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Studium Geographie Studieren an der Uni Wien Österreich A452 Geographie, Diplomstudium - Uni Wien


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Allgemeines Qualifikationsprofil der Studienrichtung "Geographie"

 

Die Wissenschaftsdisziplin Geographie ist heute längst nicht mehr das Fach, das sich primär mit der Entdeckung unbekannter Länder und der Beschreibung der Landschaften und Regionen der Erde in ihrer Vielfalt befasst. Im Zentrum steht nicht mehr die bloße Deskription der Spezifika von Erdräumen, sondern die Erklärung räumlicher Strukturen sowie die Erfassung von Gesetzmäßigkeiten natürlicher Prozesse und menschlichen Handelns, welche die Räumlichkeit der Welt produzieren. Die aktuelle Bedeutung und gesellschaftliche Relevanz des Faches liegt im integrativwissenschaftlichen und transdisziplinären Zugang zu inhaltlichen Fragestellungen. Geographie bietet nicht nur eine Brücke zwischen Natur- und Sozialwissenschaften, sondern stellt auch innerhalb der beiden Schwerpunktbereiche Physiogeographie und Humangeographie die inhaltliche Integration von Spezialwissen sicher.

1. Team- und Kooperationsfähigkeit

Im Rahmen der Seminare und Projektseminare, die im Studienplan eine wichtige Position einnehmen, und der ein Monat umfassenden studienbegleitenden Praxis (§ 9 UniStG) werden neben der Hinführung zur wissenschaftlichen Eigenständigkeit auch jene sozialen Qualifikationen trainiert, die für eine erfolgreiche Positionierung auf dem Arbeitsmarkt notwendig sind: das Arbeiten in Teams, die Fähigkeit der Konfliktbearbeitung, Projektmanagement sowie die Fähigkeit zur Zusammenführung wissenschaftlicher Ergebnisse verschiedener raumrelevanter Nachbardisziplinen.

2. Kommunikationsfähigkeit

Die Vielzahl empirischer Aufgaben, die die AbsolventInnen im Laufe des Studiums zu erfüllen haben, trägt zur Weiterentwicklung kommunikativer Fähigkeiten bei. Im Laufe des Studiums sind schriftliche und mündliche Interviews, Erhebungen vor Ort, Geländearbeiten, Expertengespräche sowie Beobachtungen allgemeiner und spezieller Art notwendig. Flexibilität beim Umgang mit unterschiedlichen Gesprächspartnern und Situationen werden dabei geschult und gefördert.

3. Wissenschaftliches Denken

Die selbstständig zu bearbeitenden Aufgabenstellungen im Rahmen der Ausbildung verlangen und fördern spezifische Denkstrukturen. Das exakte Definieren von Begriffen, die Fähigkeit, komplexe Phänomene analytisch zu zerlegen oder in ihrer Gesamtheit zu erfassen, die Entwicklung widerspruchsfreier bzw. -armer Erklärungskonstrukte, der Umgang mit relevanten Theoriesystemen und das Erkennen empirischer Regelhaftigkeiten sind Elemente des wissenschaftlichen Denkens, die sich die AbsolventInnen im Laufe ihres Studiums aneignen.

4. Sprachkompetenz und Präsentationstechnik

Das Studium fremdsprachiger Literatur, Fachexkursionen, die auch ins Ausland führen, und die oftmalige öffentliche Präsentation von Forschungsergebnissen im Rahmen von Lehrveranstaltungen fördern - über die fachlichen Qualifikationsziele hinaus - die sprachliche und rhetorische Kompetenz der AbsolventInnen. Besonders geschult werden dabei auch der Umgang mit neuen Medien und die sichere und zielgruppenadäquate Anwendung von Präsentationstechniken.

Im Rahmen der Ausbildung in der Studienrichtung "Geographie" wird die Wahrnehmungs-, Untersuchungs- und Lösungskompetenz im Umgang mit sozialräumlichen Entwicklungen und ihrem Einfluss auf die natürliche Umwelt geschärft. Grundlagen- und Spezialwissen werden in kritischer Reflexion ihres Entstehungs- und Verwertungszusammenhangs vermittelt, um die eigenständige methodenbewusste und wissenschafts- wie praxisrelevante Erkenntnis- und Urteilsfähigkeit zu wecken und zu stärken. Wert wird dabei auf die Vermittlung einer multiparadigmatischen Betrachtungsweise gelegt.

