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Studium Informatik Studieren an der TU Wien Österreich E066938 Technische Informatik, Master - TU Wien


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Die grosse Bedeutung des Gebietes der Technischen Informatik ist primär durch die immer stärkere Verbreitung von Embedded Systems in Gegenständen des täglichen Lebens bedingt: Eingebettete Mikroprozessoren finden sich in Kommunikationsgeräten, Autos und medizinischen Apparaten genauso wie in Industrieanlagen, Haushaltsgeräten und Systemen der Unterhaltungselektronik. Die daraus resultierenden intelligenten Produkte sind benutzerfreundlicher und sicherer, haben besseren Wirkungsgrad und sind darüberhinaus in der Lage, mit ihrer Umgebung zu kommunizieren und somit als Teil eines umfassenderen Systems zu agieren. Als solches leisten sie wichtige Beträge für die Gesundheit, Lebensqualität und Sicherheit der Menschen in unserer Gesellschaft, verbessern deren Kommunikation und Mobilität und tragen durch die Optimierung von Produktionsverfahren entscheidend zur Schonung von Umwelt und Ressourcen bei. 

Die klassische Domäne der Technischen Informatik hat sich dementsprechend stark gewandelt: Die primäre Beschäftigung mit der Hardwarearchitektur von Computersystemen und Prozessoren ist längst einem integrativen Ansatz gewichen, der Mikroelektronik, Mikrosystemtechnik, Kommunikationstechnologie und Informatik vereinigt und darüberhinaus auch starken Anwendungsbezug einschliesst. Dabei kommt, unbeschadet des starken Bezugs zur Elektrotechnik in den unteren Schichten, den Protokollen und der Software auf höheren Ebenen immer grössere Bedeutung zu. Eine zentrale Stellung nimmt das Management der immer grösser werdenden Komplexität vernetzter eingebetteter Computersysteme („Internet of everything") bei immer (sicherheits-)kritischer werdenden Anwendungen ein, das ohne holistische Sichtweise in Bezug auf die verteilte Systemarchitektur nicht zu bewältigen ist: Kommunikationsfähigkeit, Power/Resource-Efizienz, Fehlertoleranz, Security, Echtzeitfähigkeit usw. müssen hier gleichzeitig gewährleistet werden. Die Entwicklung entsprechender Grundlagen und geeigneter Design- und Verifikationswerkzeuge stellt eine ungeheure Herausforderung gerade für die Technische Informatik dar.

International ist Technische Informatik daher ein wohleingeführtes Fachgebiet. Entsprechende Studiengänge (Computer Engineering) gibt es an fast allen grösseren ausländischen Universitäten. National gesehen kommt der Technischen Universität auf Grund der beträchtlichen Fachkompetenz im Bereich der technischen Informatik, vor allem innerhalb der Fakultät für technische Naturwissenschaften und Informatik und in der Fakultät für Elektrotechnik, eine führende Position in der österreichischen Universit ätslandschaft zu.

Der Verteilung der einschlägigen Kompetenz an der Technischen Universität Wien Rechnung tragend wird sowohl das Bakkalaureats- als auch (insbesondere) das Magisterstudium Technische Informatik in enger Zusammenarbeit mit der Fakultät für Elektrotechnik implementiert.

Im Vergleich mit den an österreichischen Fachhochschulen (FH) angebotenen einschlägigen Studiengängen zeichnet sich das auf dem Bakkalaureat aufbauende Magisterstudium

Technische Informatik (Mag-TI) folgendermassen aus:

·          Das Mag-TI ist wesentlich grundlagen- und wissenschaftsorientierter als ein FHStudiengang. Es stellt daher nicht nur eine solide Grundlage für anspruchsvolle Positionen in der einschlägigen Industrie bereit, sondern ist insbesondere auch als Ausgangsbasis für eine wissenschaftliche Karriere gedacht.

·          Das Bakkalaureats- und Magisterstudium erlaubt ein anschliessendes Doktoratsstudium ohne die zahlreichen Zusatzprüfungen, die etwa nach dem Abschluss eines FH-Studiums in der Regel nötig sind.

·          Im Mag-TI gibt es umfassende Wahlmöglichkeiten, was individuelle Interessen stimuliert und die Entwicklung von Kreativität und selbständigen Persönlichkeiten fördert.

·          Die Entscheidung "Magisterstudium vs. Berufseinstieg“ muss nicht am Studienbeginn, sondern erst bei Abschluss des Bakkalaureatsstudiums (oder sogar nach einem unmittelbaren Berufseinstieg) getroffen werden.

·          Die Wahlfächer des Mag-TI werden in Form von grösseren Modulen organisiert, die aus mehreren thematisch zusammengehörigen Lehrveranstaltungen zusammengesetzt und zum Teil geblockt innerhalb von drei Wochen abgehalten werden. Derartige Module können somit auch von namhaften ausländischen Gastvortragenden angeboten und von voll berufstätigen Studierenden absolviert werden. 

 

Inhaltlich baut das Magisterstudium auf den im Bakkalaureatsstudium vermittelten TI-Spezialkenntnissen aus Elektrotechnik, Physik, systemnaher Programmierung, Embedded Systems, Computer-Kommunikation, fehlertoleranten Echtzeitsysteme usw. auf.  Die letztlich in das Lehrveranstaltungsangebot des Mag-TI aufgenommenen Module bzw. Lehrveranstaltungen wurden nach folgenden Kriterien ausgewählt:

·          Relevanz für die abgedeckten Berufsfelder (Embedded Systems in der Automation, Embedded Systems in der Telekommunikation);

·          nicht mehr als 10 Wahl-Module pro Katalog;

·          gegenseitige Abstimmung der angebotenen Basis- und Wahllehrveranstaltungen;

·          Basislehrveranstaltungen sollen primär die formal-mathematischen Fähigkeiten ausbilden und Grundlagenwissen vermitteln.

·          Einhaltung gewisser Mindeststandards in zusammengesetzten Wahlmodulen: Hinreichende "Grösse“ des Themas, vergleichbarer Aufwand und Schwierigkeitsgrad, mindestens 4-stündig, Kombination einer Vorlesung mit (Labor-) übung und optionalem Seminar;

·          weitestgehende Mitverwendung von Lehrveranstaltungen, die in Studienplänen anderer Magister- oder Diplomstudien der Technischen Universität Wien oder der Universität Wien als Picht- oder gebundenes Wahlfach aufscheinen, um Qualität und Abhaltung sicherzustellen.



Tipp: Suche nach Studium Informatik an allen UNIs und FHs in Österreich


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