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Studium Kunstgeschichte Studieren an der Uni Graz Österreich B315 Studienrichtung Kunstgeschichte - Uni Graz


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(1) Wissenschaftliche Anforderungen Aus der Tatsache, dass im Fach Kunstgeschichte die Aufgaben der materiellen Sammlung und ge-danklichen Durchdringung von überlieferter oder gegenwärtiger Kunst verschmelzen, ergeben sich bestimmte Anforderungen an ihre wissenschaftliche Bewältigung. a) Da Kunst prinzipiell alles widerspiegeln kann, was den Menschen interessiert, reicht der Bereich dessen, was dem Kunsthistoriker/der Kunsthistorikerin über das Thema eines Kunstwerks begegnet, bis an die Grenzen der vergangenen und gegenwärtigen Kultur überhaupt. Das Fach Kunstgeschichte bildet demzufolge so etwas wie einen eigenen Kosmos, in dem die kulturelle Überlieferung der Ver-gangenheit wie auch die Interessen der Gegenwart von den Kunstwerken reflektiert werden. Die Be-herrschung des Fachs erfordert daher die uneingeschränkte Zugangsmöglichkeit zum entsprechen-den Wissen. b) Die wissenschaftliche Arbeit hat sich nach diesem Anspruchsniveau zu richten. Die notwendige Rekonstruktion des zeitgenössischen Kontexts eines Werks folgt den methodologischen Grundsätzen der Quellenkunde, wie sie die Geschichtswissenschaft entwickelt hat. Grundsätzlich muss die kunst-historische Reflexion vom Leitbild höchster Verantwortung getragen sein, die sich allein am Maßstab der wissenschaftlichen Qualität orientiert.

(2) Anforderungsprofil an die Studierenden Das Institut für Kunstgeschichte ist im Umfang seiner Lehre von den zugewiesenen Mitteln abhängig und kann daher den Materialbereich der bildenden Kunst nur exemplarisch in seine Lehre aufnehmen. Über die im Studienplan definierten Pflichten hinaus erfordert das Studium der Kunstgeschichte daher einen hohen Grad an Eigeninitiative.

a) Besonders notwendig sind der Erwerb von Fremdsprachen und der Zugang zu den alten Sprachen, die Aneignung der antiken Grundlagen Europas und die Beherrschung der wichtigsten Fakten in Nachbarfächern wie Klassische Archäologie, Europäische Ethnologie (Volkskunde), Geschichte und Theologie, Philosophie und Literaturwissenschaften. Zum Bereich Kunstgeschichte gehört ferner der sinnvolle Umgang mit Richtungen wie Gender Studies oder Kulturwissenschaften.

b) Die persönliche Bekanntschaft mit möglichst vielen der bedeutendsten Kunstwerken im Original ist ebenso unerlässlich wie die Beschäftigung mit der Kunst der Gegenwart.

c) Die Zusatzangebote des Instituts (Vorträge, Ausstellungsbesuche usw.) sind als unumgängliche Ergänzungen des Studiums anzusehen.

d) Ausdrücklich sind eines oder mehrere Semester an einer Universität im Ausland zu empfehlen.

(3) Soziale Kompetenz

a) Die Vermittlung des künstlerischen Erbes früherer Zeiten ist eine Aufgabe von zunehmender Not-wendigkeit und Komplexität, weil mit dem Schwinden des historischen Wissens und der Reduktion der notwendigen Sprachkenntnisse ein immer größer werdender Abstand überbrückt werden muss. Kunstgeschichte ist das Fach, das wie kein zweites die steigende Nachfrage nach der Vermittlung von Bildung und Kultur befriedigen kann.

b) Kunstgeschichte hat auch den Bedarf an aufklärenden und kritischen Zugangsmöglichkeiten zur zeitgenössischen Kunst zu decken.

c) Unumgänglich und wegen der drohenden Vernichtung unserer historischen Umwelt immer dringli-cher ist die Beschäftigung mit Theorie und Geschichte von Denkmalpflege und Restaurierung sowie die Vermittlung eines entsprechenden Bewusstseins in der Öffentlichkeit.

d) Seit dem "iconic turn" ist das Bewusstsein dafür gestiegen, dass die globale Gesellschaft vor allem über "Bilder" gelenkt wird. Allein Kunstgeschichte kann den kritischen Blick für die Entschlüsselung der "Bilder" bereitstellen. Das Fach wird als "Bildwissenschaft" ("Medienwissenschaft") eine der zent-ralen Positionen unter den Orientierungshilfen der Zukunft einnehmen.

e) Kunstgeschichte gehört zur Matrix der kulturellen Selbstdarstellung des Staates. Der gesellschaftli-che Beitrag des Fachs ist nicht nur von öffentlichem Interesse, sondern hat auch eine - bisher noch nicht erfasste - ökonomische Relevanz.

(4) Ausbildungsziele

a) Ziel des Faches Kunstgeschichte ist es, über die Lehre der notwendigen Fakten und Methoden die Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit und jenen Stand an sachlichen Kenntnissen sowie persönli-cher Kompetenz zu vermitteln, der als Grundlage für alle mit bildender Kunst im weitesten Sinn sich befassenden Berufe genutzt werden kann.

b) Die beruflichen Möglichkeiten umfassen außer den nur begrenzt aufnahmebereiten Feldern For-schung und Lehre im einzelnen Museums- und Ausstellungswesen, Denkmalpflege, Restaurierung und Stadtentwicklung, Journalismus (Presse, Fernsehen usw.), Kunsthandel und Tourismus. Das Spektrum der Berufe, in denen Absolventen und Absolventinnen des Fachs tätig sind, weitet sich je-doch derzeit über die elektronischen Medien und die Personalabteilungen von Firmen und Banken in früher nicht angebotene Bereiche aus.

(5) Profil

a) Das Institut für Kunstgeschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz ist durch den Standort süd-lich der Alpen einerseits mit seiner Zugehörigkeit zum deutschen Sprachraum und andererseits mit den natürlichen Verbindungen zum Südosten Europas und zu Italien geprägt.

b) Das Institut versucht, im Rahmen seiner personellen und materiellen Ressourcen das Fach Kunst-geschichte in seiner ganzen Breite zu vermitteln, wobei mit besonderem Nachdruck die theoretischen und methodischen Grundlagen behandelt werden.

c) Traditionell werden das Institut und sein Angebot vom Aspekt der Internationalität geprägt.



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