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Studium Biologie Studieren an der Uni Wien Österreich A437 Biologie, Diplomstudium - Uni Wien


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(1) Das Studium der Biologie dient der wissenschaftlichen Bildung und Ausbildung von Biologinnen und Biologen sowie der wissenschaftlichen Berufsvorbildung

(2) Diese Ausbildung zielt insbesondere auf

den Erwerb von Grundlagenwissen in Kernbereichen der Biologie,
den Erwerb spezieller Kenntnisse in Teilbereichen der Biologie als Voraussetzung für wissenschaftliche Tätigkeiten,
die Anleitung zu vernetztem, kritischen Denken und der Fähigkeit zum Umgang mit komplexen Problemen auf der Grundlage wissenschaftlicher Sachlichkeit,
die Befähigung zur Zusammenarbeit und zur kompetenten Darstellung wissenschaftlicher Sachverhalte,
die Befähigung, Beiträge zur wissenschaftlichen Diskussion gesellschaftsrelevanter Fragen zu leisten, insbesondere in Bereichen der Ökologie und der Nachhaltigkeitsdiskussion sowie in Teilbereichen der Medizin,
die Befähigung zu ethisch verantwortlichem Handeln und zur angemessenen Berücksichtigung der Gleichbehandlungsthematik.
(3) Entsprechend den Anforderungen und universitären Rahmenbedingungen ist das Studium in zwei Abschnitte gegliedert:

Erster Studienabschnitt (Semester 1, 2 und 3):

Die ersten 3 Studiensemester, einschließlich der Lehrveranstaltungen der Studieneingangsphase, dienen der Aneignung von Grundkenntnissen aus der Biologie und ihrer unabdingbaren Hilfsdisziplinen. Die im 1. Studienabschnitt zu absolvierenden Pflichtfächer sind für alle Studierende der Biologie gleich. Dieser gemeinsame Sockel an einführenden Lehrveranstaltungen ermöglicht das Kennenlernen der Breite des Faches „Biologie“ und der in Wien angebotenen Ausbildungsschwerpunkte.

Die Absolventinnen und Absolventen des 1. Studienabschnitts sind mit der biologischen Denk- und Betrachtungsweise, dem biologischen Sprachgebrauch und den wesentlichen Charakteristika der biologischen Teildisziplinen vertraut. Sie haben sich einen ausreichenden Überblick auf dem Gesamtgebiet der Biologie erworben, um eine Entscheidung für einen der angebotenen Studienzweige im 2. Studienabschnitt zu treffen.

Zweiter Studienabschnitt (7 Semester):

Teil I (Semester 4, 5 und 6): Die in Teil I angebotenen Pflicht- und Wahlfächer dienen der Aneignung von Basiswissen in dem gewählten Studienzweig. Zur Wahl stehen die Studienzweige Anthropologie, Botanik, Genetik-Mikrobiologie, Ökologie, Paläobiologie und Zoologie. Zur Vermittlung des praktischen Umgangs mit wissenschaftlichen Methoden im Rahmen des gewählten Studienzweigs dient im speziellen die Anfertigung von wissenschaftlichen Facharbeiten und deren Präsentation (im Rahmen von Projektpraktika).

Die Absolventinnen und Absolventen von Teil I des 2. Studienabschnitts

sind mit den entsprechenden theoretischen Grundkenntnissen und den spezifischen praktischen Fertigkeiten in einer der als Studienzweig eingerichteten biologischen Teildisziplinen vertraut und haben das Verständnis für fachnahe Sachgebiete gewonnen,
haben Anregungen zu kritischem und vernetztem Denken erhalten, auch in Hinblick von methodischen Aspekten und Problemstellungen der Frauen- und Geschlechter-/Gender-forschung,
verfügen über Fertigkeiten im Umgang mit der Erhebung, Auswertung, Verwaltung und Präsentation von wissenschaftlichen Daten,
sind durch Erwerb eines allgemein naturwissenschaftlich-biologischen sowie fachspezifischen Grundwissens befähigt, eine Entscheidung zur Wahl einer persönlichen Spezialdisziplin für die wissenschaftliche Vertiefung des Studiums in Teil II des 2. Studienabschnitts zu treffen.
Teil II (Semester 7, 8, 9 und 10) dient der wissenschaftlichen Spezialisierung und Vertiefung durch forschungsbezogene Lehre innerhalb des gewählten Studienzweigs und wird mit einer selbständig angefertigten wissenschaftlichen Diplomarbeit abgeschlossen.

