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Studium Mathematik (Lehramt) Studieren an der Uni Linz JKU Österreich K190406 Unterrichtsfach Mathematik - Uni Linz JKU


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UNTERRICHTSFÄCHER CHEMIE, INFORMATIK UND INFORMATIKMANAGEMENT, MATHEMATIK SOWIE PHYSIK

 

Unterrichtsfach Chemie

Das Lehramtsstudium Chemie dient der fachlichen, der fachdidaktischen und der pädagogi-schen wissenschaftlichen Berufsvorbildung für das Lehramt an allgemeinbildenden und be-rufsbildenden höheren Schulen. AbsolventInnen des Studiums sollen einerseits naturwissenschaftlich-chemische Grundlagen und die Bedeutung der Chemie für die Gesellschaft in moderner Form an Schulen vermitteln können, andererseits aber auch ihrer Rolle bei der sachlichen Meinungsbildung in der Bevölkerung über naturwissenschaftliche und technische Entwicklungen gerecht werden können. Da als Folge des sich ständig verändernden Umfeldes ein Wandel in den Anforderungen an die LehrerInnen in Zukunft zu erwarten ist, muß die Berufsvorbildung als wissenschaftliches Studium gestaltet werden, damit LehrerInnen eine hinreichende Basis für weitere Entwick-lungen erhalten. Neben den fachlichen, fachdidaktischen und pädagogischen Kompetenzen sollen während des Studiums auch die Entwicklung der für den beruflichen Erfolg unabdingbaren sozialen Kom-petenz unterstützt sowie die Fähigkeit und Bereitschaft zur Weiterbildung entwickelt und ge-fördert werden. Die zu vermittelnden und zu fördernden Kompetenzen umfassen insbesondere 1. Fachliche Kompetenz Breites fachliches Wissen in den verschiedenen Bereichen der Chemie und chemischen Technologie Einsicht in fächerübergreifende Lehrinhalte, Fähigkeit zu einem vernetzten Denken Beherrschung des selbständigen Experimentierens im chemischen Labor unter Einhaltung der einschlägigen Sicherheitsanforderungen Fähigkeit zur Benutzung von Fachliteratur und anderen Informationsquellen und deren Einsatz zur Lösung von konkreten Fragestellungen 2. Fachdidaktische Kompetenz Fähigkeit zur Erklärung von chemischen Sachverhalten für SchülerInnen an höheren Schulen sowie zur Demonstration von Problemlösungen aus dem Bereich der Chemie für konkrete naturwissenschaftliche, technische und gesellschaftsrelevante Fragestellungen Fähigkeit zur Gestaltung von didaktisch wertvollen Lehrer- und Schülerexperimenten zwecks Vermittlung chemischer Zusammenhänge; Fähigkeit zur Konzeption und organisatorischen Durchführung von weiterführenden Laborübungen

