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Studium Deutsche Philologie Studieren an der Uni Graz Österreich B033617 Germanistik, Bachelor - Uni Graz


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(1) Das Bakkalaureatsstudium Germanistik vermittelt neben den einschlägigen germanistischen Fachkompetenzen eine Reihe von Anwendungskompetenzen, d. h. methodische und praktische Befähigungen zur Reflexion und Lösung kommunikativer, sprachlicher, textueller, literarischer und allgemeiner kultureller Fragen, sowie grundlegende Schlüsselqualifikationen.

Damit verfügen Absolventinnen und Absolventen des Bakkalaureatsstudiums Germanistik über Qualifikationen, die einen flexiblen Einsatz in unterschiedlichen Berufsfeldern und innerhalb eines Tätigkeitsbereiches erlauben.

Besonders geeignete Berufsfelder für Bakkalaureats-Absolvent/inn/en der Germanistik sind:

- Verlagswesen und Buchhandel (z. B. Lektorats- und Redaktionstätigkeiten, Betreuung des Belletristik-Sortiments);

- Bibliotheken, (Literatur-)Archive, Dokumentationsstellen (wissenschaftliche und bibliothekarische / archivarische Tätigkeiten);

- öffentliche und private Einrichtungen der Kulturpolitik, Kulturverwaltung und Kulturvermittlung (Beratungstätigkeiten, Betreuung und Durchführung von Projekten und „Events“);

- Medienbereich: Printmedien, Rundfunk, Fernsehen, „neue Medien“ (journalistische und publizistische Tätigkeiten, Dramaturgie, Moderation, Aufbereitung und Gestaltung sprachlicher Informationen);

- Werbebranche, Marketing, PR-Abteilungen (z.B. Verfassen, Gestalten und Optimieren von Texten);

- Institutionen der Erwachsenenbildung und Einrichtungen zur betrieblichen Weiterbildung;

- Einrichtungen des internationalen Kultur- und Bildungsaustausches (Kultur- bzw. Literatur- und Sprachvermittlung an Fremdsprachige im In- und Ausland sowie Beratungstätigkeiten);

- Freiberufliche Tätigkeiten, z.B. als Publizist/in, Schriftsteller/in, Dramaturg/in oder Kommunikations- bzw. Redetrainer/in.

In mehreren der genannten Tätigkeitsfelder sind u. U. Zusatzqualifikationen erforderlich, die durch ent-sprechende Gestaltung des Studiums im Bereich der freien Wahlfächer oder durch Zusatzausbildungen (wie etwa die Absolvierung des Universitätslehrgangs „Deutsch als Fremdsprache“) ganz oder teilweise erworben werden können.

Die empfohlene Praxis soll den Studierenden die berufsbezogene Orientierung erleichtern und sie exemplarisch mit den späteren beruflichen Anforderungen bekannt machen. Damit soll ein effizienter, zielgerichteter Studienverlauf unterstützt und ein adäquater Berufseinstieg vorbereitet werden.

(2) Anwendungskompetenzen und Schlüsselqualifikationen:

Die Absolventinnen und Absolventen des Bakkalaureatsstudiums Germanistik sind befähigt,

- logisch, abstrakt, analytisch, divergent und vernetzt zu denken und damit in die Lage versetzt, komplexe Fragestellungen insbesondere im Zusammenhang mit Sprache und Literatur gedanklich zu durchdringen und zu bearbeiten;

- das erworbene Fachwissen kritisch zu reflektieren;

- ihre auf den einzelnen Gebieten erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen zu vernetzen, selbstständig zu vertiefen und zu erweitern, auch über den germanistischen Bereich hinaus;

- ihre Kenntnisse und methodischen Fähigkeiten auf neue Fragestellungen und Aufgaben anzuwenden (Transferkompetenz);

- Probleme aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und interdisziplinäre Lösungsansätze anzuwenden;

- Themen in Form eines Projekts zu bearbeiten, auch in Zusammenarbeit mit anderen (im Team);

- verfügbare Institutionen und Technologien (einschließlich IT) zur Suche, Auswahl, Bearbeitung, Darstellung und Weitergabe von Informationen fachgerecht und effizient zu nützen;

- ihr Fachwissen sowie allgemeine Themen sprachlich wohlgeformt, verständlich, überzeugend und situativ angemessen zu präsentieren und zu kommunizieren;

- in mündlichen und schriftlichen Diskussionen den eigenen Standpunkt argumentativ schlüssig darzulegen;

- Gespräche zu leiten, zu analysieren und zu deren Optimierung beizutragen;

- kultur- und gruppenspezifische Traditionen in Kommunikationsvorgängen zu erkennen und diesen Traditionen im eigenen kommunikativen Handeln Rechnung zu tragen;

