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Studium Italienisch (Lehramt) Studieren an der Uni Innsbruck Österreich C190350 Unterrichtsfach Italienisch - Uni Innsbruck


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Prinzipien des Lehramtsstudiums

Ziel des Lehramtsstudium ist die wissenschaftliche Berufsvorbildung für das Lehramt an Höheren
Schulen in fachlicher, fachdidaktischer, pädagogischer und schulpraktischer Hinsicht.
Durch eine solide wissenschaftliche Grundausbildung sollen die Absolventinnen und Absolventen
in die Lage versetzt werden, sich in ihren Berufsfeldern flexibel und kompetent zu bewähren.
Die inhaltliche und methodische Pluralität im universitären Lehramtsstudium soll dabei Eigeninitiative
und Selbstorganisation, ein kritisches Bewusstsein, Kooperation und Teamfähigkeit
sowie Leistungsbereitschaft besonders fördern.

Kompetenzen

Lehrerin oder Lehrer zu sein setzt vielfältige Kompetenzen voraus. Die universitäre Lehrerinnen-
und Lehrerbildung schafft für den Erwerb dieser Kompetenzen Grundlagen, die durch eine
kritisch hinterfragte Erfahrungsbildung und einen lebenslangen Fortbildungsprozess weiter
entwickelt werden müssen. Der Erwerb dieser Kompetenzen erfolgt prinzipiell in allen Lehrveranstaltungen
der fachlichen, fachdidaktischen, pädagogischen und schulpraktischen Ausbildungsteile,
wobei eine koordinierte und unterschiedliche Gewichtung und Schwerpunktbildung
durch die nähere Beschreibung der einzelnen Lehrveranstaltungen erfolgt.

a) Fachliche und didaktische Kompetenzen

· Fachkompetenz: Insbesondere lehrplanorientiertes fachliches Wissen und Können im
Detail und im Überblick in den gewählten Unterrichtsfächern
· Fachübergreifende Kompetenz: Sowohl interdisziplinär in inhaltlicher Hinsicht als
auch komplementär, insbesondere in der Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologie
sowie der neuer Medien in Anwendung und Vermittlung
· Konzeptkompetenz: Grundlegende Strömungen der Pädagogik (wie systemische Pädagogik,
Gestaltpädagogik, Psychodramapädagogik usw.) in ihren Wert- und Menschenbildern
nachvollziehen und dazugehörige Methoden in den Unterricht integrieren
können
· Planungskompetenz: Planung eines vielschichtig wirksamen Unterrichts unter Berücksichtigung
der verschiedenen Zielebenen (Wissensebene, Erkenntnisebene, Anwendungsebene,
Personenzentrierung und Zentrierung auf soziale Aspekte) und des
Lehrplans

· Vermittlungskompetenz: Fähigkeit, komplexe didaktische Settings für die Bildungsarbeit
mit Schülerinnen und Schülern und Erwachsenen unter Berücksichtigung des
aktuellen Erkenntnisstandes über persönlichkeitsgerechtes und soziales Lernen zu
entwickeln und anzuwenden; Fähigkeit zur Gestaltung lebendiger Präsentationen unter
Einbeziehung von dem aktuellen Stand der Entwicklung entsprechenden technischen
Medien und Präsentationstechniken; Kenntnis eines großen Spektrums von
fachdidaktischen und allgemeinpädagogischen Unterrichtsmethoden und das Wissen
über deren spezifische Wirksamkeit; Fähigkeit, dieses Methodenspektrum innerhalb
komplexer didaktischer Strukturen zielorientiert einzuplanen und prozessorientiert
anzuwenden

· Moderationskompetenz: Fähigkeit, Diskussionen und Entscheidungsprozesse in vielfältigen
Formen zu moderieren, Austausch- und Rückmeldungsprozesse zwischen
Menschen in Klassen, Teams und Großgruppenveranstaltungen methodisch flexibel
anzuregen und zu strukturieren; Fähigkeit zu Empathie und persönlicher Resonanz in
der Gesprächsführung

· Beurteilungskompetenz: Lernfortschritte feststellen, dokumentieren und beurteilen;
Kenntnis verschiedener Beurteilungssysteme und –ansätze mit kritischer Reflexion
ihrer Leistungsfähigkeit und Aussagekraft; Selbstreflexion und Selbstkritik hinsichtlich
persönlicher Einflüsse auf die Leistungsbeurteilung sowie Problembewusstsein in
Bezug auf persönliche Implikationen von Beurteilungen

· Kompetenz in forschendem Lernen: Lernen durch Selbst-Entdecken, durch experimentierendes
Tun, durch hypothesenbildendes und –prüfendes Problemlösen, durch
Wechsel von Handeln und Reflektieren; Fähigkeit, bei Schülerinnen und Schülern
durch neugierig machende Lernaufgaben ein Problembewusstsein zu erzeugen, sie
beim Problemlösen und beim Selbstüberprüfen von Lernergebnissen zu unterstützen

b) Soziale und personale Kompetenzen

· Teamfähigkeit und Gruppenkompetenz: Bereitschaft, demokratische Strukturen zu
akzeptieren, weiter zu entwickeln und in ihnen zu leben; Kooperationsbereitschaft/-
fähigkeit und gruppenintegratives Verhalten; soziale und interkulturelle Sensibilität;
Durchsetzungsfähigkeit und Fähigkeit zur Delegation