Fähigkeit, einen Unterrichtsplan auf Basis des Lehrplans zu erstellen und in den Schulalltag umzusetzen sowie aus den gewonnenen Erfahrungen Ansätze zur Verbes-serung der eigenen Lehrtätigkeit zu entwickeln Fähigkeit mit den SchülerInnen Exkursionen in Betriebe und Institutionen durchzuführen. Erkennen und Berücksichtigen von geschlechtsspezifischen Schwierigkeiten bei der Motivierung von SchülerInnen und bei der Vermittlung chemischer Lehrinhalte 3. Pädagogische Kompetenz bedeutet die Fähigkeit und Bereitschaft, die Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und Er-wachsenen durch Unterricht und Erziehung zu fördern. Dafür ist die Voraussetzung: Kenntnis grundlegender pädagogischer und psychologischer Konzepte zu Lernen, Lehren, Erziehen, Entwicklung sowie deren gesetzlicher und gesellschaftlicher Rah-menbedingungen, und die Fähigkeit, unter Nutzung dieser Konzepte pädagogische Realsituationen zu analysieren, zu verstehen und zu gestalten. Methodische Kompetenzen zur Planung und Gestaltung beruflicher Anforderungssi-tuationen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen (wie z.B. Unterricht; Kommu-nikation, Interaktion und Konflikt; Diagnose von Eingangsvoraussetzungen und Be-urteilung) im Sinne pädagogischer Zielsetzungen. Selbstkompetenz: Von LehrerInnen wird erwartet, in Beziehungen mit Lernenden ein-zutreten, Konflikte zu bearbeiten, sie bei Schwierigkeiten zu beraten usw. Dies erfordert von LehrerInnen, sich als Persönlichkeit zu entwickeln und gegebenenfalls auch in Frage zu stellen, aber auch mit den eigenen Ressourcen haushälterisch umzugehen. Kompetenzen zu Reflexion, Evaluation und Weiterentwicklung: Wie in allen komplexen Berufen müssen auch LehrerInnen die Fähigkeit und Bereitschaft aufbauen, ihre Tätigkeit zu reflektieren und daraus zu lernen, um die Qualität des schulischen Angebots und ihre eigenen Kompetenzen weiterzuentwickeln. Reflexion und Feedback in Lehrveranstaltungen, spezielle Trainingsveranstaltungen sowie ein sorgsam begleitetes Schulpraktikum sollen dazu dienen. 4. Soziale Kompetenz Kompetenzen im Umgang mit SchülerInnen: Fähigkeit, auf Lern- und Entwicklungs-schwierigkeiten einzugehen, und zur Konfliktbearbeitung; Schaffung eines den Unterricht fördernden Klimas und Förderung der Integration in der Klassengemeinschaft. Kompetenzen im Umgang mit Eltern, ElternvertreterInnen und anderen Bezugspersonen der Schule. Bereitschaft und Fähigkeit zu fachlicher und fachübergreifender Teamarbeit mit Kol-legInnen zwecks Koordination und Weiterentwicklung von Unterricht und Schule. 5. Weiterbildungskompetenz Kenntnis der für die Weiterbildung von LehrerInnen relevanten Angebote (wie z.B. Fachliteratur, neue Medien, Fortbildungskurse und -lehrgänge, Supervision). Bereitschaft und Fähigkeit, sich über pädagogische, fachliche und fachdidaktische Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten.

 

