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Studium Volkswirtschaft Studieren an der Uni Graz Österreich B066913 Volkswirtschaft, Master - Uni Graz


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Eine Untersuchung der beruflichen Möglichkeiten, die Absolventinnen und Absolventen des bisherigen Diplomstudiums vorgefunden haben, fördert zutage, dass die klassischen Tätigkeitsbereiche - in Kammern und sonstigen Interessenverbänden, in der öffentlichen Verwaltung, in Banken und Versicherungen und in Industrieunternehmen - einen immer kleiner werdenden Teil der Beschäftigungsfelder bilden. Der Arbeitsmarkt stagniert in diesem Bereich. In den letzten Jahren haben Absolventinnen und Absolventen jedoch zunehmend reüssiert in internationalen Organisationen, im Tourismus- und Kulturmanagement, in der Öffentlichkeitsarbeit in Politik und Wirtschaft, in der Politikberatung (Umwelt- und Energiepolitik, Verkehrspolitik), in der Unternehmensberatung, im Bildungs- und Ausbildungssektor, in außeruniversitären Forschungsinstituten und im Journalismus. Es zeigt sich auch immer deutlicher, dass Volkswirtinnen und Volkswirte in betriebswirtschaftliche Domänen (z.B. im Personalwesen, Marketing und Controlling) eindringen. Sowohl im Bakkalaureats- als auch im Magisterstudium ist daher die Möglichkeit vorgesehen, derartige Zusatzqualifikationen zu erwerben.

Die tatsächlich ausgeübten beruflichen Tätigkeiten sind derart vielfältig, dass von einem einheitlichen Berufsbild nicht gesprochen werden kann. Daraus ein kohärentes Anforderungsprofil ableiten zu wollen, wäre demzufolge von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Hinsichtlich der anzustrebenden Berufsqualifikation erweist sich somit die Fragwürdigkeit, auf einen empirisch erhobenen Bedarf am Arbeitsmarkt reagieren zu wollen. Stellt man zudem in Rechnung, dass in einer sich rasch wandelnden Arbeits- und Berufswelt die bloße Reaktion von Seiten des Bildungssystems jedenfalls verspätet wäre, liegt es nahe, den Spieß umzukehren, und absehbare Entwicklungen in möglichen Berufsbildern zu antizipieren. Überspitzt formuliert, könnte man sagen, dass Absolventinnen und Absolventen in unternehmerischer Weise zunehmend ihre Beschäftigungsfelder für sich entdecken oder gar "erfinden", d.h. neu definieren.

Die Beschäftigungssituation ergibt folgendes Bild: Insofern es immer weniger möglich erscheint, "angestammte" oder gar Volkswirtinnen und Volkswirte exklusiv vorbehaltene Tätigkeitsfelder anzuführen, ist folglich nicht mehr davon auszugehen, dass Absolventinnen und Absolventen in erster Linie qua Volkswirtinnen oder Volkswirte eingestellt werden. Vielmehr werden deren Leistungen nachgefragt wegen ihrer besonderen Fähigkeiten und Kompetenzen, die sie aufgrund ihres absolvierten Studiums mitbringen. Dazu zählen insbesondere der analytische Zugang zur Lösung von Problemen sowie das Denken in gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen.

Befragungen unter Studierenden scheinen dies zu belegen: Die Wahl des Studiums wird nicht unmittelbar berufsbezogen getroffen, weil mit dem Studium der Volkswirtschaft kein bestimmtes Berufsbild verbunden wird. Vielmehr erwarten die Studierenden, dass sie im Studium Qualifikationen vermittelt bekommen, die es ihnen erlauben, vielfältige Beschäftigungsoptionen wahrzunehmen. Die nach wie vor gute Beschäftigungssituation bei den Absolventinnen und Absolventen der Studienrichtung Volkswirtschaft belegt, dass diese Erwartung zu Recht besteht.

Die Einführung des Bakkalaureats- und Magisterstudiums bietet nun die Gelegenheit, den dramatischen Veränderungen der Arbeits- und Berufswelt Rechnung zu tragen. Diese lassen sich in Stichworten zusammenfassen wie folgt: Die jahrelange oder gar lebenslange Zugehörigkeit zu einem Unternehmen und das Erklimmen der Karriereleiter in demselbigen haben für die berufliche Existenz beträchtlich an Bedeutung eingebüßt. Unter dem Druck von Restrukturierungen verwandeln sich bestehende Großunternehmen von hierarchischen Organisationen in dezentrale, flache und flexible Einheiten. Daneben entstehen immer mehr kleine und virtuelle Unternehmen. Die Tendenz geht dahin, das Ausmaß der fix angestellten Vollzeitbeschäftigten auf ein Minimum zu beschränken und nicht in die Kernkompetenz fallende Bereiche auszugliedern. Die Arbeit wird zunehmend verrichtet auf einem wachsenden Markt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern "auf Abruf", die ihre Dienste nicht mehr unternehmens-, zeit- und ortsgebunden erbringen, sondern in Form von aufgaben- und ergebnisorientierten Projekten. Für diese zeitlich begrenzte Arbeit ist die jeweilige Position, die man in der Unternehmenshierarchie einnimmt, weniger wichtig; entscheidend ist vielmehr der persönliche Beitrag, den man für ein Projekt liefern kann. Die klassische Arbeitnehmerin und der klassische Arbeitnehmer des Industriezeitalters werden zunehmend abgelöst von der "Arbeitsunternehmerin" und dem "Arbeitsunternehmer", die ehedem klassische Führungsaufgaben immer mehr selbst übernehmen. Diese Arbeitsformen sind als unternehmerische Tätigkeiten geprägt von Eigenverantwortung, Risikofreude und Innovationsbereitschaft.

In welcher Weise kann das Studium der Volkswirtschaft dazu beitragen, den erhöhten Ansprüchen an die Arbeitsmarktfähigkeit zu genügen? Voranzustellen ist die Selbstverständlichkeit, deren Wiederholung angesichts unrealistischer Erwartungen an das Bildungssystem allerdings geboten erscheint: es kann nicht darum gehen, die im Berufsleben zu erwerbende Ausbildung durch das Bildungsangebot der Universität zu ersetzen. Es wird auch nicht gelingen, die erhöhten Anforderungen an die individuelle "Flexibilität" und Anpassungsfähigkeit mit all ihren Chancen und Gefahren, denen der Mensch als soziales Wesen zunehmend ausgesetzt sein wird, zu verringern. Sehr wohl sollte es jedoch möglich sein, durch das Erlernen von bestimmten generellen Fähigkeiten, so gut es geht, auf diese Berufssituation vorzubereiten. Hier ist zu unterscheiden zwischen der an der Universität tradierten generellen Berufsbefähigung und den im Berufsleben zu erwerbenden spezifischen Berufsfertigkeiten. Vor allem im Bakkalaureatsstudium geht es darum, in Verbindung mit einer fachlich soliden wissenschaftlichen Grundausbildung eine allgemeine, akademisch vermittelte Berufsbefähigung in Form von fächerübergreifenden Schlüsselqualifikationen oder Meta?Kompetenzen zu vermitteln. Untersuchungen zum Begriff der "Schlüsselqualifikation" haben gezeigt, dass bei zunehmender Dynamik der wirtschaftlichen und technischen Entwicklung Bildungselemente mit Schlüsselcharakter größere Bedeutung erlangen. Umgekehrt bedeutet dies allerdings auch: Je enger ein Lernprozess an die wirtschaftliche Praxis gebunden ist, desto schneller wird das Gelernte obsolet sein

 



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