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Studium Wirtschaftswissenschaften Studieren an der Uni Linz JKU Österreich K180 Studienrichtung Wirtschaftswissenschaften - Uni Linz JKU


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Qualifikationsprofil
Kernkompetenzen und Anknüpfungspunkte ihrer Realisierung

Generelles Ziel dieses Studiums ist es, Absolventen und Absolventinnen für eine Berufsausübung in fachlichen, sozialen, interkulturellen, kritisch-innovativen und moralischen Kompetenzbereichen zu qualifizieren. Die Berufsziele sind auf einen Einsatz in privatwirtschaftlichen Institutionen (Unternehmen), aber auch auf solche im Bereich der Gesamtwirtschaft, der Gemeinwirtschaft sowie des politischen Systems gerichtet. Im Vordergrund steht eine Qualifikation zum Generalisten, nicht im Sinne einer Oberflächlichkeit, sondern eines Verstehens der wesentlichen Zusammenhänge und der Einarbeitungsfähigkeit in die detailreiche Besonderheit von Spezialproblemen. Ein Universitätsstudium soll der wissenschaftlichen Berufsvorbildung, nicht der Berufsausbildung dienen.
 
a. Fachliche Kompetenz

Im Bereich dieser Kompetenz geht es darum, den Stand des Wissens im Bereich der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in ihrem sozialwissenschaftlichen Rahmen auf internationalem Niveau an die Studierenden zu vermitteln. Wissensweitergabe im Bereich dieses Fachwissens im engeren Sinne erfolgt insbesondere in Lehrveranstaltungen in der Klassifikation von Kursen. Die Lehrenden sind hierbei aufgerufen, den Wissensstand auch mit Hilfe geeigneter Unterrichtstechnologien (Textbücher, Videobänder, Interaktionen mittels interaktiver Computertechniken) an die Studierenden weiterzugeben. Studierende haben die Arbeitslast, sich an den gegebenen Wissensstand heranzuarbeiten. Feedbackprozesse - Rückmeldungen ("Valuierung") an die Lehrenden und Bewertungen durch die Lehrenden (Beurteilung von Prüfungsaufgaben) - haben diese Annäherung an den "Wissensstand" für Lehrende und Studierende transparent zu machen.

b. Soziale Kompetenz

Betriebliche wie alle gesellschaftlichen Leistungen erreichen ihren "Mehrwert" aus der Kooperation von Einzelpersonen. Ihre Kreativität und Einsatzfreude ist ein wesentlicher, aber nicht ausreichender Beitrag zur Gesamtleistung einer sozialen Einheit, von der das Wohlergehen all ihrer Mitglieder abhängt. Der Weg zum "Mehrwert" in dieser Gesamtleistung hat die Hindernisse interpersonale Konflikte zu überwinden. Unser tradiertes Ausbildungssystem ist geprägt von der Idee individueller Gerechtigkeit - jeder soll jene Bewertung erhalten, welche allein von ihr/ihm erbracht wurde -; damit wird die kooperative Gesamtleistung, auf der Institutionen aufbauen,vernachlässigt. In dem vorgesehenen dreistufigen System - Kurse, Intensivierungskurse, Seminare - erfolgt eine Zunahme der Interaktionsqualität. Dient ein "Kurs" noch weitgehend der Wissensvermittlung, wird in "Intensivierungskursen und Seminaren" eine Öffnung zum Erwerb sozialer Kompetenz erreicht. Es steigt nicht nur die Interaktionsqualität zwischen Lehrenden und Studierenden, sondern insbesondere auch zwischen den Studierenden. Die Aufgabenstellung in den Intensivierungskursen und Seminaren ist auf Kooperation und Selbstorganisation der Studierenden gerichtet. Beispielhaft für diese Aufgabenstellungen sind die Ermittlung des Wissensstandes in einem Fachbereich in Gruppenarbeit, die Bewältigung von Planspielen, Fallösungen, Erarbeitung von Erfahrungsberichten zum Unterrichtsinhalt und deren Publikation u.s.w. Entscheidend geht es dabei um die Lösung interpersonaler Konflikte z.B. in der Arbeitsverteilung, dem Aufbau von Vertrauen und der Umgang mit opportunistischem Individualverhalten. Über solche Situationen darf nicht nur "doziert" werden, Konfliktsituationen müssen erlebt, bewußt gemacht und reflektiert werden. Eine solche Sequenz muß in der Struktur des Lehrplans ermöglicht, kompetent erfahrbar gemacht und Lösungswegen zugeführt werden, bevor es zu negativen Konsequenzen für die/den Einzelne/n und ihrer/seiner (Arbeits-)Umwelt im Berufsleben kommt.