Unterrichtsfach Informatik und Informatikmanagement

Das Lehramtsstudium Informatik dient der fachlichen, der fachdidaktischen und der pädagogischen Berufsvorbildung für das Lehramt an allgemeinbildenden und berufsbildenden höheren Schulen. AbsolventInnen sollen die Grundlagen in Angewandter, Theoretischer und Technischer Informatik beherrschen, wobei der Schwerpunkt auf Anwendungen liegt. Sie sollen in der Lage sein, Schülerinnen und Schülern den praktischen Einsatz der Informatik im Beruf und im Alltag zu vermitteln. Daneben sollen sie aber auch eine kritische Auseinandersetzung mit der Informationstechnologie und ihren gesellschaftspolitischen Auswirkungen anregen. Die Informatik durchdringt auch das komplementäre Lehramts-Fach. AbsolventInnen sollen darin geschult werden, neue Medien und neue Unterrichts-Software auch in ihrem zweiten Lehramts-Fach sinnvoll einzusetzen, sowie Anwendungen des komplementären Fachs in den Informatik-Unterricht einzubringen. Informatik-Lehrende sollen in der Lage sein, an Schulen die Rolle von Informationsmanagern auszuüben, die Kolleginnen und Kollegen beim Einsatz der Informatik in anderen Unterrichtsfächern unterstützen und die Informatik-Ressourcen der Schule verwalten (Fachgerechte Auswahl der einzusetzenden Hardware und Software, Systemadministration und Wartungsarbeiten, Netzwerkadministration, Weiterbildung von Kolleginnen und Kollegen, usw.). Neben fachlichen, fachdidaktischen und pädagogischen Kompetenzen soll das Lehramtsstudium auch die soziale Kompetenz und die Weiterbildungskompetenz der Studierenden fördern. Da sich die Informatik mit enormem Tempo weiterentwickelt, ist das Lehramtsstudium darauf bedacht, vor allem die langlebigen Werte der Informatik zu vermitteln. Studierende sollen dazu angehalten und in die Lage versetzt werden, die erworbenen Grundlagen durch lebenslanges Lernen auf dem neuesten Stand zu halten. Die zu vermittelnden und zu fördernden Kompetenzen umfassen insbesondere: 1. Fachliche Kompetenz Solides Wissen in den Kerngebieten der Informatik. Vertrautheit mit aktuellen Entwicklungen auf diesen Gebieten sowie Beherrschung wissenschaftlicher Methoden der Informatik. Beherrschung der wichtigsten Informatik-Anwendungen (Bürosoftware, Internet-Anwendungen, usw.). Fähigkeit zu fächerübergreifendem und vernetztem Denken. Fähigkeit zur Administration von Hardware und Software im schulischen Betrieb. Wissen über aktuelle Trends der Informatik und ihren Einsatz in anderen Disziplinen sowie die Fähigkeit, dieses Wissen zur schulischen Tätigkeit in Bezug zu setzen. 2. Fachdidaktische Kompetenz Entwicklung der Lehrkompetenz auf der Grundlage der fachlichen Kompetenz. Umfangreiches Wissen über Lern- und Erziehungsprozesse sowie über das Berufsfeld Schule unter Bezugnahme auf theoretische Konzepte aus Pädagogik, Psychologie, Soziologie und Philosophie. Fähigkeit zum zeitgemäßen Einsatz von Informatikmitteln im Unterricht, insbesondere auch grundlegendes Wissen über die Einsatzmöglichkeiten der Informationstechnologie in anderen Unterrichtsfächern. Einsatz der Informationstechnologie zur Gewinnung von Wissen aus weltweiten Netzen und anderen Informationsträgern. Fähigkeit zur Evaluierung des Unterrichts in methodischer und fachlicher Hinsicht, um Ansatzpunkte für eine kontinuierliche Professionalisierung und Verbesserung der eigenen Lehrtätigkeit zu erhalten. 3. Pädagogische Kompetenz Kenntnis grundlegender pädagogischer und psychologischer Konzepte zu Lernen, Lehren, Erziehen sowie deren gesetzlicher und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen, und die Fähigkeit, unter Nutzung dieser Konzepte pädagogische Realsituationen zu analysieren, zu verstehen und zu gestalten. Methodische Kompetenzen zur Planung und Gestaltung beruflicher Anforderungs-situationen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen (wie z.B. Unterricht; Kommunikation, Interaktion und Konflikt; Diagnose von Eingangsvoraussetzungen und Beurteilung) im Sinne pädagogischer Zielsetzungen. Selbstkompetenz: Von LehrerInnen wird erwartet, in Beziehung mit Lernenden einzutreten, Konflikte zu bearbeiten, sie bei Schwierigkeiten zu beraten usw.. Dies erfordert von LehrerInnen, sich als Persönlichkeit zu entwickeln und gegebenenfalls auch in Frage zu stellen, aber auch mit den eigenen Ressourcen haushälterisch umzugehen. Kompetenzen zur Reflexion, Evaluation und Weiterentwicklung: Wie in allen komplexen Berufen müssen auch LehrerInnen die Fähigkeit und Bereitschaft aufbauen, ihre Tätigkeit zu reflektieren und daraus zu lernen, um die Qualität des schulischen Angebots und ihre eigenen Kompetenzen weiterzuentwickeln. Reflexion und Feedback in Lehrveranstaltungen, spezielle Trainingsveranstaltungen sowie ein sorgsam begleitetes Schulpraktikum sollen dazu dienen. 4. Soziale Kompetenz Kompetenzen im Umgang mit SchülerInnen: Fähigkeit, auf Lern- und Entwicklungs-schwierigkeiten einzugehen, und zur Konfliktbearbeitung; Schaffung eines den Unterricht fördernden Klimas und Förderung der Integration in der Klassengemeinschaft. Kompetenzen im Umgang mit Eltern, ElternvertreterInnen und anderen Bezugs-personen der Schule. Bereitschaft und Fähigkeit zu fachlicher und fachübergreifender Teamarbeit mit KollegInnen zwecks Koordination und Weiterentwicklung von Unterricht und Schule. Fähigkeit, geschlechtsspezifische Aspekte des Faches, der Fachdidaktik, der Pädagogik und der Unterrichtspraxis wahrzunehmen und im Unterricht angemessen zu berücksichtigen. 5. Weiterbildungskompetenz Kenntnis der für die Weiterbildung von LehrerInnen relevanten Angebote (wie z.B. Fachliteratur, neue Medien, Fortbildungskurse und -lehrgänge, Supervision). Bereitschaft und Fähigkeit, sich über pädagogische, fachliche und fachdidaktische Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten.

