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Studium Rechtswissenschaften Studieren an der Uni Linz JKU Österreich K101 Studienrichtung Rechtswissenschaften - Uni Linz JKU


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Qualifikationsprofil
Generalstudium  Studienschwerpunkte
Im sechs Semester dauernden zweiten Studienabschnitt soll auf der Grundlage des ersten
Studienabschnittes aufbauend  die rechtswissenschaftliche Kernfachausbildung erfolgen. Die Fächer(gruppen) Privatrecht II, Öffentliches Recht II und das Strafrecht bilden das Generalstudium, in dem die im Qualifikationsprofil geforderten Grundstrukturen des Rechts und fachliche Zusammenhänge in intensiver Weise vermittelt werden. Bei den Übungen aus Strafrecht ist davon auszugehen, dass diese aus den zentralen Bereichen des Strafrechts angeboten werden, insbesondere aus dem Allgemeinen Teil.

Darüber hinaus wird in den 10 Studienschwerpunkten eine Spezialisierung zumindest in einem
Fachbereich ermöglicht, um damit einerseits höhere Chancen in besonderen Berufsfeldern zu erwerben, andererseits durch das breite Spektrum inhaltlicher Auseinandersetzung mit Recht ein entsprechendes rechtswissenschaftliches Reflexionsniveau zu ermöglichen.

Studienschwerpunkte

Die einzelnen Studienschwerpunkte ermöglichen einerseits eine Vertiefung und Spezialisierung
für die klassischen juristischen Berufe, eröffnen weiters Chancen für spezifische Berufsnischen
und tragen auch der Bedeutung des Rechts als Kulturfaktor Rechnung.
Zur Vermeidung von unnötigen Studienverzögerungen werden die Studienschwerpunkte nicht
in einem eigenen dritten, vom 2. Abschnitt getrennten Studienabschnitt angeboten. Im Sinne einer ständig abnehmenden Verschulung im Laufe des Studiums soll damit eine größere Durchlässigkeit und Flexibilität im Studienplan erreicht werden.

1. Studienschwerpunkt Frauenrecht

Die Notwendigkeit einer eigenständigen Verankerung feministischer Rechtsstudien ist inzwischen
unbestritten. Sowohl in Europa als auch in den USA, Kanada und anderen Ländern sind feministische
Inhalte bereits fixer Bestandteil der juristischen Ausbildung. Die Auseinandersetzung mit geschlechtssensiblen Fragen soll möglichst umfassend gestaltet werden, indem der traditionelle Kanon rechtswissenschaftlicher Forschung und Lehre durchgängig um die Perspektive der Frauen bereichert wird. Der Bogen reicht von methodischen Fragen über die weltweit geführte Debatte um Gleichheit und Differenz der Geschlechter bis hin zu konkreten Rechtspositionen der Frau im jeweiligen Lebenszusammenhang.
Es ist daher notwendig, ausgehend vom Verfassungsgebot zur Geschlechterdemokratie alle Rechtsbereiche auf frauen- und geschlechterspezifische Problemfelder zu durchleuchten und dabei rechtsgeschichtliche, rechtssoziologische, rechtsphilosophische und rechtspolitische Perspektiven einzubeziehen. Bildungsziel des Studienschwerpunktes ist es, ein juristisches Denken zu entwickeln, das die Herstellung und Bewahrung der Geschlechterdemokratie als ureigene Aufgabe des Phänomens Recht begreift. Darum soll der Studienschwerpunkt Bestandteil einer soliden Juristinnen- und Juristenausbildung für alle Zweige des öffentlichen
Lebens, aber auch der Privatwirtschaft sein.
Dieser Studienschwerpunkt wird neue Berufschancen
auf nationaler und internationaler Ebene eröffnen. Spezielle Frauenreferate, Gleichstellungskommissionen
etc. sind aus unserem Rechtsleben nicht mehr wegzudenken. Im übrigen wird mit diesem Studienschwerpunkt Wissenschafterinnen und Wissenschaftern aller Fakultäten ein Forum für die kritische Auseinandersetzung überkommener Methoden geboten.

