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Studium Klassische Archäologie Studieren an der Uni Wien Österreich A314 Klassische Archäologie, Diplomstudium - Uni Wien


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Qualifikationsprofil
Definition und Gegenstand des Faches

(1) Das Fach Klassische Archäologie versteht sich als Wissenschaft der antiken Kultur- und Geistesgeschichte des Mittelmeerraumes sowie der angrenzenden Gebiete und umfaßt die materielle und geistige Hinterlassenschaft der griechischen und der römischen Kultur des Altertums. Sie erforscht weiters deren Vorläufer und Nachwirkungen, ferner deren Randgebiete und die Verbindungen zu benachbarten Kulturen. Im Zentrum des Faches stehen die methodisch komplexe Erforschung der antiken Kunstgeschichte, Architektur, Religions-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sowie aller Materialgattungen in Theorie und Praxis unter Einschluß von Ausgrabungen, Feldforschung und archäologischer Denkmalpflege.

(2) Geographisch umfaßt die Klassische Archäologie den gesamten Mittelmeerraum und die angrenzenden Gebiete, welche mit der griechischen und römischen Kultur in Wechselbeziehung gestanden haben, insbesondere auch die römischen Provinzen.

(3) Zeitlich umfaßt das Arbeitsfeld der Klassischen Archäologie die frühägäischen Hochkulturen, die griechisch-römischen Perioden sowie die Spätantike und das Frühe Christentum. Durch die Beschäftigung mit der Rezeptionsgeschichte und der Wissenschaftsgeschichte reicht das Forschungsgebiet der Klassischen Archäologie bis in die Gegenwart hinein.

(4) Die Klassische Archäologie versteht sich interdisziplinär in enger Verbindung zu Nachbarfächern wie der Alten Geschichte und Altertumskunde, Epigraphik, Klassischen Philologie, Kunstgeschichte, Numismatik, Ur- und Frühgeschichte, Ägyptologie, Altorientalistik, Bauforschung und Architekturgeschichte etc. sowie zu naturwissenschaftlichen Disziplinen.

Qualifikationsprofil und Berufsfelder


Absolventinnen und Absolventen des Faches Klassische Archäologie sind qualifiziert für selbständige wissenschaftliche Tätigkeit in Forschungs- und LehrInstitutionen (z. B. Universitäten, Akademien), im Ausgrabungswesen, in der archäologischen Denkmalpflege, in Bereichen der zeichnerischen und geländetechnischen Aufnahme, der eigenständigen Bearbeitung archäologischen Fundmaterials und der Erstellung wissenschaftlicher Manuskripte, im Museumswesen, ferner auch im Archivwesen, an Institutionen mit historischer Fragestellung, im Bildungs- und Verlagswesen, in Bibliotheken und in Kultur- und Wissenschaftsabteilungen der Medien. Das Studium bereitet überdies auf verwandte Tätigkeitsfelder vor, z. B. in der Tourismusbranche (Kulturtourismus, Kulturmanagement).

Ausbildungsziele und -inhalte

(1) Ziel der Ausbildung ist es, den Studierenden fundierte sachliche und methodische Kenntnisse im Fach Klassische Archäologie zu vermitteln sowie sie zur selbständigen, kritischen Diskussion und zur Vermittlung gewonnener Erkenntnisse zu befähigen. Von Beginn des Studiums an soll die Vermittlung von Sachwissen eine kritische Auseinandersetzung mit den Methoden des Faches sowie ein vielseitiges intellektuelles Herangehen an wissenschaftliche Fragestellungen einbeziehen. Weiters gehören die Diskussion wissenschaftlicher Theorien und das Verständnis ihrer geschichtlichen und kulturpolitischen Voraussetzungen zum Erwerb berufsqualifizierenden Wissens. Sie ermöglichen auch, dieses Wissen in der Breite der Berufsfelder gesellschafts- und zeitbezogen anzuwenden.

(2) Die Ausbildungsinhalte werden innerhalb eines Schwerpunktzyklus von 6 Semestern exemplarisch vermittelt. Für Vor- und Nachbereitung, Vertiefung und Erweiterung des Stoffes ist die/der Studierende eigenverantwortlich.

(3) Folgende für die Ausbildung wichtigen Sachbereiche, die eng miteinander vernetzt sind, werden in der Studienrichtung Klassische Archäologie exemplarisch vermittelt:

1. Theoretische und praktische Methoden der Klassischen Archäologie sowie praxisbezogene Ausbildung: allgemeine Methoden der wissenschaftlichen Arbeit, problemorientierter Umgang mit divergierenden Forschungsmeinungen, Typologie, Ikonographie, Stilanalyse, kunst-, natur- und geschichtswissenschaftliche Datierungsmethoden, Hermeneutik, Gender Studies, Ausgrabung, Museumskunde und archäologische Denkmalpflege (Restaurierung, Museumsdidaktik), außerdem praktische Tätigkeiten wie Vermessen, Zeichnen, Photographieren etc.

2. Sachgebiete: griechische und römische Kultur- und Geistesgeschichte, minoisch-mykenische und italische Kulturen, die der römischen Provinzen sowie die mittelmeerischen und eurasischen Randkulturen. Das Studium dieser Kulturen ist chronologisch nach Epochen eingeteilt und systematisch in die Bereiche Antike Kunstgeschichte, Topographie, Architektur, Siedlungskunde etc. gegliedert. Dazu treten weiters die Sachgebiete Religion und Kult, Mythologie, Philosophie, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Wissenschaftsgeschichte und Antikenrezeption.

(4) Entsprechend der Bedeutung des Selbststudiums im Rahmen der Ausbildung legt der Studienplan Mindestanforderungen fest, welche die Studierenden durch weitere frei gewählte Veranstaltungen und Praktika ergänzen sollen.

Klassische Archäologie als interdisziplinäres Einfachstudium


(1) Das Studium der Klassischen Archäologie ist nach dem UniStG ein Einfachstudium. Ausgehend von der Definition des Faches (§ 2), dem Qualifikationsprofil (§ 3) und den Ausbildungszielen und -inhalten (§ 4) ergibt sich eine enge interdisziplinäre Verflechtung mit anderen altertumswissenschaftlichen Fächern.

(2) Den Studierenden wird daher empfohlen, Wahlfächer aus den Disziplinen der Alten Geschichte und Altertumskunde, Epigraphik, der Klassischen Philologie, der Kunstgeschichte, Numismatik, Ur- und Frühgeschichte, Ägyptologie, Altorientalistik oder der Architekturgeschichte und Bauforschung auszuwählen.


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