AbsolventInnen der Studienrichtung "Geographie" sollen qualifiziert sein, die räumlichen Konsequenzen von physischen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Prozessen und ihren Wechselwirkungen qualitativ und quantitativ zu erfassen, zu visualisieren, zu erklären, zu bewerten und zu prognostizieren.

Durch die breite integrative und interdisziplinäre Ausrichtung der fachlichen Ausbildung sind AbsolventInnen der Studienrichtung "Geographie" in vielen Berufsfeldern einsetzbare GeneralistInnen mit übergreifender Fachkenntnis. Sie werden darauf vorbereitet, durch intellektuelle Offenheit, durch die Fähigkeit zum Blick über enge disziplinäre Grenzen sowie durch die Bereitschaft zu Flexibilität auf die sich rasch verändernden gesellschaftlichen Erfordernisse zu reagieren und sich auch neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Damit entsprechen sie in hohem Maße den Ansprüchen einer zunehmend flexibler werdenden Arbeitswelt.

Diplom-GeographInnen vermitteln ihre Kenntnisse und Fertigkeiten an der Nahtstelle zwischen Natur- und Sozialwissenschaften, Wirtschafts- und Kulturwissenschaften und sind gefragte Mitglieder im Team mit ÖkologInnen, SoziologInnen, ÖkonomInnen, JuristInnen, ArchitektInnen, Kultur- und ErdwissenschaftlerInnen u.a. Durch die spezifische, integrativwissenschaftlich ausgerichtete Ausbildung mit Grundlagen sowohl im physiogeographisch-landschaftsökologischen als auch im sozialwissenschaftlichen und humangeographischen Bereich werden vernetztes Denken und Verständnis für komplexe Systemzusammenhänge besonders gefördert. Da derartige - methodisch profund ausgebildete - "GeneralistInnen" heutzutage von Planungseinrichtungen und öffentlichen Dienststellen, aber auch in vielen Bereichen der Wirtschaft immer stärker nachgefragt werden, erfreuen sich Studierende der Geographie auch guter Berufschancen.

Standortspezifisches Qualifikationsprofil

Unter Berücksichtigung von § 2 Abs. 2 Z 1 UniStG und der in Kapitel 1.3.1 beschriebenen Vielfalt an Berufsfeldern vermittelt der Studienzweig "Theoretische und Angewandte Geographie" an der Universität Wien ein umfangreiches Spektrum an Qualifikationen im Bereich von Natur-, Sozial-, Wirtschafts- und Kulturwissenschaften, das auch Einblick in viele Nachbarwissenschaften ermöglicht.

Generelle fachliche Qualifikationen

Als generelle fachliche Qualifikationen vermittelt der Studienzweig "Theoretische und Angewandte Geographie" einen multiparadigmatischen, transdisziplinären und integrativen Zugang zu raumbezogenen Problemfeldern sowie theoriebasierte und anwendungsorientierte Kenntnisse über die Räumlichkeit von Strukturen und Prozessen sozialer, wirtschaftlicher, kultureller und politischer Systeme bzw. von Strukturen und Prozessen der natürlichen Umwelt und ihrer Dynamik.

Dazu sind die Beherrschung eines Methodenspektrums zur Analyse und Steuerung solcher Strukturen und Prozesse und eine profunde Anwendungskompetenz im Bereich der kartographischen Kommunikation und der Geographischen Informationsverarbeitung sowie Kommunikationsfähigkeit im interdisziplinären Diskurs und in der Umsetzung gesellschaftlicher Gestaltungsprozesse von besonderer Relevanz.

In diesem Zusammenhang soll auch die wissenschaftliche Eigenständigkeit und das ideologiekritische Bewusstsein entwickelt und ausgebaut werden.

