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Studium Wirtschaftspädagogik (Lehramt) Studieren an der Uni Graz Österreich B170 Studienrichtung Wirtschaftspädagogik - Uni Graz


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1. Nachfrage und Bildungsaufgaben
Befragungen von Absolventinnen und Absolventen der Studienrichtung Wirtschaftspädagogik und Untersuchungen ihres beruflichen Werdeganges zeigen, dass in den Schulen, wie auch in allen Bereichen der Bildungspolitik, der Bildungsorganisation und -verwaltung, des Personalmanagements, der Personalentwicklung sowie des Bildungsconsultings die Nachfrage nach Absolventinnen und Absolventen der wirtschaftspädagogischen Studienrichtung permanent steigt. Die Orientierung (Berufschance) der Wirtschaftspädagogik-Studierenden liegt bereits seit längerem überwiegend im Berufsziel "Wirtschaftspädagogin / Wirtschaftspädagoge nicht nur für die Schule, sondern für alle Bereiche der Wirtschaft". Die Ausbildung in der wirtschaftspädagogischen Studienrichtung der Karl-Franzens-Universität Graz ist darauf ausgerichtet, die laufend steigende Nachfrage zu erfüllen.

Von der Studienrichtung Wirtschaftspädagogik der Karl-Franzens-Universität Graz werden vor allem die berufsbildenden mittleren und höheren Schulen der Bundesländer Steiermark, Kärnten und Burgenland mit LehrerInnen versorgt. Die Absolventinnen und Absolventen streben seit Jahren schon etwa zu gleichen Teilen Schule als Berufsfeld und außerschulische Berufsfelder an. Der große Bedarf an qualifizierten WirtschaftspädagogInnen auf Grund ihrer spezifischen Qualifikationen und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten eröffnet den Absolventinnen und Absolventen breit gefächerte berufliche Chancen bzw. Tätigkeitsfelder. Das Diplomstudium Wirtschaftspädagogik sichert hohe Polyvalenz, verleiht große berufliche Flexibilität und bietet den Absolventinnen und Absolventen weitgespannte Möglichkeiten, sich für verschiedene unselbstständige Berufe oder selbstständige Tätigkeiten bis hin zum UnternehmerInnentum zu entscheiden. Die Absolventinnen und Absolventen, die in der Regel ihr Studium der Wirtschaftspädagogik mit der sehr klaren Berufszielsetzung "LehrerIn an einer Schule zu werden" beginnen, erfahren früh schon den Wert ihrer Ausbildung, wenn sie erleben, dass sie zwischen dem Weg in die Schule und außerschulischen Angeboten großzügigst wählen können. Das Diplomstudium Wirtschaftspädagogik ist kein reines Lehramtsstudium, sondern mehrfachqualifizierend, d.h. für alle Bereiche der Wirtschaft im breiten Feld der gehobenen kaufmännischen Berufe. Nach zweijähriger kaufmännischer Berufspraxis erwerben die Absolventinnen und Absolventen jedenfalls die volle Lehrbefähigung.

Die hervorragende vielseitige Einsatz- bzw. Verwendungssituation der Absolventinnen und Absolventen der Studienrichtung Wirtschaftspädagogik, wie sie sich bislang darstellte, soll auch künftig gegeben sein. Ein geänderter Studienplan soll ein wirtschaftspädagogisches Diplomstudium sicherstellen, das auf die steigenden Anforderungen im schulischen wie auch im außerschulischen Bereich so weit als möglich Bedacht nimmt. Die Vernetzung traditioneller wirtschaftspädagogischer Studieninhalte mit anderen Fachdisziplinen im Sinne einer interdisziplinären Integration soll die Studierenden noch bewusster für differenzierte Tätigkeiten in schulischen und außerschulischen Berufsfeldern ausbilden und ihnen auch künftig ein hohes Maß an Beschäftigungsfähigkeit sichern. Wartezeiten auf Arbeitsplätze oder Stehzeiten oder gar Situationen der Arbeitslosigkeit sind den Absolventinnen und Absolventen der Studienrichtung Wirtschaftspädagogik der Karl-Franzens-Universität Graz in der Regel nicht bekannt, so soll es auch weiterhin bleiben. Diesem Ziel entsprechend ist der integrative Ansatz des vorliegenden Studienplanes für das Diplomstudium Wirtschaftspädagogik laufender Evaluation zu unterziehen.

Der neue Studienplan für das Diplomstudium Wirtschaftspädagogik versteht sich auch als ein konkreter Umsetzungsschritt des Leitbildes der SOWI-Fakultät, in dem die Qualität der Lehre und Beiträge zur Lösung drängender Probleme von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt einen besonders hohen Stellenwert haben.