2. Studienschwerpunkt Gerichtsbarkeit

Dieser Studienschwerpunkt soll dazu dienen, jene Studierenden vertieft auszubilden, die in einen
der klassischen Juristenberufe wie Anwalt oder Richter eintreten wollen. Er strebt daher an, in
den judiziellen Fächern Arbeits- und Sozialrecht, Bürgerliches Recht, Handelsrecht, Strafrecht und
Zivilprozessrecht diejenigen unbedingt erforderlichen Kenntnisse zu vermitteln, die diese Berufsbilder
zusätzlich zum Grundstudium verlangen. Wegen seiner Ausrichtung auf die Praxis wird in allen
genannten Fächern besonders der Bezug auf Teilgebiete zur Gerichtsbarkeit (iwS) betont werden.

3. Studienschwerpunkt Internationales Recht

Der Studienschwerpunkt hat zum Ziel, Studierenden, deren Berufsorientierung sich auf eine
Tätigkeit im internationalen Bereich ausrichtet, die Möglichkeit zu einer entsprechenden Vertiefung
und Verbreitung zu geben. Das Lehrangebot im Fach Völkerrecht zielt auf eine Ausbildung vornehmlich
im diplomatischen Dienst sowie bei Internationalen Organisationen, die Ausbildung im
Fach Europarecht darüber hinaus auch auf eine Tätigkeit bei europäischen Institutionen sowie österreichischen
Stellen, die mit Fragen der europäischen Integration befasst sind, ab und bietet auch
für Tätigkeiten in Wirtschaft und rechtsberatenden Berufen notwendige Grundlagenkenntnisse.

Daran schließen das Kollisionsrecht sowie Vertiefungen im Bereich der kulturellen Integration, dem
Arbeits- und Sozialrecht etc. an. Die für das Verständnis des dem kontinentaleuropäischen Juristen
fremden angloamerikanischen Rechts notwendige Einführung wird durch das Anbot ausgewählter
Rechtsprobleme in englischer Sprache abgedeckt.

4. Studienschwerpunkt Öffentliche Verwaltung

Auf der Grundlage des Generalstudiums vertieft der Studienschwerpunkt die Kenntnisse, Erfahrungen
und Methoden der Studierenden im Bereich der für die öffentliche Verwaltung wichtigen
Stoffbereiche. Die Zusammenschau des Verwaltungsrechts mit den Verwaltungswissenschaften
ist besonderes Anliegen dieses Studienschwerpunktes. Der Studienschwerpunkt soll allen Studierenden
eine vertiefte Ausbildung ermöglichen, die beruflich in der öffentlichen Verwaltung oder in
den mit der öffentlichen Verwaltung zusammenhängenden Wirtschaftsbereichen tätig sein wollen.

5. Studienschwerpunkt Rechtsgeschichte, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung

Der Studienschwerpunkt insgesamt hat das Ziel, die bereits im ersten Studienabschnitt gebotene
geschichtliche Dimension des Rechts zu vertiefen, das Blickfeld auf andere Rechtsordnungen
zu erweitern und auf die grundlegenden Fragen einzugehen, die hinter dem Recht und der Rechtsordnung
stehen.
Rechtsgeschichte umfasst den romanistischen, germanistischen und kanonistischen Bereich
und wird als Einheit verstanden.
Im Bereich Österreichische und Europäische Rechtsgeschichte wird die entwicklungsgeschichtliche
Perspektive vertieft, wobei unter Beachtung des geltenden Rechts insbesondere auch
die politische Geschichte, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Geistes- und Ideengeschichte, Mentalitätsgeschichte sowie die rechtliche Zeitgeschichte dargestellt werden.