Spezifische fachliche Qualifikationen

Neben der generellen fachlichen Qualifikation vermittelt der Studienzweig "Theoretische und Angewandte Geographie" fachspezifische Kenntnisse, die sich zu folgenden Bereichen zusammenfassen lassen:

 

Naturräumliche Kenntnisse

Dabei stehen theorie- und anwendungsbezogene Kenntnisse über die geoökologische Gliederung der Erde, über die im Naturraum wirkenden Prozesse und Interaktionen sowie über die naturräumlichen Systemzusammenhänge im Mittelpunkt. Dies erfolgt über die Vermittlung geomorphologischer, geologischer, pedologischer, hydrologischer und klimatologischer Grundlagen und deren jeweilige fachspezifische Vertiefung, welche, neben Beobachtung und Monitoring, auch die Analyse und Steuerung von im Naturraum wirkenden Prozessen einbezieht. Erreicht wird dies durch die Erarbeitung und intensive Anwendung analytischer Methoden, sowohl in Feldstudien als auch in Laboranalysen.

 

Wirtschafts-, sozial- und kulturräumliche Kenntnisse

Zu diesen zählen als Grundlagen die Fähigkeit zur Interpretation und Anwendung moderner Gesellschaftstheorien und die Fähigkeit, die in der sozialen Welt wirkenden Prozesse zu erkennen und zu verstehen, ferner das Wissen über die Funktionsweise sozialer und wirtschaftlicher Systeme und - auf diesen Grundlagen aufbauend - die Sensibilisierung für die Räumlichkeit sozioökonomischer und kultureller Phänomene sowie die Fähigkeit zur Anwendung moderner Methoden des Monitorings sozial-, wirtschafts- und kulturräumlicher Prozesse.

 

Kenntnisse einschlägiger Methoden und Techniken

Kenntnisse über sozialwissenschaftliche Erhebungs- und Analysetechniken und ihre adäquate Anwendung; Fähigkeit zur Anwendung von Methoden der Geographischen Informationsverarbeitung, Fähigkeit zur zielsicheren Anwendung statistischer Methoden, Fähigkeiten in den Bereichen Fernerkundung und digitale Bildverarbeitung, Kenntnisse über naturwissenschaftliche Erhebungs- und Analysetechniken und ihre adäquate Anwendung, Kenntnisse über Labortechniken und ihren sinnvollen Einsatz.

 

Wählbare fachliche Schwerpunktbildungen

Am Standort Wien werden innerhalb des Studienzweiges "Theoretische und Angewandte Geographie" im zweiten Studienabschnitt - auf der Basis der bewährten Forschungstraditionen des Instituts und der Forschungsinteressen der Institutsmitglieder - folgende Möglichkeiten der berufsorientierten Schwerpunktbildung angeboten:

 

· Regionalentwicklung

Durch den Globalisierungsprozess und den Übergang zum Postfordismus kam es in den letzten Jahren zu einem erheblichen Bedeutungsaufschwung der regionalen Handlungsebene. Dadurch gerät das Thema "Region" verstärkt in das Blickfeld geographischer Forschungsinteressen und wird zunehmend auch für die theoretische und angewandte Geographie relevant.

Im Rahmen des neuen Schwerpunkts wird das Thema einerseits aus der Perspektive der funktionalen (zeitlichen) Entwicklung von Regionen betrachtet (im Sinne ihrer "Entstehung" als regional gebundener funktionaler Interaktionszusammenhang und soziale Praxis). Andererseits wird "Regionalentwicklung" als strategische Planung zur Verbesserung/Optimierung der Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaftskraft und Lebensqualität einer Region verstanden.

Dementsprechend werden Lehrveranstaltungen angeboten, die auf die aktuellen Entstehungsbedingungen regionaler Interaktionszusammenhänge Bezug nehmen. Besonderes Gewicht wird aber auf die Vermittlung von Konzepten, Methoden und Verfahren gelegt, mit deren Hilfe derartige strategische Planungen durchgeführt werden können.


· Räumliche Bevölkerungsforschung / Regionaldemographie

Die Struktur der Bevölkerung und die Dynamik der Bevölkerungsentwicklung sind für viele soziale, politische und ökonomische Fragen von zentraler Bedeutung. Phänomene wie der anhaltende Geburtenrückgang, der zunehmende Alterungsprozess vieler Gesellschaften, wachsende regionale Ungleichgewichte in der Bevölkerungsverteilung, der dynamische Urbanisierungsprozess, das Wachstum der Metropolen und die steigende Dynamik der internationalen Migration erfordern politisches Handeln und beeinflussen dieses zugleich. Die Analyse und Prognose demographischer Strukturen und Prozesse stellt heute - mehr denn je - eine wichtige Grundvoraussetzung zum Verständnis des politischen Geschehens und der sozialen und ökonomischen Probleme der Welt dar.