2. Qualifikationsprofil für die Studierenden der Wirtschaftspädagogik
Das Diplomstudium der Studienrichtung Wirtschaftspädagogik ist mehrfachqualifizierend angelegt. Es dient der wissenschaftlichen Berufsvorbildung für den Beruf einer/s Wirtschaftspädagogin / Wirtschaftspädagogen als LehrerIn an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (d.h. für "Oberstufe"). Es bereitet auf Tätigkeiten als Betriebspädagoge / Betriebspädagogin in allen Bereichen der öffentlichen und privaten Wirtschaft sowie der Erwachsenenbildung vor. Es bildet WirtschaftspädagogInnen als breit qualifizierte verhaltensorientierte ExpertInnen für alle betriebswirtschaftlichen Berufsrichtungen aus. Der Aufgabenbereich aller Fächer der Studienrichtung definiert sich als wissenschaftliche Berufsvorbildung, wie auch der Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit.

Im Rahmen der Studienrichtung Wirtschaftspädagogik werden Qualifikationen vermittelt, die einerseits dem schulischen wirtschaftsorientierten Bildungsbereich und andererseits der Wirtschaft hinsichtlich ihres Bedarfs an hochqualifizierten SpezialistInnen für die betriebliche Personal- und Organisationsentwicklung sowie für die verschiedenen betrieblichen Funktionsbereiche dienen. Es ist zentrales Ziel, die Bildung zwischen Wissenschaft, Schule und Wirtschaft so zu gestalten, dass ein flexibler und effektiver Bildungstransfer zwischen Theorie und Praxis entsteht.

Das Ziel der Ausbildung ist nicht auf die Schaffung fachlicher Kompetenz der Studierenden beschränkt. Mit dem Ziel einer integrierenden, vernetzenden Ausbildung werden, verbunden mit der Fachkompetenz, didaktisch-methodische, pädagogische, soziale, sowie Lern- und Methoden-, Technik- und Medien-, Selbst- und Weiterbildungskompetenzen entwickelt. Kurz - es geht auch um die Entwicklung der Persönlichkeit der Studierenden. Dies verlangt die Anleitung zu ganzheitlichem Denken und Handeln und die Förderung individueller Talente. Dieses Ziel ist wiederum Auftrag einer Wirtschaftspädagogin / eines Wirtschaftspädagogen, um anspruchsvolle Aufgabenstellungen und Führungsaufgaben in Schule, Wirtschaft sowie Gesellschaft verantwortungsvoll, umsichtig und schöpferisch wahrzunehmen. Die fachliche Gesamtverantwortung und Interdisziplinarität sind wesentliche Eckpfeiler des Wirkens einer Wirtschaftspädagogin / eines Wirtschaftspädagogen. Die Fachdidaktik und Methodik sind als Schlüsseldisziplin für die Vermittlungskompetenz essentiell im Studium verankert.

Neben einem kompakten fachwissenschaftlichen Studienteil wird durch das profilbestimmende Integrationsfach Wirtschaftspädagogik sichergestellt, dass das wirtschaftspädagogische Studium insbesondere eine polyvalente und flexible Kompetenz für schulische und betriebliche Tätigkeitsfelder schafft. Diese zentrale Kompetenz, in Verbindung mit einem umfangreichen Schulpraktikum, ergänzt die Berufsfähigkeit durch elementare Berufsfertigkeiten, die in der späteren beruflichen Sozialisation, unterstützt durch eine ständige Erneuerung durch Fort- und Weiterbildung, weiterentwickelt werden können. Durch das profilbestimmende Integrationsfach liegt die Gesamtverantwortung und Führung sowie Weiterentwicklung der Studienrichtung Wirtschaftspädagogik in den Händen des Institutes für Wirtschaftspädagogik.

Ziele und Inhalte ebenso wie grundlagenorientierte Forschung zur Lösung bzw. Unterstützung aktueller Fragestellungen haben einen besonderen Stellenwert. Daraus ergibt sich die Kombination von wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen, fachdidaktischen und methodischen sowie pädagogischen und allgemein-didaktischen Methoden und Modellen für die Integration in der Schul- und Wirtschaftspraxis (Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Erziehungswissenschaft und Schule).

