/inne/n? Ist ein staatliches oder ein privat organisiertes Gesundheitswesen kostengünstiger? In welchen Bereichen und weshalb sollte der Staat die Ergebnisse von Marktprozesse korrigieren? Verhalten sich Non-Profit-Organisationen wirklich anders als private Unternehmen? Bringt die Osterweiterung der EU neue Arbeitsplätze in Österreich? Diese und viele andere Fragen werden von Volkswirt/inn/en abgehandelt. Es existiert nahezu keine politische oder wirtschaftliche Frage, die nicht eine wichtige volkswirtschaftliche Dimension aufweist.

In engem Kontakt mit den Expert/inn/en der Wirtschaftsforschung, gleichwohl sehr viel näher am Puls der Politikberatung arbeiten jene Volkswirt/inn/en, die in verschiedenen staatlichen und öffentlichen Institutionen volkswirtschaftliche Analysen erstellen.  Ministerien, Berufsverbände und Kammern, aber auch politische Parteien und Medien haben einen dringenden Bedarf an fundierten volkswirtschaftlichen Analysen und Interpretationen – ohne solches Material wäre es unmöglich, in den unvermeidlichen Interessenskonflikten einer pluralistischen Demokratie die eigenen (politischen oder wirtschaftlichen) Interessen überzeugend zu vertreten. Aufgabe der Volkswirt/inn/en in diesen Bereichen der Politikberatung ist es, wirtschaftspolitische Handlungsalternativen aufzuzeigen und ihre potenziellen (oftmals unerwarteten) Folgen neutral und nüchtern zu analysieren.

Erfahrungsgemäß wendet sich nur etwa ein Drittel aller ausgebildeten Volkswirt/inn/e/n den eben genannten klassischen Bereichen der Wirtschaftsforschung und Politikberatung zu. Ein weiteres Drittel stellt seine analytischen Fähigkeiten auf die eine oder andere Weise in den Dienst der komplexen Funktionen moderner Kapitalmärkte – Banken, Versicherungen, Pensions- und Investmentfonds sind wichtige Arbeitgeber für Volkswirt/inn/en geworden. Seriöse Vermögensverwaltung und glaubwürdige Anlageberatung kann auf Dauer nur auf Basis fundierter volkswirtschaftlicher Kenntnisse erfolgreich sein. In unseren reichen Volkswirtschaften mit weltweit integrierten Kapitalmärkten stellt dieser Tätigkeitsbereich ein wichtiges, dynamisch sich entwickelndes Berufsfeld dar.

Das letzte Drittel der Volkswirt/inn/en arbeitet in vielfältigen Dienstleistungsberufen in privaten und gemeinnützigen Unternehmen (z.B. Organisations- und Unternehmensberatung, Marktforschung, Ausbildung, Journalismus), aber auch in  Stabsstellen größerer Unternehmen, die sich mit langfristigen strategischen Grundsatzfragen, Organisations- und Finanzierungsfragen, aber auch der Abfassung und Analyse von Geschäftsberichten beschäftigen. Ihre fundierte theoretische und analytische Ausbildung sollte Volkswirt/inn/en befähigen, sich rasch in vielfältige, auch betriebswirtschaftlich orientierte Tätigkeitsbereiche einzuarbeiten. Tatsächlich sind Volkswirt/inn/en auch zur Zeit, trotz der kleinen Zahl an Absolvent/inn/en, auch relativ oft in Spitzenpositionen des Managements zu finden.


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