c. Interkulturelle Kompetenz

Die Zeit der Fixierung auf die Nationalstaaten ist ebenso wie die Illusion, in nationalstaatlichen Grenzen wirtschaftliche und gesellschaftliche Ansprüche befriedigen zu können, überholt. Die neuen Chancen der europäischen Gemeinschaft und der "Globalisierung" sind zu begreifen und Gestaltungskräfte anzuregen, die in diesen neuen Bedingungen zu einer besseren Befriedigung der Differenzierung der Bedürfnisse in der Unterschiedlichkeit der naturgegebenen,geschichtlichen und kulturellen Bedingungen führen können. Der Erwerb von Fremdsprachen sowie die Einsicht in interkulturelle Unterschiede sind Herausforderungen, denen sich gerade Universitäten als "Spitzeninstitutionen" einer nationalen Ausbildung zu stellen haben. Grundwerkzeug für das Öffnen anderer Kulturen ist die Ausbildung in Fremsprachen. In diesem Studienplan ist neben der Dominanz des "Englischen" - diese Sprache wird im Studienplan nicht als Fremdsprache angesprochen - als moderne "lingua franca" die Auseinandersetzung mit mindestens einer Fremdsprache vorgesehen. Sprachausbildung bietet lediglich die Überwindung einer Eintrittsbarriere in eine andere Kultur, ein Vertrautwerden hat die Beteiligung an der anderer Kultur zur Voraussetzung. In diesem Sinne ist ein einjähriger Studienaufenthalt für Studierende im Studienzweig "Internationale Betriebwirtschaftslehre" im Zweiten Studienabschnitt als obligat vorgesehen. Für die anderen Studienzweige ist der Studienaufenthalt im Ausland empfehlenswert.
  
d. Kritisch-innovative Kompetenz

Fachwissen kann bereits veraltet sein bis es die Studierenden erreicht; es ist alles zu tun, einem solchen Wissensverfall zuvorzukommen und in der Lehre den Anschluß an die Forschung zu halten. Als essentieller Teil von Forschungsbemühungen gilt es bei den Studierenden eine Haltung zu entwickeln, welche sie befähigt, kritisch gegenüber jedem Wissensstand zu bleiben, Offenheit gegenüber Neuem, Wachsamkeit für Unterschiede und Sensibilität für unterschiedliche Umweltbedingungen zu zeigen sowie vielfältige Perspektiven wahrnehmen zu können. Auf der Grundlage dieser Haltung und Wahrnehmungsfähigkeit ist eine eigenständige, d.h. eine von den Erfahrungen und Urteilen anderer unabhängige Lernkompetenz zu fördern. Dies bedeutet, daß das Ziel der Lehrenden darin besteht, sich spätestens zum Ende des Ausbildungsprozesses überflüssig zu machen. Was weitergegeben werden kann, ist übergeben worden, der Gebrauch liegt in den Händen der Studierenden, die allerdings darin ausgestattet werden, selbständig weiterlernen und auch das Gelernte selbst lehrend vermitteln zu können.

Das Wissen zu übernehmen ist zweitrangig gegenüber der Aufgabe, den Weg zu erlernen, wie man zum gegenwärtigen und damit auch zukünftigen Wissen kommt. Hierdurch kommt der Ausbildung im Bereich der wissenschaftlichen Methoden und ihrer korrekten Anwendung in ihren jeweiligen Grenzen eine Schlüsselkompetenz zu.

Die Ausbildung in den Methoden erfolgt explizit im ersten Studienabschnitt im Bereich der Statistik und Mathematik als Kurseinheit in nur geringem Umfang zur Sicherstellung eines allgemeinen Grundniveaus bei allen Studierenden. Im Zweiten Studienabschnitt wird die Methodenausbildung eng mit dem Objektbedarf verknüpft - z.B. in der Mikro- und Makrotheorie der Volkswirtschaftslehre, der Marktforschung im Marketing, qualitative und quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung im Bereich der Organisationslehre, mathematische Modelle im Bereich der Fertigungswirtschaft und Logistik. Im gleichen Sinne werden Bestandteile der Rechtswissenschaft eng mit der Lehre der betrieblichen Steuern, der Unternehmens-/Betriebsverfassung u.s.w. verbunden werden. Entscheidend ist, daß in der Lehre eine enge Symbiose zwischen Gegenstand und Methoden bzw. rechtlichen und gesellschaftlichen Grundlagen erreicht wird.

