UNI Wegweiser - Studium und Top Jobs in Österreich
Kostenloses Corona-Immun-Kraft-Training * Natürliche Stärkung des Immunsystems
durch täglich 10-30 Minuten moderat intensive Atem&K;örper-Übungen reduzieren
Atemwegs-Infektionen um 50%!
MitmachVideos und OnlineTrainings zeigen wie's geht.
Komm, mach mit! www.hrv--training.at/corona_immun_kraft_training/


   


Studium Wirtschaftspädagogik (Lehramt) Studieren an der Uni Linz JKU Österreich K170 Studienrichtung Wirtschaftspädagogik - Uni Linz JKU


weitere Standorte
Uni Graz Uni Innsbruck WU Wien Uni Linz JKU

Fakten und Kontakt
Studieninhalt
Zulassungsvoraussetzung
Struktur & Dauer
Institute
Weitere Infos
Qualifikationsprofil
Berufsbilder & Aussichten
Ausland & Praktikum
Abschlussarbeit
Top Arbeitgeber
Top Jobs für Absolventen
Karriere-Index
Qualifikationsprofil

1. Verwendungssituation und Leistungsanforderungen

 

Mit der Unumgänglichkeit des lebenslangen Lernens im Allgemeinen sowie den Bedeutungs-ausweitungen des beruflichen und berufsbezogenen Lehrens und Lernens von der beruflichen Erstausbildung zur beruflichen Weiterbildung und von der schulischen zur betrieblichen Aus- und Weiterbildung im Besonderen geht ein zunehmender Bedarf an einschlägig quali-fiziertem Personal in allen Bereichen des Lehrens, der Bildungsorganisation, der Bildungspo-litik und -verwaltung, des Personal-, Aus- und Fortbildungsmanagements sowie der Bil-dungsberatung einher. Die Ausbildung in der wirtschaftspädagogischen Studienrichtung zielt in spezifischer Weise auf die Deckung dieses Bedarfs ab. Die Verwendungssituation der Wirtschaftspädagogin und des Wirtschaftspädagogen ist nicht nur durch eine große Heterogenität der institutionellen Rahmenbedingungen, der Adressaten-gruppen und der pädagogischen Zielsetzungen gekennzeichnet, sondern in noch unmittelbare-rer Weise als in den allgemeinbildenden Bildungseinrichtungen steht sie unter dem Einfluss der immensen Entwicklungsdynamik in Wirtschaft und Technik, welche die zu vermittelnden Lehr- beziehungsweise Lerninhalte einem raschen Wandel unterwirft und einmal erworbenes 'gesichertes' Wissen sehr schnell in Frage stellen kann. In Verbindung mit den 'klassischen' Anforderungen an eine gefestigte Persönlichkeit sowie ein grundständiges fachliches Wissen und darauf bezogenes didaktisches Know-how sind da-her in der beruflichen Praxis der Wirtschaftspädagogin und des Wirtschaftspädagogen mehr denn je auch Vielseitigkeit, Flexibilität, innovative Offenheit und Transferfähigkeit gefragt. Und nicht zuletzt zeichnet sich im Zuge von Ökologisierung und Globalisierung gerade für die auf dem Feld der ökonomischen Bildung Verantwortlichen immer klarer die Notwendig-keit ab, nicht nur die jeweils eigene Tätigkeit im umfassenden Verwendungszusammenhang reflektieren zu können, sondern auch die Adressatinnen und Adressaten ihrer jeweiligen Bil-dungsbemühungen über eine eindimensionale Ausrichtung an ökonomischen Qualifikations-anforderungen hinaus gleichermaßen sowohl als Persönlichkeit zu stärken als auch für die Besonderheiten des Spannungsfeldes Individuum - Gesellschaft - Wirtschaft zu sen-sibilisieren und im Sinne eines sustainable development zu human und gesellschaftlich ver-antwortlichem Handeln zu befähigen. Die solcherart von einer hochgradigen Dynamik, Komplexität und Erklärungsbedürftigkeit der fachlichen Strukturen und nicht weniger komplexen und dynamischen biographischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten geprägten beruflichen Anforderungen im ökonomi-schen Bildungswesen bedingen somit Kompetenzen, die weniger denn je in einfachen Rezep-ten beruhen, sondern in komplexem und verantwortlichem Handeln, welches wiederum we-sentlich aus wissenschaftlicher Kenntnis und Reflexion sowie konkreter eigener Erfahrung der Erziehungs- und Bildungspraxis erwächst. Durch die Integration wirtschaftswissenschaftlicher und pädagogischer Studieninhalte und die Einbeziehung weiterer Disziplinen, die sich mit berufsfeld- und tätigkeitsbezogenen Besonderheiten befassen, sowie durch eine prinzipielle Praxisorientierung und -bestimmtheit der Ausbildung, kraft welcher die Anwendung der wissenschaftlichen Kenntnisse im Rahmen reflektierter Einübung und Evaluation von grundlegenden lehrpraktischen Handlungsmustern

