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Studium Anglistik und Amerikanistik Studieren an der Uni Wien Österreich A343 Anglistik und Amerikanistik, Diplomstudium - Uni Wien


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Qualifikationsprofil
Kurzdarstellung des Faches Anglistik und Amerikanistik

Wie die Kulturwissenschaften insgesamt, ist auch die Anglistik und Amerikanistik seit der Mitte des 20. Jahrhunderts von der Tendenz geprägt, überlieferte sozio-kulturelle Normen zu reflektieren und Kulturen in ihrer Pluralität zu erfassen. Damit sind auch die spezifischen kulturellen, literarischen und sprachlichen Ausdrucksformen traditionell wenig beachteter sozialer, ethnischer und regionaler Gemeinschaften zum Gegenstand wissenschaftlicher Forschung und Lehre geworden. Diese inhaltliche Ausweitung des Faches wird begleitet von der Entwicklung verschiedener theoretischer und methodischer Neuansätze und Weiterentwicklungen. Entsprechend ergibt sich für das Studium der Anglistik und Amerikanistik der Bildungs- und Forschungsauftrag, Wissen von und Verständnis für die Vielfalt der englischen Sprache und der anglophonen Literaturen und Kulturen sowie ihrer sozio-historischen Bedingtheit zu vermitteln.

Qualifikationsprofil

I.) Fachqualifikationen (Wissensinhalte)

* Ausgezeichnete Beherrschung der englischen Gegenwartssprache hinsichtlich ihrer Aussprache, Syntax, Stilistik und ihrer gesamten Bandbreite von „registers“; Fähigkeit zur umfassenden mündlichen und schriftlichen Textproduktion; Perfektion im zielgruppengerechten Sprachgebrauch; Reflexion und Verwendung von Englisch als allgemeiner Arbeitssprache unter exemplarischer Einbeziehung von Fachsprachen; solide, breit angelegte und genaue Kenntnis der sprachlichen Normen (Orthographie, Grammatik, Stilistik etc.); bewusste Sprachverwendung; Fähigkeit zu übersetzen und Übersetzungen zu evaluieren.

* Forschungskompetenz und Fähigkeit, wissenschaftlich zu arbeiten


Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Anwendung und Entwicklung wissenschaftlicher Methoden und Techniken; Fähigkeit zur eigenständigen Formulierung wissenschaftlicher Fragestellungen, zu selbständigem und kritischem wissenschaftlichen Arbeiten und davon ausgehend zu transdisziplinärem und interkulturellem Forschen; Offenheit gegenüber den Wissens- und Theorieangeboten anderer relevanter Disziplinen; Fähigkeit zur Synthese und Darstellung fachbezogener Forschungsergebnisse und zur reflektierten Produktion wissenschaftlicher Texte (d.h. Informationen recherchieren, ordnen, evaluieren, Schlüsse ziehen, neue Ideen entwickeln; gewonnene Erkenntnisse und Innovationen wissenschaftlich aufbereiten, argumentieren und präsentieren).

* Kulturwissenschaftliche Kompetenz

Vertrautheit mit Aspekten der Herrschafts-, Mentalitäts- sowie Wirtschafts- und Sozialgeschichte der anglophonen Kulturräume (Britische Inseln und Nordamerika sowie schwerpunktmäßig weitere anglophone Kulturen); wissenschaftliche Beschäftigung u.a. mit Minderheiten- und Alltagskulturen des englischsprachigen Raums. Gesellschaftskritisches Wissen, das befähigt, gesellschaftliche Strukturen und Rollenverteilungen (u.a. zwischen den Geschlechtern) als historisch wahrzunehmen und Medieninhalte kritisch zu reflektieren, da (traditionelle wie neue) Medien sowohl Erzeugnisse als auch Bedingungen des Kulturprozesses darstellen. Exemplarisches Lernen und dadurch gewonnene Kenntnisse von übertragbaren kulturwissenschaftlichen Analyseverfahren fördern die interkulturelle Handlungs- und Kommunikationskompetenz.
   
* Literaturwissenschaftliche Kompetenz


Vertrautheit mit einer repräsentativen Auswahl von Texten aus Literaturen in englischer Sprache in diachroner und synchroner Dimension; Befähigung zur kritischen Sichtung der Erkenntnisziele, theoretischen Ansätze und methodischen Vorgangsweisen der allgemeinen wie englischsprachigen Literaturwissenschaft, sowie die Befähigung zur exemplarischen Anwendung adäquater Methoden zur Analyse von Texten und medialen Produkten des gewählten Sprach- und Kulturraums; Einführung in die Problematik der Perioden, der Wandlungsprozesse ästhetischer Sensibilitäten und historischer Bedingtheiten durch eine diachron bestimmte Auswahl von Textsorten; Ermutigung zur Kreativität durch Förderung der Wertschätzung des Ästhetisch-Kreativen und Weitergabe der lustvollen Lese-erfahrung.
   