 

Unterrichtsfach Mathematik

Das zentrale Ziel des Lehramtsstudiums ist die Vorbereitung auf den Beruf als Lehrer bzw. Lehrerin an einer AHS oder BHS. Dabei ist zu beachten, daß ebenso wie die Gesellschaft insgesamt auch die Tätigkeit der LehrerInnen in Zukunft durch einen starken und grundlegen-den Wandel gekennzeichnet sein wird. Damit die künftigen Lehrer und Lehrerinnen dazu be-fähigt werden, auch im Zeichen des Wandels in Zukunft gut zu unterrichten und ihrer Rolle bei einer sachlichen Meinungsbildung hinsichtlich der naturwissenschaftlichen und techni-schen Entwicklungen gerecht werden können, ist es unerläßlich, die Ausbildung als wissen-schaftliches Studium zu gestalten. Nur so kann erreicht werden, daß sie ein hinreichendes Fundament für ihre weitere Entwicklung erhalten, ein Fundament, das über die Vermittlung der aus einer Analyse der heutigen Tätigkeit als LehrerIn als notwendig und sinnvoll erkann-ten Qualifikationen deutlich hinausreicht. Die folgenden Aspekte eines Qualifikationsprofils werden auch und gerade im Zeichen des Wandels als notwendig erachtet: 1. Fachliche Kompetenz 2. Fachdidaktische Kompetenz 3. Pädagogische Kompetenz 4. Soziale Kompetenz im Umgang mit den KollegInnen und den SchülerInnen 5. Die Fähigkeit und Bereitschaft, die einmal erworbene Kompetenz und das einmal erwor-bene Wissen durch Weiterbildung auf dem aktuellen Stand zu halten. Wichtiger Bestandteil all dieser Kompetenzen ist die Bereitschaft und die Fähigkeit, erwor-benes Wissen und angeeignete Kompetenzen in Bezug zum Unterrichtsalltag zu setzen. Dies impliziert die Fähigkeit zur Reflexion von Wissen und Erfahrung. Eine weitere Kompetenz von übergreifender Bedeutung ist die Fähigkeit, geschlechtsspezifische Aspekte des Faches, der Fachdidaktik, der Pädagogik und der Unterrichtspraxis wahrzunehmen und im eigenen Unterricht angemessen zu berücksichtigen. Ad 1: Die fachliche Kompetenz umfaßt insbesondere folgende Punkte: Umfassendes mathematisches Grundwissen, insbesondere Kenntnis der Schulmathematik und ihrer Grundlagen Wissen über Mathematik: Geschichte, Grundlagen, Anwendungen in anderen Wissen-schaften, Technik, Berufs- und Alltagswelt, Mathematik und Kultur, Mathematik und Ge-sellschaft. Ein Bezug dieses Wissens zur schulischen Tätigkeit soll erkannt werden. Kontakt zur Mathematik als lebendige Wissenschaft und nicht nur als bloße Sammlung fertiger Theorien und Ergebnisse. Aktiver Umgang mit Mathematik: Modellieren und Entdecken lernen und lehren können. Ad 2: Die fachdidaktische Kompetenz umfaßt insbesondere folgende Punkte: Ziel der fachdidaktischen Ausbildung ist die Entwicklung der Lehrkompetenz auf der Grundlage der fachlichen Kompetenz und umfangreichen Wissen über Lern- und Erzie-hungsprozesse sowie über das Berufsfeld Schule unter Bezugnahme auf theoretische Konzepte aus Pädagogik, Psychologie, Soziologie und Philosophie. Dabei ist besonders auf die durch die Neuen Technologien ausgelösten Entwicklungen des Mathematikunterrichts bedacht zu nehmen. Zur Weiterentwicklung der Lehrkompetenz notwendig ist auch die Fähigkeit, Unterricht insbesondere in methodischer und fachlicher Hinsicht zu evaluieren, um Ansatzpunkte für eine kontinuierliche Professionalisierung und Verbesserung der eigenen Lehrtätigkeit zu erhalten (Handlungsforschungskompetenz). Ad 3: Pädagogische Kompetenz bedeutet die Fähigkeit und Bereitschaft, die Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und Er-wachsenen durch Unterricht und Erziehung zu fördern. Dafür ist Voraussetzung: Kenntnis grundlegender pädagogischer und psychologischer Konzepte zu Lernen, Lehren, Erziehen, Entwicklung sowie deren gesetzlicher und gesellschaftlicher Rahmenbedingun-gen, und die Fähigkeit, unter Nutzung dieser Konzepte pädagogische Realsituationen zu analysieren, zu verstehen und zu gestalten Methodische Kompetenzen zur Planung und Gestaltung beruflicher Anforderungssituatio-nen mit Kindern Jugendlichen und Erwachsenen (wie z.B. Unterricht; Kommunikation, Interaktion und Konflikt; Diagnose von Eingangsvoraussetzungen und Beurteilung) im Sinne pädagogischer Zielsetzungen. Selbstkompetenz: Von LehrerInnen wird erwartet, in Beziehungen mit Lernenden einzu-treten, Konflikte zu bearbeiten, sie bei Schwierigkeiten zu beraten usw.. Dies erfordert von LehrerInnen, sich als Persönlichkeit zu entwickeln und gegebenenfalls auch in Frage zu stellen, aber auch mit den eigenen Ressourcen haushälterisch umzugehen. Kompetenzen zu Reflexion, Evaluation und Weiterentwicklung: Wie in allen komplexen Berufen müssen auch LehrerInnen die Fähigkeit und Bereitschaft aufbauen, ihre Tätigkeit zu reflektieren und daraus zu lernen, um die Qualität des schulischen Angebots und ihre eigenen Kompetenzen weiterzuentwickeln. Reflexion und Feedback in Lehrveranstaltun-gen, spezielle Trainingsveranstaltungen sowie ein sorgsam begleitetes Schulpraktikum sollen dazu dienen. Ad 4: Soziale Kompetenz Kompetenzen im Umgang mit SchülerInnen: Fähigkeit, auf Lern- und Entwicklungs-schwierigkeiten einzugehen, und zur Konfliktbearbeitung; Schaffung eines den Unterricht fördernden Klimas und Förderung der Integration in der Klassengemeinschaft Kompetenzen im Umgang mit Eltern, ElternvertreterInnen und anderen Bezugspersonen der Schule Bereitschaft und Fähigkeit zu fachlicher und fachübergreifender Teamarbeit mit KollegIn-nen zwecks Koordination und Weiterentwicklung von Unterricht und Schule Ad 5: Weiterbildungskompetenz Kenntnis der für die Weiterbildung von LehrerInnen relevanten Angebote (wie z.B. Fach-literatur, neue Medien, Fortbildungkurse und -lehrgänge, Supervision) Bereitschaft und Fähigkeit, sich über pädagogische, fachliche und fachdidaktische Ent-wicklungen auf dem Laufenden zu halten.