flektierter Einübung und Evaluation von grundlegenden lehrpraktischen Handlungsmustern bereits wesentlicher Bestandteil des Studiums selbst ist, qualifiziert das wirtschaftspädagogi-sche Diplomstudium auf diese Weise für eine Reihe von inhaltlich verwandten, aber instituti-onell-organisatorisch differenzierten Tätigkeiten in schulischen und betrieblichen einschließ-lich erwachsenenbildnerischen Wirkungsfeldern sowie für affine Tätigkeiten in Verwaltungs- und Verbandsinstitutionen, einschließlich des Zugangs zum breiten Feld der gehobenen kaufmännisch-verwaltenden Berufe (siehe auch § 2 Abs. 3 dieses Studienplanes). Das Diplomstudium der Wirtschaftspädagogik eröffnet somit ein besonders breites Qualifika-tions- und Einsatzspektrum und sichert zugleich in hohem Maße Polyvalenz und berufliche Flexibilität. Die Absolventinnen und Absolventen verteilen sich traditionellerweise etwa glei-chermaßen auf die schulischen und außerschulischen Tätigkeitsfelder. Diese Breite des Tätig-keitsfeldes bietet nicht nur den nicht hoch genug einzuschätzenden Vorteil besserer Arbeits-marktchancen für die Absolventinnen und Absolventen und hat sich diesbezüglich gerade in Zeiten ansonsten hoher Lehrerarbeitslosigkeit in herausragender Weise bewährt, sondern es begünstigt auch die immer wichtiger werdende Kooperation mit Expertinnen und Experten aus anderen Disziplinen zur Lösung komplexer Praxisprobleme.

 

2. Kernkompetenzen

 

Ob in der Schule, ob im Betrieb, ob in der Bildungsverwaltung oder im Bildungsprozess vor Ort: die beruflichen Anforderungen an Wirtschaftspädagoginnen und -pädagogen, wirtschaft-lich orientiertes Lehren und Lernen zu planen, inhaltlich und organisatorisch zu realisieren und zu evaluieren, entsprechende Curricula oder berufsbildungstheoretische und -politische Konzepte erstellen, umsetzen und bewerten zu können, setzt eine komplex strukturierte Handlungsbereitschaft und -fähigkeit voraus, die sich im Schnittpunkt einer fachwissen-schaftlichen, einer erziehungswissenschaftlichen, insbesondere berufsbildungstheoretischen, und einer praktischen Ausrichtung des Studiums konkretisiert und deren im Primat der Pra-xis- und Personorientierung gebrochener Wissenschaftsbezug sich mit dem Begriff 'Theorie-geleitete praktische Handlungs- und Problemlösungskompetenz' umschreiben lässt. Diese komplexe pädagogische Professionalität, welche die Absolventinnen und Absolventen dazu befähigt, ein eigenes Ich als Handlungs- und Orientierungszentrum aufzubauen und sich in einer durch eine vielfältige Entwicklungsdynamik geprägten sozioökonomischen Umwelt den im strukturellen Wandel immer wieder neuen Aufgaben der beruflichen Bildungsarbeit kreativ und erfolgreich zu stellen, manifestiert sich in einer Synthese von spezifischen Teil-kompetenzen, deren Vermittlung und Training teils in besonderen Fächern und Lehrveran-staltungen erfolgt, im Übrigen aber als durchgängiges inhaltliches und methodisches Prinzip in allen Fächern und Lehrveranstaltungen des Studienganges verankert ist:

 • Fähigkeit und Bereitschaft, das erworbene Fachwissen auf komplexe praktische Anfor-derungssituationen zu beziehen: problemlösungsbezogene Fachkompetenz, • Fähigkeit und Bereitschaft zur kritischen Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Er-kenntnissen und Methoden sowie zur Teilnahme an der bildungspolitischen Diskussion: kritische Fachkompetenz, • Fähigkeit und Bereitschaft, das Fachwissen in Bezug auf die Lernbedürfnisse der jeweili-gen Adressatinnen und Adressaten und die sonstigen lehr-lernsituativen Bedingungen im

Lehr-Lern-Planungszusammenhang aufzuarbeiten, zu reflektieren, praktisch zu vermitteln sowie die Lehr-Lernprozesse im Hinblick auf Kontrolle und Verbesserung zu evaluieren: didaktisch-methodische Kompetenz, eng daran geknüpft auch die • Fähigkeit und Bereitschaft, Lern-, Persönlichkeitsbildungs-, und -entwicklungsprozesse bei den jeweiligen Lernenden zu initiieren, zu gestalten und zu sichern: pädagogische Kompetenz, • Fähigkeit und Bereitschaft zu selbstgesteuertem Lernen und Verfügung über grundlegende Lern-, Arbeits- und Denkstrategien: Lern- und Methodenkompetenz, • Fähigkeit und Bereitschaft zur Mitgestaltung und zum Gebrauch des relevanten informati-onstechnologischen Instrumentariums in Lehr- und Lernprozessen: Technik- und Me-dienkompetenz, • Fähigkeit und Bereitschaft, den Erkenntnisfortschritt der Theorie im Auge zu behalten, diesen auf die objektiven Entwicklungen in der beruflichen und sozialen Umwelt zu be-ziehen und jenseits rezeptologischer Dogmatisierung in je spezielle Situationsanforderun-gen auf Grund von reflektierten eigenen schulischen und außerschulischen Praxiserfahrun-gen umzusetzen: Weiterbildungskompetenz, • Fähigkeit und Bereitschaft zur eigen- und sozialverantwortlichen Lebens- und Berufsges-taltung einschließlich deren Reflexion: Selbstkompetenz, • Fähigkeit und Bereitschaft, im privaten wie beruflichen Lebenszusammenhang mit ande-ren Menschen zu kommunizieren, auf sie einzugehen, sich kritisch mit ihnen auseinander-zusetzen und mit ihnen zu kooperieren: Soziale Kompetenz.

 

 



Tipp: Suche nach Studium Wirtschaftspädagogik (Lehramt) an allen UNIs und FHs in Österreich


Der richtige Ghostwriter - 10 Praxistipps, wie Ihr den perfekte Ghostwriter findet

th_topjobs
do_greyline.gif - 1kb


th_topjobs
do_greyline.gif - 1kb






Berufschancen nach dem Studium?
Karriere-Index bringt Orientierung!
wegweiser.ac.at