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Studium Französisch (Lehramt) Studieren an der Uni Klagenfurt Österreich L190347 Unterrichtsfach Französisch - Uni Klagenfurt


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Primäres Ziel der Lehramtsstudien ist die wissenschaftliche (fachliche, fachdidaktische und

pädagogische) Vorbereitung auf das Lehramt an Mittleren und Höheren Schulen. Die

Studierenden werden dazu qualifiziert, die Bildungsziele des österreichischen Schulwesens

verantwortungsvoll zu realisieren. Sie lernen an ihrer eigenen Persönlichkeit zu arbeiten,

entwickeln in Ansätzen eine Berufsrollen-Identität und richten ihr individuelles Studium

darauf hin aus.

Dabei lassen sich analytisch drei Bereiche von Kompetenzen unterscheiden, die jedoch nicht

getrennt, sondern nur in integrativer Weise erwerbbar sind:

- Fähigkeit zum konstruktiven und kritischen Umgang mit dem Fachwissen

- Kompetenzen zur Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen

- soziale Kompetenzen und die Fähigkeit, diese anderen zu vermitteln

Diese Qualifikationen können im Rahmen einer verantwortungsvollen wissenschaftlichen

Ausbildung nur grundgelegt werden. Sie müssen in einer zweiten Phase der Ausbildung

(Unterrichtspraktikum) weiter entwickelt und schließlich in einer “dritten Phase” durch

selbstständige Fortbildung ständig erhöht werden.

Diese umfassende Ausbildung, die umfangreicher ist als die eines Diplomstudiums,

qualifiziert die AbsolventInnen der Lehramtsstudien in ausgezeichneter Weise auch für eine

Reihe von anderen Berufsfeldern, beispielsweise für Aufgaben im Bereich der formalen

Erwachsenenbildung, der informellen Bildung und der Medien.

1.Fähigkeit zum konstruktiven und kritischen Umgang mit dem Fachwissen

Diese Fähigkeit erfordert eine besonders hohe inhaltliche Kompetenz der künftigen

Lehrkräfte, die in der Lage sein müssen, die jeweiligen Fachinhalte reflektiert auszuwählen,

zu begründen, im Zusammenhang mit der Lebenswelt ihrer SchülerInnen in sprachlich

angemessener Form darzustellen und entsprechende Vertiefungsmöglichkeiten anzubieten.

Solide Grundkenntnisse im jeweiligen Fach sind deshalb die unerlässliche Basis jeder

wissenschaftlichen LehrerInnenausbildung. Doch längst geht es nicht mehr ausschließlich

darum, Wissen zu erwerben. Vielmehr wird zugleich mit dem Wissenserwerb auch die

Fähigkeit angelegt, Wissen selbstständig zu erweitern und den eigenen Lernprozess – unter

Verwendung aller verfügbaren Medien – zu organisieren. Insbesondere die Nutzung der

Möglichkeiten der Informationstechnologie ist Bestandteil der Ausbildung wie auch Ziel der

Qualifikation für den Lehrberuf.

Entscheidend dafür ist, sich im Studium nicht nur mit den Inhalten des Faches, sondern auch

mit dessen Sinnfragen und Zielen auseinanderzusetzen. Es werden deswegen gerade für

Lehramtsstudierende Lehrveranstaltungen angeboten, die zur Reflexion mit der

“Philosophie” des jeweiligen Faches herausfordern.

Es wird auch berücksichtigt, dass die inhaltlichen Anforderungen der Schulfächer teilweise

nicht mit dem Kernbereich des Studienfaches übereinstimmen. Deshalb werden für

Lehramtsstudierende gegebenenfalls entsprechende Lehrveranstaltungen angeboten.

2.Kompetenzen zur Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen

Die fachwissenschaftliche Ausbildung stellt das Hauptkontingent an Lehrveranstaltungen. Sie

ist daher auch der am stärksten prägende Faktor für die Entwicklung der jeweiligen

Lernkultur. Die Art der fachwissenschaftlichen Vermittlung ist entscheidend für die

Herausbildung der didaktischen, pädagogischen und sozialen Kompetenzen der künftigen

Lehrkräfte. Gerade in der fachwissenschaftlichen Ausbildung müssen die Studierenden daher

Erfahrungen mit selbstständigem Arbeiten, Teamarbeit, Projekten, mit der Aufbereitung und

Präsentation von Wissen und der Evaluation von Lehr- und Lernprozessen machen.