Im Bereich Römisches Recht liegt das Ziel darin, die Befassung mit diesem für die Entwicklung
aller kontinentaleuropäischen Privatrechtsordnungen wichtigen Recht und seinen Bezügen zum
modernen Recht zu intensivieren. Dazu werden einerseits die im Grundstudium vermittelten Inhalte
weiter vertieft und durch zusätzliche Inhalte ergänzt, andererseits werden an Hand der Quellen
Fallstudien betrieben und konkrete Rechtsprobleme behandelt.
Im Bereich Rechtsphilosophie ist das Ziel ein zweifaches: Einerseits wird die Rechts- und
Staatsphilosophie in ihrer historischen Entwicklung vermittelt, andererseits werden die Probleme
einer systematischen bzw. dogmatischen Rechtsphilosophie dargestellt: Sie setzt sich mit den
Begriffen von Recht und Geltung, Recht und Ethik, Widerstand, Menschenbild und Staatsform,
Grundrechten und Grundwerten und vor allem auch mit der Entwicklung der Idee der Menschenrechte
auseinander.
Die im Rahmen der Rechtsvergleichung anbietbaren Vorlesungen haben das Ziel, exemplarisch
in andere Rechtsordnungen einzuführen und in einzelnen Bereichen die Ähnlichkeiten und
Verschiedenheiten der entwickelten Rechtsinstitute darzustellen. Die Studierenden sollen dadurch
in die Lage versetzt werden, die aus dem eigenen Recht bekannten Lösungen mit solchen anderer
Rechtsordnungen in Beziehung zu setzen.
Im Bereich Rechtsvergleichung kann z.B. angeboten werden: Vergleichendes (internes) Kirchenrecht,
Vergleichendes Weltanschauungs- und Religionsrecht, Grundzüge des BGB, Introduction
to the Common Law Legal Order, Common Law Civil Procedure, Rechtsvergleichung im Arbeits-
und Sozialrecht, Rechtsvergleichung im Öffentlichen Recht, Einführung in die Strafrechtsvergleichung.

6. Studienschwerpunkt Staat, Politik und Gesellschaft

In diesem Studienschwerpunkt sollen die Wechselwirkungen zwischen Recht und Gesellschaft
sowie die Rolle der staatlichen Rechtsordnung in der gesamten Gesellschaft behandelt werden. Im
Bereich Staat sollen aufbauend auf den traditionellen Fachgebieten des Staats- und Verfassungsrechts,
des Staatskirchenrechts und des Staatsfinanzrechts aktuelle Fragen der Staatsorganisation
und -praxis (z.B. Fragen der parl. Demokratie, moderner Wohlfahrtsstaat, Finanzkrise des Staates
etc), aber auch die rechtlichen Beziehungen zwischen Staat und Religion, Weltanschauung, Kunst,
Medien, Wissenschaft etc wie auch wirtschaftsverfassungsrechtliche Belange dargestellt werden.

Im Bereich Politik (10 Stunden) werden ausgehend von der Bedeutung der Politik in der modernen
Gesellschaft schwerpunktmäßig und problemorientiert die wichtigsten Strukturen und Funktionen
des nationalen und internationalen politischen Prozesses behandelt. Dabei wird den Institutionen
und Entscheidungsverfahren des österreichischen politischen Systems sowie der Rolle Österreichs
in Europa und der Welt besondere Aufmerksamkeit gewidmet.
Im Bereich Gesellschaft werden - aufbauend auf den Themenbereichen von Staat und Politik
- moderne sozialwissenschaftliche Theorieansätze in ihrer rechtlichen Relevanz an Beispielen
aus verschiedenen Rechtsbereichen analysiert und dargestellt und darüber hinaus in einer Querschnittsmaterie
vertieft. Neben der grundsätzlichen Ermöglichung einer Reflexion über Recht bietet
dieser Studienschwerpunkt auch eine Vertiefung im Hinblick auf allgemein politisch-gesellschaftlich
orientierte Berufsfelder.

7. Studienschwerpunkt Umweltrecht

Der Studienschwerpunkt befasst sich mit Regelungen von Interessenskonflikten, die bei der
Sicherung der natürlichen Lebensgrundlage der Menschen (einschließlich künftiger Generationen)
entstehen. Die Ausbildung soll in zwei Teilen erfolgen: Das 1. Semester (12 Stunden) soll einen
fundierten Überblick über die verschiedenen Teilgebiete verschaffen, der Grundstrukturen und Zusammenhänge
erkennen lässt. Dabei werden in interdisziplinärer Weise auch Grundzüge nichtjuristischer
Umweltwissenschaften geboten, die für das Verständnis des Umweltrechts vorausgesetzt
sind (Ökologie / Umweltökonomie / Umwelttechnik).