- gemäß den Normen der deutschen Standardsprache zu sprechen und zu schreiben sowie Entstehung und Wirkung dieser Normen kritisch zu reflektieren; - sprachliche Phänomene in ihren systematischen, medialen, sozialen, psychologischen und historischen Zusammenhängen zu verstehen und zu beschreiben; - Sprache als Medium und Produkt symbolischer Interaktion und in ihrer kognitiven, emotionalen, kreativen und sozialen Funktion zu begreifen und diese Funktionen bewusst zu nützen; - eigene Texte intentions-, adressaten-, textsorten- und mediengerecht zu verfassen sowie Texte anderer unter linguistischen und kommunikativen Aspekten zu analysieren, kritisch zu beurteilen und zu optimieren; - literarische Texte in ihren Entstehungs- und Wirkungszusammenhängen (gesellschaftlichen, kulturellen, ästhetischen, medienspezifischen, biographischen) zu verstehen und unter Anwendung des literaturwissenschaftlichen Instrumentariums zu analysieren und zu interpretieren; - Phänomene und Prozesse der literarischen Kultur in ihrem historischen Kontext zu analysieren und zu bewerten; - Grundelemente literarischer Formgebung zu erkennen und poetologisch zu würdigen; - die Spezifika unterschiedlicher literarischer Gattungen zu erfassen und die Möglichkeiten ihrer medialen Bearbeitung zu reflektieren; - Wertungsmuster in der Literaturkritik wahrzunehmen; - die eigene Lektüreerfahrung zu reflektieren und in literarischen Wertungsfragen kompetent Stellung zu beziehen; - einfachere Textproben der mittelalterlichen Literatur zu übersetzen; - historische literarische Texte vor dem Hintergrund des epochenspezifischen und des modernen Erwartungshorizonts ästhetisch zu bewerten; - historische literarische Texte und Kulturzeugnisse gemäß aktuellem Forschungsstand öffentlichkeitswirksam zu präsentieren; - literarische Texte sprachrichtig, sinnverständig und ästhetisch-rhetorisch wirksam zu lesen bzw. vorzutragen; - interessierte Laien in literarischen Fragen zu beraten; - literarische Inhalte eines modernen 'Event-Managements' wissenschaftlich kompetent zu betreuen. (3) Fachkompetenzen: Die Absolventinnen und Absolventen des Bakkalaureatsstudiums Germanistik verfügen über ein breites theoretisches Grundlagenwissen, das aus fachlichen Gründen wie auch im Hinblick auf das anwendungsorientierte Ausbildungsziel mit den in Abs. 2 genannten Anwendungskompetenzen verwoben ist. Im Einzelnen besitzen sie grundlegende Kenntnisse in folgenden Bereichen: - Kommunikation und Argumentation, - Sprechtechnik und Rhetorik, - Präsentations- und Moderationstechniken, - Schreiben und Textoptimierung; - linguistische Pragmatik, Textlinguistik und Stilistik, - System der gegenwärtigen deutschen Standardsprache, - sprachtheoretische Beschreibungs- und Erklärungsansätze, - Psycho- und Kognitionslinguistik, - Varietäten der deutschen Gegenwartssprache, - Entstehung und Wirkung sprachlicher Normen, Sprachkritik, - Bedingungen und Formen von Sprachwandel, - Entwicklung der deutschen Sprache, historische Grammatik und Sprachgeschichte im soziokulturellen und politischen Kontext; - Methoden und Modelle der Literaturwissenschaft, - literaturwissenschaftliche Textanalyse und Interpretation, - Gattungstheorie und historische Prozesse der Gattungsentwicklung, - ästhetische Grundbegriffe und literarische Wertungsmuster in ihrer historischen Entwicklung, - Motive, Stoffe, Symbole der (europäischen) Literaturtradition,

- Geschichte der deutschsprachigen Literatur (mit ihren Bezügen zu fremdsprachigen Literaturen) und Ansätze der Literaturgeschichtsschreibung, - kanonische Texte der deutschsprachigen Literatur (aus eigener Lektüre) und ihre Wirkungszusammenhänge, - normative Prozesse in der literarischen Kultur, literarhistorische Kanonbildung, Stellenwert der Literatur in der Gesellschaft, - historische Formen des Literaturbetriebs und des allgemeinen Kunstbetriebs, - Tradition und Rezeption mittelalterlicher Literatur und Kultur, - literarische Überlieferungsvorgänge (Materialität und Literaturproduktion), - Edition literarischer Texte (Methoden der Textherstellung), - Prägung von Literatur durch Oralität / Literalität und ihr Verhältnis zu anderen Medien, - Gestaltungsmittel von Theater, audiovisuellen und elektronischen Medien; - theoretische Ansätze und Ergebnisse der sprach- und literaturwissenschaftlichen Geschlechterforschung; - philologische Arbeitstechniken und germanistische Fachinformatik. Vertiefte Kenntnisse haben die Absolventinnen und Absolventen in ausgewählten Bereichen, insbesondere im Zusammenhang mit speziellen Aufgaben im Rahmen der Modulfächer (Bakkalaureatsarbeiten).

 



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