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Qualifikationsprofil
Ziel des Studiums der Skandinavistik ist es, die skandinavischen
Sprachen (Dänisch, Färöisch, Isländisch, Norwegisch und Schwedisch),
Literaturen, Kulturen und Gesellschaften in Geschichte und Gegenwart
systematisch zu erfassen. Die Teilgebiete der Skandinavistik sind
demnach: Sprachbeherrschung zumindest einer skandinavischen Sprache,
Skandinavistische Sprachwissenschaft, Skandinavistische
Literaturwissenschaft und Skandinavistische Kulturwissenschaft.
Die Studierenden werden mit den verschiedenen Methoden und Theorien der
einzelnen Teilbereiche vertraut gemacht, wobei der gesamtskandinavische
Aspekt berücksichtigt wird. Dabei werden (insbesondere in
wissenschaftlichen Arbeiten) Reflexionsfähigkeit, strukturierendes und
kritisches Denken sowie Problemlösungsfähigkeit geübt, der Umgang mit
einer ständig wachsenden Informationsfülle und Literatur in
Bibliotheken trainiert und die Fähigkeit zur Planung, Organisation und
systematischen Durchführung von Projekten erworben. Die kritische
Theoriebildung der Frauen- und Geschlechterforschung soll sowohl im
gesellschaftsbezogenen als auch im kultur-, literatur- und
sprachwissenschaftlichen Bereich Berücksichtigung erfahren.
Neben sprachlichen und methodischen Kompetenzen werden auch soziale
Kompetenzen vermittelt, wie zum Beispiel Teamarbeit und
Kommunikationsfähigkeit, insbesondere im internationalen Bereich. Die
Bereitschaft zur Mobilität und zur Auseinandersetzung mit anderen
Kulturen wird sowohl am Studienort als auch durch die Möglichkeit von
Auslandsstudien an skandinavischen Universitäten gefördert. Im übrigen
wird auf das Qualifikationsprofil für die Studienrichtung
Skandinavistik verwiesen. |
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