In Teil II des 2. Studienabschnitts werden einerseits allgemeine Fertigkeiten und Schlüsseleigenschaften erworben bzw. weiterentwickelt, wie

kritisches und vernetztes Denken,
konzeptgeleitetes und systematisches Herangehen an Aufgaben,
eigenständige Beurteilung und Lösung von grundlegenden und angewandten wissenschaftlichen Problemen auf der Basis verantwortlicher Planung, Durchführung und Auswertung von wissenschaftlichen Feldstudien, Tests und Experimenten,
problemorientierter und sachkompetenter Umgang mit der Informationsfülle, mit Literatur, Bibliotheken und Datenbanken,
Verfassen von wissenschaftlichen Publikationen und Projektberichten sowie Präsentation zu wissenschafticher Themen,
eigenständige Recherche und Datenerhebung in Bezug auf die Themenbereiche Biologie, Medizin und Pharmazie, unter anderem für Markt- und Meinungsforschung,
Befähigung zu wissenschaftsjournalistischer Darstellung komplexer biologischer Sachverhalte sowie zu Medienarbeit auf sachlicher Basis,
andererseits vermittelt Teil II des 2. Studienabschnitts je nach gewähltem Studienzweig spezifische Qualifikationen in folgenden biologischen Teildisziplinen:

Anthropologie
a) Wissensgebiete und Studieninhalte:

Hominidenevolution: Grundlegende Kenntnisse der Stammesgeschichte der Hominiden unter besonderer Berücksichtigung der Morphometrie und der virtuellen Anthropologie
Humanethologie: Grundlegende Kenntnisse des menschlichen Verhaltens und seine evolutionsbiologischen Grundlagen sowie deren Auswirkungen auf das Verhalten
Humangenetik: Grundlegende Kenntnisse der molekularen, zellulären und formalen Humangenetik unter Einbeziehung humaner Pathologien und deren Genese
Umweltanthropologie und historische Humanökologie: Grundlegende Kenntnisse von Mensch-Umwelt-Beziehungen, deren evolutionäre Genese sowie deren Bedeutung in gegenwärtigen menschlichen Gesellschaften
b) Fertigkeiten und Kompetenzen:

Verständnis der Biologie des Menschen auf Basis seiner Anatomie, Physiologie und unter Berücksichtigung spezifisch menschlicher Evolutionsprozesse
Befähigung zur Erstellung wissenschaftlicher Expertisen im Bereich der Paläoanthropologie, historischen Anthropologie, Humangenetik, Humanökologie und Humanethologie
Vernetzung und Kooperation mit anderen Teilbereichen der Humanwissenschaften (Gesellschafts- und Kulturwissenschaften, Medizin) unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Erkenntnisse der Biologie des Menschen
Einführung in und Umgang mit modernen Methoden der anthropologischen Forschung in Bezug auf virtuelle Anthropologie, EDV-unterstützte Morphometrie, Bevölkerungsstatistik sowie Alters- und Geschlechterforschung
Botanik
a) Wissensgebiete und Studieninhalte:

Überblick über die Artenvielfalt, Morphologie, Entwicklungsgeschichte, Systematik und Taxonomie der Pflanzen
Lebensräume, Flora und Vegetation
Populationsbiologie, Reproduktionsstrategien, Embryologie und Palynologie
Standortfaktoren und ökologische Einnischung pflanzlicher Organismen (inkl. Pilze)
Struktur und Funktion pflanzlicher Zellen, Gewebe und Organe
Stoffwechsel der Pflanzen: Gasstoffwechsel und Primärproduktion, bioaktive Naturstoffe, biochemische Ökologie, Ökophysiologie, chemische Physiologie und Stressphysiologie
Grundlegende Kenntnisse in Genetik und Molekularbiologie der Pflanzen
Botanische Grundlagen für den Natur- und Artenschutz
Angewandte Aspekte der Botanik
b) Fertigkeiten und Kompetenzen:

Befähigung zur Identifikation und Erfassung pflanzlicher Organismen (inkl. Pilze)

Vernetzung von synthetischen und analytischen Betrachtungsweisen innerhalb der Pflanzenwissenschaften (inkl. Pilze), von der molekularen über die zelluläre, organismische, populations- und artbezogene bis zur ökosystemaren und biogeographischen Ebene, in struktureller, funktioneller und entwicklungsgeschichtlicher Betrachtung
Fundierte Einführung in moderne Methoden der biologischen Forschung (je nach Spezialisierung): Mikroskopie und Ultrastrukturforschung, Histologie, Chemische Analytik, Biochemie und Molekularbiologie, Pflanzengenetik, Statistik, Umweltanalytik, Vegetations- und Populationsanalyse, raumanalytische Methoden mittels geographischer Informationssysteme
Anwendung des aktuellen Wissensstandes für Fragen der Pflanzenproduktion, des Pflanzenschutzes sowie des Natur- und Landschaftsschutzes
Genetik-Mikrobiologie
a) Wissensgebiete und Studieninhalte:

Molekulare und Zelluläre Genetik an mikrobiellen, pflanzlichen oder tierischen Modellorganismen
Entwicklungsgenetik an Pflanzen und Tieren
Molekulargenetische Grundlagen humaner Pathologien (Erbdefekte, Krebs)
Molekulare Mikrobiologie an Bakterien, Archaea und niederen Eukaryonten (Systematik, Cytologie, Physiologie, )
Molekulare Grundlagen mikrobieller Pathologien an Pflanzen, Tieren und dem Menschen, inkl. Immunbiologie, Virologie, Infektionsbiologie
Gentechnik / Biotechnologie und begleitende Sicherheitsforschung
Bioinformatik
b) Fertigkeiten und Kompetenzen:

Verständnis der Lebensvorgänge auf molekularer, zellulärer und organismischer Ebene in struktureller, funktioneller und entwicklungsgeschichtlicher Betrachtung
Kritisch-analytisches und vernetztes Denken im Bereich der Lebenswissenschaften
Konzeptgeleitetes und systematisches Herangehen an theoretische und experimentelle Aufgaben
Planung, Durchführung und Auswertung von Experimenten in Labors mit Schwerpunkt in Genetik, Mikrobiologie, Immunologie, Zellbiologie und Biochemie
Ökologie
a) Wissensgebiete und Studieninhalte:

Lebensgemeinschaften und ihre Umweltfaktoren in speziellen limnischen, marinen und terrestrischen Ökosystemen in autökologischer, populationsökologischer und coenologischer Betrachtung
Allgemeine Ökosystemlehre in Hinblick auf das Beziehungsgefüge der Organismen zueinander und zu ihrem Lebensraum; Stoff- und Energieflüsse in naturnahen und naturfernen Ökosystemen einschließlich von Siedlungsräumen
Ökophysiologische Grundlagen der organismischen Primär- und Sekundärproduktion einschließlich angewandter Aspekte
Biochemische Ökologie und Streßphysiologie
Mikrobielle Ökologie
Bodenökologie
Vegetations- und Landschaftsökologie
Biotopmanagement und Landschaftsplanung
Theoretische und praktisch-angewandte Naturschutzforschung; Grundlagen, Gefährdung und Bewahrung organismischer Biodiversität
b) Fertigkeiten und Kompetenzen:

Naturkenntnis und Naturverständnis auf breiter ökologischer Basis
Verstehen der Wechselbeziehungen innerhalb des Mensch - Biogeocoenose-Komplexes; Abschätzen und Verstehen der Folgen anthropogener Nutzung für natürliche und naturnahe Ökosysteme
Kenntnis der Konzepte der „Nachhaltigkeit“ und ihre Umsetzung
Beherrschung gängiger Methoden in Freiland und Labor in den unter a) erwähnten Teilbereichen der ökologischen Wissenschaften
Vertrautheit mit den Grundkonzepten des Natur- und Landschaftsschutzes, deren rechtlicher Basis und den sozioökonomischen Konsequenzen
Kenntnis wesentlicher nationaler und internationaler Materien und Institutionen mit Natur- und Landschaftsrelevanz
Paläobiologie
a) Wissensgebiete und Studieninhalte:

Überblick über die Diversität fossiler Organismen
Methoden zur Erfassung von Fossilisationsprozessen und Grundkenntnisse der Taphonomie und Fazieskunde
Verständnis der Evolution als Zeit- und Raumereignis
Stammesgeschichtliche Zusammenhänge
Rekonstruktion von Aussehen, Lebensweise und Umwelt ausgestorbener Lebewesen
Stratigraphische und chronologische Verwertung von Fossilien
b) Fertigkeiten und Kompetenzen:

Fähigkeit zur Erkennung von Fossillagerstätten und Erfassen der sedimentologischen und geologischen Gegebenheiten
Vernetzung und Interpretation von stratigraphischen, chronologischen und klimatologischen Ergebnissen aus morphologischen Studien fossiler Organismen
Darstellung der fossilen Biodiversität in Museen und Medien
Verwaltung und Aufarbeitung von wissenschaftlichen Sammlungen
Zoologie
a) Wissensgebiete und Studieninhalte:

Vermittlung der Vielfalt an Formen, Strukturen, Lebens- und Verhaltensweisen von Tieren
Vermittlung grundlegender physiologischer Prozesse in ihrer speziellen Ausprägung bei den unterschiedlichen Tiergruppen und auf verschiedenen Organisationsebenen
Entwicklung, Evolution und Stammesgeschichte der Tiere
b) Fertigkeiten und Kompetenzen:

Fähigkeit zur Vernetzung von analytischen und synthetischen Betrachtungsweisen bei der Untersuchung von tierischen Organismen auf den unterschiedlichsten Organisationsebenen, vom Molekül bis zur Population
Aufgrund der Diversität und Breite zoologischer Fragestellungen und Verfahrensweisen die Befähigung zur Arbeit auf angewandten Gebieten, wie insbesondere in Teilbereichen der medizinischen Forschung sowie beim Tier- und Artenschutz



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