· Begleitung von persönlichen Entwicklungsprozessen: Interesse an der Lebenswelt
junger Menschen; Fähigkeit zur Wertschätzung anderer Menschen unabhängig von
ihrer Leistungsfähigkeit und Anpassungswilligkeit; empathisches Aufnehmen von
Emotionen und Werthaltungen; Fähigkeit, in der Lehrerinnen- und Lehrerrolle Schülerinnen
und Schülern im menschlichen Kontakt authentisch zu begegnen; Fähigkeit,
psychische Probleme bei jungen Menschen zu erkennen und zu einer Lösung beizutragen

· Kommunikations- und Konfliktlösungskompetenz: Fähigkeit eines flexiblen und prozessadäquaten
Reagierens in unterschiedlichen Situationen und Konflikten mit Schülerinnen
und Schülern, Kolleginnen und Kollegen und Eltern; Fähigkeit, die eigenen
Interventionen auf dem Hintergrund von theoretischen Deutungsmustern reflektieren
zu können

· Sprachkompetenz: Schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit; Sprachbewusstsein;
fachinterne (Expertinnen und Experten) und fachexterne (Laien) Kommunikation;
situations- und adressatenadäquates Verfassen von Schriften

· Selbstkompetenzen, wie die Fähigkeit, eigene Motivation zu entfalten, die Fähigkeit
zu persönlichem Auftreten und kontrollierter Selbstdarstellung, Selbständigkeit,
Selbststeuerung und Selbstkontrolle, Entscheidungsfähigkeit und Gestaltungswille,
Kreativität, Innovationsfähigkeit und Phantasie, Fähigkeit zur Balance zwischen Engagement
und Gelassenheit, Durchhaltevermögen und Willensstärke, Bereitschaft zur
kontinuierlichen Weiterbildung

· Frustrationstoleranz und Selbstwert, wie die Fähigkeit einer kritische Selbstwahrnehmung,
sich selbst mündig zu vertreten, sich aber auch von überhöhten Ansprüchen
abzugrenzen und präventiv für die eigene Psychohygiene zu sorgen

· Wertorientierung, wie Akzeptanz der Pluralität der Werte bei argumentiertem Vertreten
persönlicher Wertordnungen

· Analytische Fähigkeiten, wie Erkennen von Mustern, Logisches Denken, Reflexionsfähigkeit,
Unterscheiden von Relevantem und Irrelevantem

· Synthetische Fähigkeiten, wie strukturierendes Denken (Erstellen von Plänen und
Strukturen), kontextuelles Denken (Denken in Zusammenhängen), vernetztes und fächerübergreifendes
Denken (über Spezialisierungen hinaus Denken), kritisches Denken
(Urteilsfähigkeit), problemlösendes Denken (über bekannte Routinen hinaus mit
erweiterter Sichtweise Denken)

c) Organisationale und systemische Kompetenzen

· Die Fähigkeit, das eigenen Handeln im Kontext des Systems Schule zu verstehen und
zu dessen Entwicklung beizutragen; Beherrschung von Methoden und Instrumenten
zu Schul- und Unterrichtsentwicklung in ihrer gegenseitigen Wechselwirkung

· Die Fähigkeit, die Schule als lernende Organisation zu verstehen; die damit verbundenen
Auffassungsunterschiede, Konflikte und Widersprüche als Chance für Wachstum
und Entwicklung zu sehen, so dass Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt
werden, sich den gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen produktiv zu stellen

· Interventionskompetenz: Die Fähigkeit, situationsadäquat Handlungsbedarf zu erkennen
(sofort handeln oder aufschieben?); aus einem Repertoire von Handlungsmöglichkeiten
auswählen und die durchgeführten Interventionen auf dem Hintergrund von
theoretischen Deutungsmustern reflektieren können; alternative Interventionen in die
Überlegungen einbeziehen können

· Administrationskompetenz: Die Fähigkeit, administrative Aufgaben in der Organisation
selbständig und in Teams effizient und effektiv umzusetzen

· Entscheidungskompetenz: Die Fähigkeit, Entscheidungen im komplexen Organisationsgefüge
des Systems Schule unter Einbeziehung der Betroffenen zu fällen und sich
für deren Umsetzung einzusetzen

· Führungskompetenz: Die Fähigkeit, Führungsaufgaben zu übernehmen, eine wirksame
Beziehung zwischen Menschen zu schaffen und die wechselseitigen Absichten zu
reflektieren

· Evaluationskompetenz: Bereitschaft und Fähigkeit, die eigene Tätigkeit zu evaluieren
(Selbstevaluation), sich einer Beurteilung der eigenen Leistung im Kontext von Unterricht
und Schule zu stellen (Fremdevaluation), sowie die Ziele und Kriterien des
Evaluationsprozesses kritisch zu reflektieren (Metaevaluation)

· Grundlegende Kenntnisse in den für das Berufsfeld relevanten rechtlichen und institutionellen
Rahmenbedingungen



Tipp: Suche nach Studium Italienisch (Lehramt) an allen UNIs und FHs in Österreich


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