Zu dieser Methodenkonzentration tritt z.B. in Projektstudien eine unmittelbare Berührung mit praktischen Problemlagen hinzu. Auf diese Problemlagen sollen die Studierenden ihr theoretisches Wissen als Lösungspotential anwenden können. Diese Anwendung bewirkt eine kritische Überprüfung der relevanten Theorie. Falls diese keine wesentliche Lösungspotenz aufweisen, werden Lücken offenbar, zu deren Lösung sowohl Methodenkenntnisse als auch eigenständige Lernkompetenzen herausgefordert werden. Das Studium soll hier die Möglichkeit bieten, ohne "Bestrafung" experimentieren zu können, d.h. im Experimentierfeld zu bleiben, auf dem "Fehler" nicht in gleichem Maße "bestraft" werden wie im der Ausbildung nachfolgenden Berufsleben.
 
e. Moralische Kompetenz


Konflikte in sozialen Prozessen sind ubiquitär; gerade wirtschaftliche Prozesse enthalten auch Komponenten der Machtverteilung. Konfliktaustragungen und Machteinsatz bedürfen der Zügelung in ethische/moralische Standpunkte. Universitäten sind nicht der Ort oder Hort von Ideologien und Dogmen, aber einer ihrer Entdeckung und Entzauberung. Eine philosophische Auseinandersetzung hat neben einem Vertrautwerden mit der Wissenschaftstheorie auch die ethische Dimension des individuellen und sozialen Lebens für die Studierenden transparent zu machen.

Der Zweite Studienabschnitt in diesem Studienplan enthält inhaltliche Festlegungen lediglich in sehr geringem Umfang; der angesprochene philosophische Beitrag wird allerdings als obligat für alle Studienzweige festgelegt. Hinzutreten soll die Selbsterfahrung im interkulturellen Kontext insbesondere im Bereich des Zweiges der Internationalen Betriebswirtschaftslehre. Durch das Erlebnis der kulturellen Divergenz soll die Toleranz und die Achtung der Wertsysteme unterschiedlicher Kulturen zur eigenständigen Urteilsfähigkeit der Studierenden beitragen.

Zur "Freiheit" (Selbstgestaltung) des Studierens


Als zusätzliche Kernkompetenz wird die Erfahrungsgewinnung zur Selbstgestaltung des Studierens angesehen. Der Studienplan sieht hierzu zwei Phasen vor: Einmal übernehmen die Lehrenden die Direktion über die Studieninhalte und ihrer Abfolge; danach gestalten die Studierenden ihren Weg durch die Studienangebote im wesentlichen selbst. In beiden Phasen enthält das Kurssystem gegenseitige Feedbackprozesse: Da in allen Lehrveranstaltungen interaktive Aspekte mit zunehmender Intensität vom Kurs über den Intensivierungskurs zum Seminar vorgesehen sind, können die Studierenden mit einer Rückmeldung (Bewertung) durch die Lehrenden rechnen.

Umgekehrt sieht das UniStG eine Bewertung der Lehrenden durch die Studierenden vor, die über die gesetzliche Verpflichtung hinaus in jedem Semester durchgeführt werden soll. Mit beiden Bestimmungen wird ein gegenseitiger Feedbackprozeß eröffnet, der innovativ für das moderne österreichische Studiensystem ist.

Die Dominanz der Lehrenden und die vorgeschriebene Fächerkombination und -abfolge gibt den Studierenden eine Orientierung über die Inhalte der Wirtschaftswissenschaften im Rahmen der Sozialwissenschaften. Die Institution hat "Flagge" zu zeigen, Unklarheiten über Lehrinhalte, Methoden und Bewertungsvorgänge abzubauen. Eine so gewonnene Klarheit ermöglicht den Studierenden eine durch Erfahrung begründete Selbstgestaltung, die im Zweiten Studienabschnitt "ausgelebt" werden kann.

Im Ersten Studienabschnitt wird den Studierenden keine Entscheidung darüber abgenötigt, welchen Zweig der Wirtschafts- bzw. der Sozialwirtschafts-wissenschaft sie präferieren; diese Offenheit zur "aufgeklärten" Selbstgestaltung wird auch im Zweiten Studienabschnitt letztlich bis zum Abschluss der Studium offen gehalten. 


Tipp: Suche nach Studium Wirtschaftswissenschaften an allen UNIs und FHs in Österreich


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