 

Unterrichtsfach Physik

Das Lehramtsstudium Physik dient der fachlichen, fachdidaktischen und pädagogischen wissenschaftlichen Berufsvorbildung für das Lehramt an allgemein bildenden und berufsbil-denden höheren Schulen. Absolventinnen und Absolventen des Studiums sollen weiters bereit und im Stande sein, die Bedeutung und den Stellenwert der Physik und ihrer Folgetechnolo-gien in der Schule und in der Öffentlichkeit zu vertreten und eine sachliche Meinungsbildung in weiten Teilen der Bevölkerung über naturwissenschaftliche und technische Entwicklungen zu fördern. Da zu erwarten ist, daß die gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und technischen Ent-wicklungen auch zu erheblichen Änderungen in den Tätigkeiten der Lehrerinnen und Lehrer führen werden, ist es unerläßlich, das Studium als wissenschaftliches Studium zu gestalten, weil nur so erreicht werden kann, daß die Absolventinnen und Absolventen eine hinreichende Basis für eine selbständige Weiterentwicklung erhalten. Neben den fachlichen, fachdidaktischen und pädagogischen Kompetenzen sollen im Stu-dium auch die Entwicklung der für den beruflichen Erfolg unabdingbaren sozialen Kompe-tenzen unterstützt sowie die Fähigkeit und die Bereitschaft zur Weiterbildung entwickelt und gefördert werden. Die zu vermittelnden und zu fördernden Kompetenzen umfassen insbesondere Fachliche Kompetenz: Beherrschung des Faches, insbesondere der Teile, die als Hintergrund für die Schulphysik wichtig sind Kenntnis über die wichtigsten Problemkreise der Physik, die dort verwendeten Begriffe, Denkweisen und Lösungsmethoden. Einsicht in die Eigenheiten der physikalischen For-schung; Kenntnis über Beispiele aktueller Forschungsergebnisse. Einsicht in die Struktur der wichtigsten physikalischen Theorien, deren logischen und mathematischen Aufbau, sowie deren Bezug zu Beobachtungen und Experimenten. Beherrschung der wichtigsten experimentellen Techniken; Fähigkeit zur selbständigen Durchführung einfacher Experimente, sowie zur Auswertung und Präsentation gewonne-ner Daten. Fähigkeit zur Benutzung von Fachliteratur und anderen Informationsquellen und deren Einsatz zur Lösung konkreter Fragen und Probleme. Basiswissen über die historische Entwicklung der Physik und ihre Bedeutung für die Technik und andere Wissenschaften. Fachdidaktische Kompetenz: Sicherheit in der Vermittlung physikalischer Lehrinhalte Die Fähigkeit zur Erklärung auch komplexer physikalischer Sachverhalte unter Verwen-dung des mathematischen Rüstzeugs und der Sprache der Schülerinnen und Schüler an höheren Schulen. Die Fähigkeit, einen Unterrichtsplan auf der Basis des Lehrplans zu erstellen und die fachspezifischen Besonderheiten des Unterrichts in Physik an höheren Schulen zu erken-nen.