Vor diesem Hintergrund sollen die Studierenden dieses Schwerpunkts dazu befähigt werden, (regional)demographische Prozesse zu erkennen, Entwicklungen zu analysieren, demographische Modellrechnungen und Prognosen durchzuführen und im Rahmen der Beratung von Politik und Planung mögliche Konsequenzen bevölkerungspolitischer Maßnahmen aufzuzeigen. Das Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien ist die einzige universitäre Institution in Österreich, an der die Möglichkeit zu einer berufsorientierten Schwerpunktbildung im Fachbereich "Räumliche Bevölkerungsforschung / Demographie" angeboten wird. Im Rahmen des neuen Schwerpunkts sind unter anderem Lehrveranstaltungen zu folgenden Themen vorgesehen: Bevölkerungstheorie, historische Demographie und Bevölkerungsgeschichte, Grundfragen aktueller Bevölkerungspolitik, demographische Methoden und Modelle und ihre Anwendung, regionale Demographie.


· Entwicklungs(länder)forschung / Entwicklungszusammenarbeit: Schwerpunkt Asien

Wohl kein anderer Kontinent erlebte in den letzten Jahrzehnten derart dynamische wirtschaftliche und soziale Wandlungsprozesse wie Asien. Vor allem viele Staaten Südost- und Ostasiens, die noch vor wenigen Jahrzehnten als rückständig und überwiegend agrarisch ausgerichtet galten, sind heute zu nicht mehr zu übersehenden "Global Economic Players" geworden. Durch die sprunghaft angestiegenen Wirtschaftsbeziehungen zu den asiatischen "Newly Industrializing Countries" und die steigende Attraktivität asiatischer Destinationen im Massentourismus steigt auch die Nachfrage nach Regionalexperten, sowohl als Berater für Wirtschaft und Politik als auch für profunde und auf Landeskenntnis beruhende Berichterstattung im Bereich der audiovisuellen Medien und Printmedien. Andere Staaten der Region zählen hingegen nach wie vor zu den ärmsten Ländern der Welt und sind Brennpunkte der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Auch in diesem Bereich, wo ein breiter, multiparadigmatischer Zugang zu komplexen Problemen gefordert ist, eröffnet sich für GeographInnen ein Tätigkeitsfeld in der Projektvorbereitung, -beratung und -evaluation.

Vor diesem Hintergrund besteht im Rahmen des Diplomstudiums - aufbauend auf dem bereits seit Mitte der 1980er Jahre am Standort Wien bestehenden Forschungsschwerpunkt Süd- und Südostasien und einem dichten Netzwerk von Forschungskontakten - die Möglichkeit zur Schwerpunktbildung im Fachbereich "Entwicklungs(länder)forschung / Entwicklungszusammenarbeit: Schwerpunkt Asien". Im Rahmen des Schwerpunkts werden u.a. Lehrveranstaltungen (einschließlich Projektseminaren, interdisziplinären Arbeitsgemeinschaften u.Ä.) zu folgenden Themen angeboten: Entwicklungstheorien - konventionelle und alternative Entwicklungsmodelle in Asien, historische und politische Entwicklung asiatischer Großräume, gesellschaftliche Organisationsformen und Kulturgrundlagen, soziodemographische und ökonomische Grundprobleme bzw. ausgewählte Entwicklungsprobleme asiatischer Großräume, internationale Entwicklungspolitik und Schwerpunktländer der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (Blickpunkt Asien).


