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Studium Rechtswissenschaften Studieren an der Uni Innsbruck Österreich C101 Studienrichtung Rechtswissenschaften - Uni Innsbruck


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I. Ausgangslage

Seit dem Inkrafttreten der geltenden Studienvorschriften zu Beginn der achtziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts haben sich die für die rechtswissenschaftlichen Studien maßgeblichen Rahmenbedingungen grundlegend geändert:

Europäisierung (EU-Beitritt) und zunehmende Internationalisierung (Globalisierung) des

Rechts;

weiteres Anwachsen des Rechtsstoffes bei gleichzeitiger Vorgabe im UniStG, die Studien zu straffen;

Druck auf die Wettbewerbsfähigkeit der Absolventen der juristischen Studien;

Fachhochschulen als Konkurrenten und mögliche Partner universitärer Ausbildung;

Erweiterung der Universitätsautonomie auch im Bereich der Studiengestaltung.

 

II. Ziele, Grundsätze, Maßnahmen

Der gravierende Wandel in den Rahmenbedingungen verlangt gerade beim Diplomstudium eine tiefgreifende Reform, die sich insbesondere an folgenden Zielen, Grundsätzen und Maßnahmen orientieren soll:

– Straffung des Studienganges

Angesichts der quantitativen Zunahme des Rechtsstoffes, des Auftretens neuer Rechtsfächer (insb Europarecht) und einer entsprechenden gesetzlichen Verpflichtung ist die Straffung des Studienganges unverzichtbar. Sie wird im Wesentlichen alle Fächer betreffen müssen. Im Interesse einer praxisnahen Ausbildung wird es allerdings unumgänglich sein, die rechtshistorischen Fächer überproportional zu kürzen.

– Vorrangigkeit einer universaljuristischen Bildung und Ausbildung

Die Ausbildung zum „Generalisten“ entspricht typisch der Aufgabe universitärer Berufsvorbildung.

Sie ist auch eine Konsequenz aus der quantitativen Zunahme des Rechts. Nur der „Generalist“, dh ein Absolvent, der über grundlegende Kenntnisse in allen Fächern und ihren Methoden verfügt, ist für die klassischen Rechtsberufe geeignet und besitzt die Fähigkeit, sich in spezifische Materien und in besondere Erfordernisse anderer Berufe einzuarbeiten.

Die universaljuristische Ausbildung verlangt auch, die rechtshistorischen Fächer nicht aus dem Studium zu eliminieren und im Kreis der Pflichtfächer zu belassen.

– Vertiefung und begrenzte Spezialisierung in der Schlussphase des Studiums

Das bezügliche Lehrangebot sollte sich vor allem an den Erfordernissen der Praxis, der Internationalität und der Standortprofilierung orientieren. Dem wird am besten durch entsprechend ausgestaltete Wahlfächerkörbe Rechnung zu tragen sein.

– Internationalität

Diese Zielvorgabe wird insbesondere durch eine effiziente Ausbildung im Europarecht und Völkerrecht, durch rechtsvergleichende Studien, durch das Integrierte Diplomstudium (Italienisches Recht), durch einführende Lehrveranstaltungen in ausländische Rechte (auch fremdsprachig) und durch anrechenbare Auslandsstudien zu berücksichtigen sein. In diesem Zusammenhang sind der Abschluss und die Erweiterung von Kooperationsverträgen mit ausländischen Universitäten anzustreben.

– Intra- und Interdisziplinarität

Entsprechende Kenntnisse über die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Rechtsfächern sind in der Rechtsanwendung unverzichtbar. Ähnliches gilt für den Zusammenhang zwischen Recht und Gesellschaft, insbesondere zwischen Recht und Wirtschaft. Intra- und Interdisziplinarität sollen daher entsprechend berücksichtigt werden; so etwa durch ein Pflichtfach „Wirtschaft“ und die adäquate Ausgestaltung der Wahlfächerkörbe in der Endphase des Studiums.

– Praxisbezug

Neben der theoretischen Fundierung ist immer auch der Praxisbezug herzustellen. Besonders umgesetzt werden kann dieser Aspekt im Wege von Projektstudien und durch eine entsprechende Zusammensetzung der Wahlfächerkörbe am Studienende. Hilfreich ist auch ein Angebot zum Erlernen von berufsbezogenen Kommunikationstechniken wie Rhetorik, Verhandlungsführung und Argumentationstechnik.

– Flexibilität und Mobilität

Der immer schnellere Wandel in Recht und Gesellschaft sowie Veränderungen am Arbeitsmarkt (zunehmender Zwang zu beruflicher Veränderung) fordern von den Studienabgängern erhöhte Flexibilität und Mobilität. Die Förderung dieser Eigenschaften ist daher gleichfalls eine zentrale Zielvorgabe für den Studienplan und seinen Vollzug. Sie ist bei den anderen Zielen, Grundsätzen und Maßnahmen mit zu berücksichtigen. Als zusätzliches Instrument zur Förderung von Flexibilität und Mobilität sind Maßnahmen zur Steigerung sozialer Kompetenz zu empfehlen (zB Angebote betreffend Psychologie, Führungsverhalten und Mitarbeitermotivation).

– Kritikfähigkeit und Verantwortlichkeit

Kritikfähigkeit, Befähigung und Bereitschaft zum Hinterfragen des positiven Rechts und seiner Anwendung sowie Verantwortungsbewusstsein sind für die Ausübung jedes Rechtsberufes unverzichtbar. Sie sind nachhaltig zu entwickeln; vor allem durch das Fördern selbständigen Denkens der Studierenden, durch Rechtsvergleich, durch Judikaturanalysen, durch eine entsprechende Einbeziehung von Rechtstatsachen und durch die Verankerung der „Rechtsphilosophie“ als Pflichtfach.

– Interaktion als Unterrichtsprinzip

Die im Rahmen des Studiums angebotenen Lehrveranstaltungen sollen wesentlich vom Prinzip der „Interaktion“ bestimmt sein. Die Palette der Interaktion sollte daher von der Möglichkeit zu Frage und Antwort (zB im Rahmen von Vorlesungen), der gemeinsamen Falllösung (zB in Übungen), dem „Prozessspiel“ (moot court), dem spezifischen wissenschaftlichen Diskurs (zB in Seminaren) bis zu Intensivlehrveranstaltungen in der neuen Form des Kurses reichen.

– Adäquate Berücksichtigung moderner Informations- und Lehrtechniken

Diese Vorgabe umfasst zweierlei: Einerseits sollen die Studierenden mit den modernen juristischen Informationstechniken vertraut gemacht werden. Andererseits wird den Lehrenden empfohlen, im Lehrbetrieb verstärkt moderne Lehr- und Präsentations-techniken einzusetzen.

 

 

 

 

 



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