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Studium Romanistik Studieren an der Uni Wien Österreich A236 Romanistik - Uni Wien


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Qualifikationsprofil
(1) Die Absolventinnen und Absolventen eines romanistischen Diplomstudiums sehen sich in einer von sozialer Mobilität und vielfältigen Kulturkontakten bestimmten Gesellschaft mit einer Vielzahl deutlich unterschiedlicher Verwendungssituationen konfrontiert, in denen vorrangig kultur- und sprachmittlerische Qualifikationen benötigt werden.

Berufliche Laufbahnen können beispielsweise in Bereichen der Internationalen Beziehungen und Kooperationen (Diplomatischer Dienst sowie nichtstaatliche internationale Organisationen), der Massenkommunikation (Journalismus, Rundfunk und Fernsehen), des Tourismus sowie des internationalen Wirtschaftsmanagements, der Sprachmittlung insbesondere in der Erwachsenenbildung (Volkshochschulen, SprachInstitute und Fremdsprachenausbildung in Unternehmungen), des Verlagswesens (Verlagslektorat) und der wissenschaftlichen Forschung und Lehre (Hochschulen und Fachhochschulen) gefunden werden. Eine wichtige Rolle für eine Tätigkeit in den genannten Bereichen kommt hierbei meist den noch in der Studienzeit angeeigneten Zusatzqualifikationen zu, die im Rahmen der Absolvierung freier Wahlfächer erworben werden können.

(2) Aus der Heterogenität der möglichen Verwendungssituationen resultiert der Bedarf an einer vielschichtigen Ausbildung, die neben der Vermittlung einer ausgezeichneten Sprachkompetenz vorrangig die Fähigkeit zur kreativen Vernetzung unterschiedlichster Wissensbereiche entwickeln muss. Letztere umfassen insbesondere Funktions- und Vorkommensweisen der jeweiligen Einzelsprache, die der aktuellen Medienvielfalt entsprechende Kulturproduktion sowie die länderrelevanten Kontextdaten des jeweiligen Sprachraums, wobei auch der außereuropäischen Romania besondere Bedeutung zukommt.

Allgemeine Voraussetzung einer erfolgreichen Bewältigung kultur- und sprachmittlerischer Aufgaben bleibt die Verfügung über eine umfassende interkulturelle Kompetenz, die auf synchronen wie diachronen Wissensbeständen beruht. Zudem benötigen Kulturmittlerinnen und Kulturmittler kreative Fähigkeiten zur kritischen Informationsverarbeitung sowie ein ergänzendes gesellschaftskritisches Wissen, das sie befähigt, gesellschaftliche Machtstrukturen und Geschlechterrollenverteilungen als historische wahrzunehmen.

(3) Ungeachtet der letztgenannten bereichsübergreifenden Kompetenzen, die insbesondere in der kontinuierlichen Konfrontation mit der Methodenvielfalt der Romanistik sowie in einer die alte wie neue Romania erfassenden Auseinandersetzung mit Kulturkontakt-und Kulturkonfliktforschungen sowie mit Gender Studies zu gewinnen sind, lassen sich folgende zentrale Kompetenzen unterscheiden, die im romanistischen Diplomstudium an der Universität Wien erworben werden und das Qualifikationsprofil seiner Absolventinnen und Absolventen maßgeblich bestimmen:

a) sprachpraktische Kompetenzen:

Diese bestehen in soliden sprachpraktischen Fertigkeiten und metasprachlichen Kenntnissen, die erlauben sollen, im Rahmen der wissenschaftlichen Anforderungen des Romanistikstudiums den Erfordernissen der Anwendung der Zielsprachen in konkreten beruflichen Kontexten zu entsprechen. Der Schwerpunkt der Sprachausbildung liegt deshalb im kommunikativen Erlernen der Fremdsprache, wobei dem Erwerb von mündlichen und schriftlichen Fertigkeiten im Hinblick auf Textrezeption und Textproduktion gleiche Bedeutung beigemessen wird. Die sprachpraktischen Fertigkeiten werden hierbei aus einer breiteren Differenzierung mündlicher und schriftlicher Textsorten unter besonderer Berücksichtigung länderrelevanter Themen gewonnen.

b) sprachwissenschaftliche Kompetenzen:
Diese umfassen primär die grundlegenden Kenntnisse und das Verständnis der synchronen und diachronen Funktions- und Vorkommensweisen der gewählten Einzelsprache. Zudem bestehen sie in der Befähigung zur kritischen Sichtung der Erkenntnisziele, theoretischen Ansätze und methodischen Vorgangsweisen der allgemeinen wie romanischen Sprachwissenschaft sowie in der Befähigung zur exemplarischen Anwendung adäquater sprachwissenschaftlicher Methoden zur Untersuchung und Beschreibung konkreter Sprachphänomene.

c) literaturwissenschaftliche Kompetenzen:

Diese bestehen in grundlegenden Einsichten in die kulturelle, historische und ästhetische Dimension von Literatur sowie in spezifischen Kenntnissen der literarischen Produktion des gewählten Sprach- und Kulturraums. Weiters umfassen sie die Befähigung zur kritischen Sichtung der Erkenntnisziele, theoretischen Ansätze und methodischen Vorgangsweisen der allgemeinen wie romanischen Literaturwissenschaft sowie die Befähigung zur exemplarischen Anwendung adäquater Methoden zur Analyse literarischen Schreibens als kultureller Praxis.

d) medienwissenschaftliche Kompetenzen:

Diese bestehen primär in der Befähigung zum adäquaten Umgang mit Mediendifferenz und Intermedialität, die aus Einsichten in die kulturelle und historische Dimension unterschiedlicher Mediensysteme und deren Kontaktsituationen gewonnen wird. Zudem umfassen sie die Befähigung zur kritischen Sichtung medientheoretischer Ansätze und Methoden sowie die Befähigung zur exemplarischen Anwendung adäquater Methoden zur Analyse medialer Produkte des gewählten Sprach- und Kulturraums.
e) landeswissenschaftliche Kompetenzen:
Diese umfassen primär die Befähigung zur kreativen Vernetzung grundlegender Wissensbestände hinsichtlich der Geschichte und Gegenwart wirtschaftlicher, sozialer, politischer und kultureller Institutionen und Strukturen der Länder des gewählten Sprach- und Kulturraums sowie die Befähigung zur adäquaten Informationsbeschaffung unter Nutzung aktueller elektronischer Hilfsmittel. Zudem bestehen sie in der Befähigung zur selbständigen wissenschaftlichen Bearbeitung länderrelevanter Problemstellungen unter Nutzung des Methodenangebots der Sozial- und Geschichtswissenschaften.


Tipp: Suche nach Studium Romanistik an allen UNIs und FHs in Österreich


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