* Sprachwissenschaftliche Kompetenz

Einsicht in die biologische, kognitive, soziale, kulturelle und historische Bedingtheit von Sprache am Beispiel des Englischen, sowie deren Relevanz in verschiedenen Berufsfeldern. Dies bedeutet im Einzelnen: Vertrautheit mit der Beschreibung der verschiedenen Ebenen sprachlicher Organisation (vom Laut bis zum Diskurs) und deren theoretischer Fundierung; Vertrautheit mit den geographischen, sozialen, stilistischen und funktionalen Varianten des Englischen; Kenntnis über Herkunft, Entwicklung und internationale Verbreitung des Englischen („lingua franca“); Kenntnis der Grundsätze des Spracherwerbs und des Sprachunterrichts.

II.) Schlüsselqualifikationen

Methodenkompetenzen


* Wissenschaftliche Kompetenz: Fähigkeit zur Erfassung komplexer Problemsituationen durch die Strategien der Abstraktion und kritischen Analyse, Hinterfragung und Reflexion wissenschaftlicher Ansätze und Methoden. Problemorientiertes Informationsmanagement durch Techniken gezielter Recherche und Selektion relevanter Informationen; Übung in der kritischen Bewertung von Problemanalysen, Erklärungsmodellen und Lösungsstrategien auf Basis expliziter Parameter; sowie die Fähigkeit, vernetzt bzw. kontextuell zu denken.

* Projektmanagement: Einsicht in den Zusammenhang zwischen detailorientierter und übergeordneter Problemlösung durch die selbständige Anfertigung größerer wissenschaftlicher Arbeiten innerhalb vorgegebener Zeitspannen, sowie durch Projektarbeit, Teamarbeit und Arbeitsgemeinschaften.

* Interdisziplinäres Arbeiten: das Fach Anglistik und Amerikanistik selbst ist interdisziplinär, indem es literatur-, kultur- und sprachwissenschaftliche Ansätze vereint.

* Flexibilität: die Fähigkeit, sich rasch auf andere Kulturen, Menschen und Wertesysteme einzustellen, wird in den kulturwissenschaftlichen, den literaturwissenschaftlichen und den sprachwissenschaftlichen Übungen geschult.

* Fähigkeit zur kritischen Textanalyse und -rezeption; Sensibilisierung für Kreativität und Phantasie im sprachlichen Ausdruck.

* Befähigung zur Vermittlung von Wissen und zielgruppengerechten Aufbereitung von Information; Erfahrung mit Evaluation und Feedback.

* Breite Erfahrung mit Präsentationstechnik in schriftlicher und mündlicher Form unter Einsatz moderner Medien und Kommunikationstechnologien.

* Gut trainiertes Gedächtnis.

* EDV-Kenntnisse, durch Verfassen von Texten, der Arbeit mit Datenbanken, sowie im Zuge der EDV-gestützten Analyse von sprachlichem Material (z.B. Softwaretools wie SPSS).

Soziale Kompetenzen

* Kritikfähigkeit und Fähigkeit zur Evaluation
* Intellektuelle Offenheit: Fähigkeit kulturelle, gesellschaftliche und politische Differenz zu erkennen, zu akzeptieren und mit Konflikten kompetent umzugehen
 * Ethische und humanitäre Kompetenz: Bewusstsein über allgemeine philosophische und menschliche Fragen; Wissen über gesellschaftliche Zusammenhänge
* Kommunikative Kompetenz in der Fremdsprache in schriftlicher und mündlicher Form, da Lehrveranstaltungen und Prüfungen generell in englischer Sprache abgehalten werden; bewusste Sprachverwendung und Erkennen von sprachlichen Verhaltensstereotypen in der Interaktion
* Interkulturelle Kompetenz: Vermittler zwischen verschiedenen (Sprach)Kulturen; Fähigkeit, eigenes und fremdes sprachliches Verhalten zu beobachten, zu analysieren und zu steuern
* Teamfähigkeit durch Beteiligung an formellen und informellen studentischen Arbeitsgruppen
* Eigeninitiative wird gefördert in Projektarbeit.


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