Aufgabe der fachdidaktischen bzw. pädagogischen Lehrveranstaltungen ist es, die

Studierenden mit den Grundfragen des jeweiligen Unterrichtsfaches zu konfrontieren, um sie

zu befähigen, Lehrstoffe gezielt auszuwählen und aufzubereiten. Weiters geht es darum, ein

breites Methodenrepertoire aufzubauen und die Fähigkeit zur kritischen Evaluation der

eigenen Arbeit sowie von Lernprozessen zu entwickeln. Dazu gehört auch, die Studierenden

zu einer bewussten Auseinandersetzung mit tradierten Vorstellungen von Lehren und Lernen

zu veranlassen, um ihnen den Aufbau einer selbstständigen Lehrer-Persönlichkeit zu

ermöglichen.

Zu den wesentlichen Inhalten der pädagogischen Ausbildung zählen darüber hinaus die

Bearbeitung der institutionellen Bedingungen des österreichischen Schulwesens sowie der

berufsrelevanten Aspekte des Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen. Dazu gehört die

Vermittlung von Erkenntnissen über Erziehung und Sozialisation ebenso wie über

Koedukation, interkulturelle Bildung und das gemeinsame Lernen von Menschen mit und

ohne Behinderungen. Weitere Inhalte stehen im Zusammenhang mit Kooperation, Planung

und Management in einer sich selbst entwickelnden Schule.

Durch Konfrontation mit der Schulpraxis bekommen die Studierenden ferner Anstöße, ihr

Fachwissen neu zu organisieren, elementare Lücken gezielt zu schließen und die ihnen

entsprechenden Formen der Vermittlung und des Lehrens zu erproben. Das gesetzlich

verankerte Schulpraktikum ermöglicht nur eine erste Orientierung. Deshalb werden möglichst

viele fachdidaktische und pädagogische Lehrveranstaltungen ebenfalls mit schulpraktischem

Bezug durchgeführt. Dies geschieht zum Beispiel durch:

- Einbeziehung von Lehrkräften als Lektoren bzw. Lektorinnen

- Exkursionen, Hospitationen im Rahmen von Lehrveranstaltungen

- Kooperation mit Partnerschulen, die den Studierenden eine Erprobung von Unterrichtsentwürfen

ermöglichen

- Beteiligung der Studierenden an schulischen Projekten.

3.Soziale Kompetenzen und die Fähigkeit, diese anderen zu vermitteln

Dem Funktionswandel der Schule entsprechend genügt es nicht mehr, die erforderlichen

Fähigkeiten ausschließlich als „Lehrkompetenzen” zu konzipieren. LehrerInnen müssen

heute Schule gestalten und in der Schule Lernen organisieren können. Das sind vor allem

soziale und kommunikative Kompetenzen:

- Kommunikative Fähigkeiten

- Präsentation und Darstellung

- Teamfähigkeit

- Fähigkeit zum konstruktiven Umgang mit Ungleichheiten und Differenzen (Geschlecht,

Kultur, soziale Schicht usw.)

- Fähigkeit zum konstruktiven Umgang mit Konflikten

Wesentlich ist, dass diese Kompetenzen nicht neben, sondern in enger Verbindung mit den

fachlichen Kompetenzen gelehrt und erworben werden. Die Studierenden werden deshalb

dazu qualifiziert, sich die vielfältigen Anknüpfungspunkte ihrer Fächer mit sozialen

Kompetenzen bewusst zu machen und sie praktisch zu verbinden. Wieder gilt, dass die

Grundlage für die Ausbildung dieser Fähigkeiten die entsprechende Gestaltung der

fachwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen ist. In den pädagogischen und fachdidaktischen

Lehrveranstaltungen, nicht zuletzt im Fächerübergreifenden Projektstudium, wird darüber

hinaus systematisch und gezielt an diesen Kompetenzen gearbeitet.

 



Tipp: Suche nach Studium Französisch (Lehramt) an allen UNIs und FHs in Österreich


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