Die Fähigkeit, den Unterrichtsplan in den Schulalltag umzusetzen, über die gemachten Erfahrungen zu reflektieren und auf dieser Basis Ansätze zur Verbesserung des eigenen Unterrichts zu entwickeln. Übersicht über und Erfahrung mit verschiedenen Unterrichtsformen, insbesondere Ver-trautheit mit dem Entwurf und der Durchführung von Schüler- und Demonstrationsexpe-rimenten und dem Einsatz von Computern im Unterricht. Das Erkennen und Berücksichtigen von geschlechtspezifischen Schwierigkeiten bei der Motivierung von Schülerinnen und bei der Vermittlung physikalischer Lehrinhalte. Pädagogische Kompetenz bedeutet die Fähigkeit und Bereitschaft, die Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durch Unterricht und Erziehung zu fördern. Dafür ist Voraussetzung: Kenntnis grundlegender pädagogischer und psychologischer Konzepte zu Lernen, Lehren, Erziehen, Entwicklung sowie deren gesetzlicher und gesellschaftlicher Rahmenbedingun-gen, und die Fähigkeit, unter Nutzung dieser Konzepte pädagogische Realsituationen zu analysieren, zu verstehen und zu gestalten Methodische Kompetenzen zur Planung und Gestaltung beruflicher Anforderungssituatio-nen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen (wie z.B. Unterricht; Kommunikation, Interaktion und Konflikt; Diagnose von Eingangsvoraussetzungen und Beurteilung) im Sinne pädagogischer Zielsetzungen. Selbstkompetenz: Von Lehrerinnen und Lehrern wird erwartet, in Beziehungen mit Ler-nenden einzutreten, Konflikte zu bearbeiten, sie bei Schwierigkeiten zu beraten usw.. Dies erfordert, daß Lehrerinnen und Lehrer die eigenen Ressourcen realistisch einschätzen und effizient einsetzen können. Kompetenzen zu Reflexion, Evaluation und Weiterentwicklung: Wie in allen komplexen Berufen müssen auch Lehrerinnen und Lehrer die Fähigkeit und Bereitschaft aufbauen, ihre Tätigkeit zu reflektieren und daraus zu lernen, um die Qualität des schulischen Ange-bots und ihre eigenen Kompetenzen weiterzuentwickeln. Reflexion und Feedback in Lehr-veranstaltungen, spezielle Trainingsveranstaltungen sowie ein sorgsam begleitetes Schul-praktikum sollen dazu dienen. Soziale Kompetenz Kompetenzen im Umgang mit Schülerinnen und Schülern: Fähigkeit, auf Lern- und Ent-wicklungsschwierigkeiten einzugehen, Fähigkeit zur Konfliktbearbeitung; Schaffung eines den Unterricht fördernden Klimas und Förderung der Integration in der Klassengemeinschaft Kompetenzen im Umgang mit Eltern, Elternvertretern und anderen Bezugspersonen der Schule Bereitschaft und Fähigkeit zu fachlicher und fachübergreifender Teamarbeit mit Kollegin-nen und Kollegen zwecks Koordination und Weiterentwicklung von Unterricht und Schule Weiterbildungskompetenz Kenntnis der für die Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern relevanten Angebote (wie z.B. Fachliteratur, neue Medien, Fortbildungkurse und -lehrgänge, Supervision) Bereitschaft und Fähigkeit, sich über pädagogische, fachliche und fachdidaktische Ent-wicklungen auf dem Laufenden zu halten.

 



Tipp: Suche nach Studium Mathematik (Lehramt) an allen UNIs und FHs in Österreich


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