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Studium Informatik Studieren an der Uni Innsbruck Österreich C066921 Informatik, Master - Uni Innsbruck


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Die Informatik beschäftigt sich mit Grundlagen, Technologie und Anwendungen der systematischen

und automatisierten Informationsverarbeitung. Sie liefert Methoden und Werkzeuge, um komplexe

Systeme in Naturwissenschaft, Technik und anderen Bereichen des menschlichen Lebens beherrschen

zu können, und setzt dazu sowohl mathematisch-formale als auch ingenieurwissenschaftliche

Arbeitsweisen ein. Umgekehrt fließen Erkenntnisse aus Naturwissenschaft und Technik in die Informatik

ein, und konkrete Anwendungsprobleme können den Anstoß zur Weiterentwicklung von Informatikgrundlagen

geben. Entsprechend vielfältig sind Einsatzbereiche und Berufsfelder der Informatik,

die von der Grundlagenforschung bis hin zur Entwicklung, Anpassung und Wartung spezieller

Hardware- oder Softwarelösungen in den verschiedensten Bereichen von Handel, Wirtschaft und

Industrie reichen.

Das Informatikstudium an der Universität Innsbruck betont die starke Wechselwirkung von Grundlagen,

Technologie und Anwendungen und geht von klar definierten Berufsbildern aus. Es ist in ein

Bakkalaureatsstudium im Umfang von sechs Semestern und in ein darauf aufbauendes Magisterstudium

im Umfang von vier Semestern aufgeteilt.

 

Im Magisterstudium ist sowohl eine Spezialisierung im Kernbereich der Informatik als auch in einem

Anwendungsbereich möglich (z.B. Rechts-Informatik, Medizin-Informatik, Bau-Informatik,

Informations- und Kommunikationstechnik). Die Absolventinnen und Absolventen des Magisterstudiums

sollen zusätzlich zu den Qualifikationen der Absolventinnen und Absolventen des Bakkalaureats

 

- neue oder leicht modifizierte Methoden für Hardware-/Software-/Netzwerklösungen erarbeiten

können,

- an Hardware-/Software-/Netzwerkprojekten, die vertieftes Fachwissen in einem ausgewählten

Anwendungsgebiet erfordern, arbeiten können,

- Hardware-/Software-/Netzwerkprojekten, die vertieftes Wissen in einem ausgewählten Teilgebiet

der Informatik erfordern, arbeiten können,

- größere Hardware-/Software-/Netzwerkentwicklungsprojekte bzw. entsprechende (auch internationale)

Teams und Abteilungen leiten können,

- bei besonderer Begabung und besonderem Interesse für das Doktoratsstudium befähigt sein.

 

Zusammenfassend sollen sie bei allen kleinen, mittleren und großen Betrieben und Institutionen

(auch in internationalen Teams) innovative Hardware-/Software-/Netzwerksysteme entwickeln und

deren Entwicklung auch leiten können sowie in ausgewählten Bereichen der Informatik bzw. deren

Anwendungen vertiefte Kompetenz haben.

 

Die mathematisch-formalen und ingenieurwissenschaftlichen Komponenten der Informatik spiegeln

sich deutlich im Ausbildungskonzept der Universität Innsbruck wider, das neben klassischen Lehrformen

verstärkt problem- und projektbezogenes Arbeiten im Team vorsieht. Zusätzlich zu den

Fachkenntnissen in Informatik und im Anwendungsfach sowie der Fähigkeit zum wissenschaftlichen

Arbeiten werden damit Kompetenzen erworben, die den Schlüssel zur erfolgreichen Bewältigung

folgender Aufgaben liefern:

 

- rasche Einarbeitung in neue Anwendungsgebiete,

- Problemanalyse und kreative Problemlösung,

- Abstraktion und Formalisierung,

- Präsentation und Dokumentation erarbeiteter Lösungen,

- Arbeiten in interdisziplinären und internationalen Teams,

- Projektmanagement,

- Arbeiten und Umgang mit neuen Medien, Informationsdiensten und Kommunikationswerkzeugen.

 

Ergänzend wird eine fundierte Einschätzung der eigenen Arbeit unter rechtlichen, wirtschaftlichen,

ethischen und gesellschaftlichen Gesichtspunkten durch entsprechende Ausbildungseinheiten im Studium

unterstützt.

 

 

 

 



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