· Angewandte Geomorphologie

Die Geomorphologie ist ein etablierter und erfolgreicher Forschungsschwerpunkt des Wiener Instituts für Geographie und Regionalforschung, der bereits seit der Einrichtung einer Dozentur für "Physikalische Geographie und Kristallographie" im Jahr 1845 besteht. Neben der international anerkannten fachspezifischen Grundlagenforschung entwickelte sich in Wien eine betont anwendungsorientierte Forschung, deren Ergebnisse von Planung und Wirtschaft stark nachgefragt sind. Darauf aufbauend wurde das berufsorientierte und an keiner anderen Universität Österreichs angebotene Curriculum "Angewandte Geomorphologie" konzipiert. Dessen Lehrveranstaltungen behandeln Reliefgegebenheiten und reliefverändernde Prozesse unter strikt praxisorientierten Blickwinkeln, wie z.B. Identifizierung, Monitoring und Kontrolle von Naturgefahren, Erschließung und Nutzung von Rohstoffreserven, Auswirkungen der Planung von Bauprojekten und Aufgaben des Umweltschutzes. Wichtiger Bestandteil des Curriculums ist ein Projektseminar, in dem die spezifischen Anforderungen einer erfolgreichen angewandten Forschungsarbeit trainiert werden, nämlich das Arbeiten in Teams, die genaue Analyse der Bedürfnisse des Auftraggebers und die adäquate Umsetzung und Aufbereitung geomorphologischer Erkenntnisse und Methoden für die jeweilige Problemstellung.


· Landschaftsökologie und Naturraumanalyse

Die am Institut für Geographie und Regionalforschung angebotene Spezialisierung mit dem Schwerpunkt Landschaftsökologie und Naturraumanalyse stellt die Fortsetzung eines bereits seit längerem bestehenden Ausbildungsprogramms dar. Diese Ausbildung beinhaltet die Vermittlung eines Theoriegerüstes zur Geomorphologie, Bodenkunde, Gewässerforschung und Geländeklimatologie, welches auf die Erfassung des Stoff- und Energiehaushaltes von Landschaftseinheiten abgestimmt ist.

Die praktische Ausbildung erfolgt im landschaftsökologisch-bodenkundlichen Labor des Instituts und im Gelände. Die damit erworbenen Fachkenntnisse erlauben es unseren AbsolventInnen, sich erfolgreich auf dem diversifizierten Sektor der Umweltanalyse und -planung zu behaupten.


· Räumliche Tourismus- und Freizeitforschung

Der Nachfrageeinbruch im österreichischen Tourismus in den 1990er Jahren hat auf drastische Weise das Scheitern der auf Wachstum ausgerichteten Tourismus- und Strukturpolitik, aber auch die Krisenanfälligkeit dieser Branche und das Risiko touristischer Monostrukturen aufgezeigt. Ein Niedergang des Tourismus hätte nicht nur negative Folgen für die österreichische Leistungsbilanz, sondern würde die Zukunft vieler alpiner Regionen als Lebensraum nachhaltig gefährden.

Trotz der großen Bedeutung des Tourismus für Österreich (Einkommens-, Beschäftigungs-, regionale Ausgleichseffekte) existiert bis dato keine eigenständige wissenschaftliche universitäre Tourismusausbildung. Der neue Schwerpunkt "Räumliche Tourismus- und Freizeitforschung" ist daher die erste universitäre Ausbildungsschiene dieser Thematik. Das Curriculum verfolgt einen integrativwissenschaftlichen und transdisziplinären Ansatz und legt besonderes Gewicht auf potenzielle Berufsfelder der AbsolventInnen. Die angebotenen Lehrveranstaltungen berücksichtigen sowohl die globale Perspektive (Globalisierung, Postfordismus), Ansätze aus der Soziologie und Psychologie als auch Konzepte und Ansätze auf der regionalen Handlungsebene.

Besonderes Gewicht wird auf die Vermittlung von Ursache-Wirkungs-Zusammenhän-gen (Tourismus im Spannungsfeld von Ökonomie, Ökologie, Soziokultur; Nachhaltigkeit) sowie von Konzepten, Methoden und Verfahren gelegt. Thematische Schwerpunkte sind: Tourismus und Raumordnung, Umweltorientiertes Tourismusmanagement, Freiraumplanung, Destinationsmanagement und Regionalentwicklung, Moderation und Leitbildgestaltung, Informationstechnologien und Webdesign, Städtetourismus und Eventmanagement, Ökotourismus, künstliche Erlebniswelten und Themenparks, Zielgruppen- und Besucheranalysen.



Tipp: Suche nach Studium Geographie an allen UNIs und FHs in Österreich


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