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit in fach- und auch fakultätsübergreifender Weise ist eines der Kernziele der Studienrichtung Wirtschaftspädagogik. Bei der Umsetzung dieser Zielsetzung sind Beziehungen und Kooperationen zu allen Instituten bzw. Fächern der Studienrichtungen Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft sowie Soziologie und zum Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, wie auch zum Institut für Finanzrecht und zu weiteren Instituten der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, zum Institut für Erziehungswissenschaften an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät etc., sowie zur Schulpraxis (u.a. Landesschulrat Steiermark, Handelsakademien) und zur Wirtschaftspraxis und auch zu den in die Sozial- und Wirtschaftspartnerschaft eingebundenen Interessensvertretungen der ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen unabdingbar.

3. Allgemeines Bildungsziel
Das Diplomstudium Wirtschaftspädagogik dient der wissenschaftlichen Berufsvorbildung einer Wirtschaftspädagogin / eines Wirtschaftspädagogen in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, insbesondere der fachlichen, der fachdidaktischen und der pädagogischen wissenschaftlichen Berufsvorbildung unter Einschluss einer schulpraktischen Ausbildung für den Beruf einer Lehrerin / eines Lehrers an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen und einer Betriebspädagogin / eines Betriebspädagogen und einer Wirtschaftspädagogin / eines Wirtschaftspädagogen im Sinn einer /eines breit qualifizierten verhaltensorientierten Experten / Expertin in allen Bereichen der Wirtschaft. Der Erreichung dieser Bildungsziele dient wesentlich die wissenschaftsbasierte Lehre.

4. Kompetenzfelder für die Studierenden der Studienrichtung Wirtschaftspädagogik
I. Qualifizierung zu den Kompetenzfeldern
Folgende Kompetenzen werden mit dem Studium der Wirtschaftspädagogik erreicht:
a) Wirtschaftspädagogische Kernkompetenz
* Wirtschaftspädagogische Kernkompetenz wie fachdidaktische und methodische Kompetenz bis Unterrichts- und Schulmanagement
* Betriebspädagogische Kompetenz bis Personalmanagement
* Wirtschaftspädagogische Kompetenz für Wirtschaftsberufe (Experte / Expertin mit breitem, verhaltensorientiertem Schwerpunkt für Wirtschaftsberufe)
b) Stoffinhalte der wirtschaftspädagogischen Kernfächer (umfassende und vertiefende Kompetenz für den Lehrplan der wirtschaftspädagogischen Kern-Unterrichtsfächer)
c) Kompetenz in den Grundlagen der Fachwissenschaft Betriebswirtschaft
d) Fachwissenschaftliche Kompetenz für eine/n breit ausgebildete/n BetriebswirtIn oder SpezialistIn für betriebswirtschaftliche Berufe entsprechend der Wahl der Studierenden
e) Erziehungswissenschaftliche Kompetenz inklusive Allgemeine Erwachsenenbildung
f) Vertiefende Handlungskompetenz auf Grund der Schulpraxis
g) Ergänzende und grundlegende Rahmenkompetenz (z.B. Recht, Mathematik/Statistik) für wirtschaftspädagogische Kernkompetenz
h) Vertiefung der obigen Kompetenzen oder Vernetzung mit anderen Kompetenzfeldern durch die Wahlmöglichkeit der Studierenden im Rahmen der Wahlfächer und der Freien Wahlfächer
II. Zertifizierung der Kompetenzfelder
Für die Gesamtbeurteilung aller Fächer und Module wird über Ansuchen der Studierenden und bei finanzieller Bedeckung durch die/den Studierende/n ein Gesamtzeugnis zusätzlich zum Diplomprüfungszeugnis über das Gesamtstudium in qualitätsvoller Form ausgestellt, wobei beim Institut für Wirtschaftspädagogik die Gesamtverantwortung liegt. Die Notenbildung erfolgt durch gewichtete, arithmetische Berechnung der Beurteilungen über die dazugehörenden Lehrveranstaltungen, wobei die Gewichtung nach Semesterstunden bzw. ECTS-Anrechnungspunkten vorgenommen wird. Durch den Charakter des Diplomstudiums Wirtschaftspädagogik führen die Lehrveranstaltungen zu unterschiedlichen Kompetenzumfängen. Das profilbestimmende Integrationsfach Wirtschaftspädagogik sowie alle anderen Pflicht- und Wahlfächer führen für jede / jeden einzelnen Studierenden zu individuell erreichten Kompetenzfeldern, die durch folgenden Raster der Kompetenzfelder im Gesamtzeugnis ausgewiesen werden:
a) Umfassende/Tiefgreifende Kernkompetenz
b) Kernkompetenz
c) Kompetenz im Fachbereich
d) Wissen/Fähigkeit aus Lehrveranstaltungen

 



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