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Studium Alte Geschichte und Altertumskunde Studieren an der Uni Innsbruck Österreich C310 Studienrichtung Alte Geschichte und Altertumskunde - Uni Innsbruck


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Die Studienrichtung „Alte Geschichte und Altertumskunde“ umfaßt inhaltlich im Kernbereich die

Geschichte und Kultur der griechisch-römischen Antike und deren Fundierung in den bronzezeitlichen

Kulturen Griechenlands und Alt-Italiens, die Wechselbeziehungen der griechisch-römischen

Antike zu den Kulturen Ägyptens und des Vorderen Orients, ihr Verhältnis zur jüdisch-christlichen

Antike und zu den europäischen Randkulturen der Antike.

Dazu kommen die komparatistische Betrachtung der Positionierung der Antike im Verhältnis zur

Welt der schriftlosen Kulturen wie auch der Schriftkulturen des außerantiken Altertums, die Beschäftigung

mit den Wurzeln der Weltreligionen im Altertum, ferner die Analyse der Wirkungen der

Antike auf Neuzeit und Moderne und die wissenschaftstheoretische und wissenschaftsgeschichtliche

Reflexion.

Das Gesamtziel des Studiums besteht zum einen im Erwerb von Kenntnissen wesentlicher historischer

Fakten, die sich sowohl aus singulären geschichtlichen Phänomenen als auch aus längeren historischen

Abläufen zusammensetzen, zum anderen in der Gewinnung eines Einblicks in die wesentlichen

theoretischen Überlegungen der Wissenschaft von der Alten Geschichte und Altertumskunde.

Im Bereich der sogenannten historischen Fakten sollen den Studierenden bis zum Abschluß des Diplomstudiums

die wichtigen geschichtlichen Entwicklungen und Zusammenhänge vom Ursprungsund

Ausstrahlungsbereich der primären und sekundären Schriftkulturen Vorderasiens und der Mittelmeerwelt

bis zu jenen in der griechischen und römischen Welt der Antike geläufig sein. Die Geschichte

von Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Staat einerseits und Kultur-, Religions- und Geistesgeschichte

andererseits sind dabei in gleicher Weise relevant. Dies schließt auch ein entsprechendes

Wissen über historische Persönlichkeiten und Ereignisse, über Kulturdenkmäler und Geschichtsquellen

sowie über historische Topographie ein.

Zugleich mit diesen Faktenkenntnissen soll die Einsicht in die Wechselbeziehungen zwischen kulturellen,

politischen, sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen entwickelt werden.

Im besonderen wird darauf Wert gelegt, daß der Absolvent der Studienrichtung Alte Geschichte und

Altertumskunde die Fähigkeit besitzt, mit konventionellen wie mit modernen (elektronischen) Hilfsmitteln

Geschichtsquellen aller Art für die genannten Zeiträume und Epochen aufzufinden, diese unter

quellenkritischen Aspekten selbständig auszuwerten und dementsprechend eine eigene kritische

Position gegenüber existierenden wissenschaftlichen wie populären Auffassungen einzunehmen.

Die Einsicht, daß durch den Vergleich der antiken Kulturen mit den primären und sekundären

Schriftkulturen anderer Weltregionen sowie mit schriftlosen Kulturen wesentliche Erkenntniserträge

zu erzielen sind, gibt Anlaß, auch diese Bereiche in Studium und Lehre der Alten Geschichte einzubeziehen.

Im Sinne einer solchen Vergleichenden Geschichte früher Kulturen beziehungsweise einer

Historischen Anthropologie begegnet daher im vorliegenden Studienplan neben dem Begriff der

(griechisch-römischen) Antike auch jener der ‚Alten Welt‘, der einer globaleren Sicht des Altertums

entspricht. Die Studierenden haben die Möglichkeit, im zweiten Studienabschnitt einen gewissen

Schwerpunkt ihrer Studien in diesen Bereich zu verlegen.

Insgesamt soll der ausgebildete Althistoriker in der Lage sein, mit einem Angebot an fundiertem Orientierungswissen

auf aktuelle Bedürfnisse der Gegenwart zu antworten.

Unter den theoretisch orientierten Anforderungen seien hervorgehoben:

- die Fähigkeit, aufgrund der erworbenen Erkenntnisse und ihrer gedanklichen Aufarbeitung historische

Langzeitperspektiven zu erfassen und sich mit historisch-anthropologischen Denkansätzen

auseinanderzusetzen;

- die Fähigkeit, prägende soziokulturelle Phänomene der modernen europäischen Zivilisation von

ihren Ursprüngen her zu verstehen und zu analysieren;

- die Fähigkeit, die moderne Industriegesellschaft aus einer historischen Außenperspektive zu betrachten,

was zugleich ein vertieftes historisches Verständnis für außereuropäische Kulturen der

Gegenwart mit starken religiösen, sozialen und kulturellen Traditionen aus vorindustriellen Epochen

ermöglicht.

- Schließlich sollten sich die Studierenden der Alten Geschichte auch mit der Rezeption und

Nachwirkung der Antike beschäftigen. Dabei kommt der Geschichte der Altertumswissenschaften

ein wichtiger Platz zu, weil die Auseinandersetzung mit Wegen und Irrwegen, Selbstbehauptung

und Instrumentalisierung der Wissenschaft jenes methodisch-kritische Bewußtsein zu schärfen

vermag, das einen wesentlichen Beitrag der Geisteswissenschaften zur offenen Gesellschaft

ausmacht.

Welche Funktion den im Studienplan explizit genannten Themenbereichen und Lehrveranstaltungen

im Rahmen dieser allgemeinen Zielsetzungen zukommt, wird in den Erläuterungen zum Katalog der

Pflicht- und Wahlfächer näher ausgeführt.

 



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