Das zweite Semester soll eine fall- und praxisbezogene Vertiefung und Spezialisierung in den
bedeutendsten Teilgebieten des Umweltrechts bieten. Dabei werden einerseits die einzelnen Umweltmedien
(Luft, Boden, Wasser, Flora, Fauna, aber auch Lärm) auf ihren normativen Schutz hin
erörtert, andererseits aber besonders umweltgefährdende Lebensbereiche (Verkehr, Verbrauch von
Energie, Abfall) rechtsdogmatisch und rechtspolitisch behandelt. Daneben werden handels- und
arbeitsrechtliche Fragen des Umweltschutzes erörtert. Als neues Instrument des Umweltschutzes
soll schließlich der Einsatz von Umweltsteuern dargestellt werden. In Partnerschaft zur wirtschaftlichen
Ausrichtung anderer Studienschwerpunkte soll der Zweig Umweltrecht neue spezifische Berufsbilder
(Umweltjuristen insbes. in Unternehmen, Verwaltung, Gerichtsbarkeit, Umweltschutzinstitutionen,
aber auch als Rechtsanwalt) abdecken.

8. Studienschwerpunkt Unternehmensrecht

Der Studienschwerpunkt Unternehmensrecht hat den Zweck, eine Spezialausbildung für jenen
Typus von Wirtschaftsjuristen zu ermöglichen, der zentral mit den Fragen des Unternehmensorganisationsrechtes,
des Unternehmenssteuerrechtes und mit den arbeits- und sozialrechtlichen
Fragen des betrieblichen Personalwesens zu tun hat. Juristen mit diesem Anforderungsprofil
finden sich vor allem in den Rechts- und Personalabteilungen von Unternehmen, in Banken, Versicherungen,
bei Rechtsanwälten, Wirtschaftstreuhändern, Notaren, Unternehmensberatern, Personalvermittlern
und in gewissem Maße auch bei spezialisierten Richtern und Verwaltungsjuristen.
Der Studienschwerpunkt umfasst inhaltlich Vertiefungs- und Schwerpunktveranstaltungen in den
Bereichen Handelsrecht (Gesellschaftsrecht einschließlich Gestaltung von Gesellschaftsverträgen,
Rechnungslegung, Wettbewerbsrecht, Immaterialgüterrecht, Wertpapierrecht), Arbeits- und Sozialrecht
(Individualarbeitsrecht und kollektives Arbeitsrecht einschließlich der Gestaltung von Arbeitsverträgen
und kollektiven Normen, Zusammenspiel von Arbeits- und Sozialrecht, sozialversiche-
JKU Linz, Diplomstudienplan Rechtswiss. Seite 22
rungsrechtliches Beitragsrecht), Steuerrecht (Unternehmens- und Konzernsteuerrecht) sowie Insolvenz-
und Sanierungsrecht.

9. Studienschwerpunkt Wirtschaftsprivatrecht

Der Studienschwerpunkt wendet sich an diejenigen Studierenden, die das Berufsfeld Wirtschaftsjurist
in den Tätigkeitsbereichen Banken, Versicherungen oder in der Bau- und Wohnungswirtschaft
im weitesten Sinne anstreben. Es gibt zahlreiche Berührungspunkte der in den genannten
Berufen anwendbaren Rechtsnormen; Mobilität der Absolventen zwischen den Berufsfeldern ist
erstrebenswert. Die einschlägigen Spezialkenntnisse sind derzeit im akademischen Unterricht nur
sehr wenig vertreten. Es wird Aufgabe der Studienschwerpunkte sein, diese Kenntnisse mit besonderem
Blick auf die allgemeinen Grundlagen des Privatrechts zu vermitteln.
Dieser Zweig betont den bedeutsamen Wirtschaftsstandort Oberösterreich/Linz und entspricht
der Gesamtausrichtung der Johannes Kepler Universität.

10. Studienschwerpunkt Öffentliches Wirtschaftsrecht
Auf der Grundlage des Generalstudiums vertieft der Studienschwerpunkt die Kenntnisse, Erfahrungen
und Methoden der Studierenden im Bereich des öffentlichen Wirtschaftsrechts. Darunter
fällt sowohl das Wirtschaftsverfassungsrecht, Wirtschaftsverwaltungsrecht als auch das Finanz-
und Steuerrecht. Der Studienschwerpunkt soll allen Studierenden eine vertiefte Ausbildung ermöglichen,
die beruflich in der Wirtschaft, in Betrieben der öffentlichen Hand und in der mit Wirtschafts-
und Steuerfragen in den befassten Bereichen der öffentlichen Verwaltung tätig sein wollen.


Tipp: Suche nach Studium Rechtswissenschaften an allen UNIs und FHs in Österreich


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