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Studium Molekulare Biologie Studieren an der Uni Salzburg Österreich D066865 Molekulare Biologie, Master - Uni Salzburg


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Allgemein

Das Studium der Molekularen Biologie (Bakkalaureats- und Magisterstudium) an der

Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg und der Technisch-

Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Linz dient der wissenschaftlichen

und anwendungsorientierten Berufsausbildung von molekular orientierten

Biologinnen und Biologen. Im Vordergrund stehen alle jene Bereiche der Biologie, in

denen molekulare Mechanismen entdeckt wurden und werden. Um das

Ausbildungsziel zu erreichen, ist eine im Vergleich zum Biologiestudium vertiefte

Ausbildung in den Fächern Mathematik, Physik und Chemie am Beginn des

Studiums notwendig. Biologische Schwerpunktsfächer dieses Studiums sind

Molekularbiologie, Zellbiologie, Biochemie, Analytische Chemie, Molekulare Genetik,

Biophysik, Strukturbiologie, Physiologie und Bioinformatik.

In der gesamten Ausbildung ergänzen sich gegenseitig die Fachkompetenz der

Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät Linz (Schwerpunkt Mathematik, Physik,

Biophysik und Chemie) und der Naturwissenschaftlichen Fakultät Salzburg

(Schwerpunkt in den biologischen Fächern einschließlich Biochemie).

Im gesamten Studium ist so weit wie möglich das Prinzip des forschenden Lernens

und der forschungsgeleiteten Lehre verwirklicht. Dadurch soll gewährleistet werden,

dass auf der Basis des notwendigen und richtig ausgewählten Faktenwissens den

Absolventinnen und Absolventen des Studiums der Molekularen Biologie in erster

Linie eine Problemlösungskompetenz vermittelt wird, die notwendig ist, um

komplexe Problemstellungen zu bearbeiten und mit der raschen Weiterentwicklung

des Gebietes der Molekularen Biologie Schritt zu halten.

Das Studium bereitet nicht nur auf jene zahlreichen anwendungsorientierten

Berufsfelder vor, in denen heute und vermehrt in der Zukunft Molekularbiologen

arbeiten werden, sondern auch auf die molekularbiologische Grundlagenforschung

an Universitäten und Forschungsinstituten. Einige Beispiele sind die

Pharmaforschung, die biomedizinische Forschung, die Biotechnologie, die Bio- und

Umweltanalytik, das medizinisch-diagnostische Labor, aber auch die öffentliche

Verwaltung .

 

Magisterstudium

Die wissenschaftliche Spezialisierung durch forschungsbezogene Lehre wird im

Anschluss an das Bakkalaureatsstudium durch das vier Semester umfassende

Magisterstudium vermittelt. Dieses dient der Vertiefung der wissenschaftlichen

Ausbildung, der Verfassung und Kommunikation wissenschaftlicher Arbeiten und der

beruflichen Spezialisierung.

Die Ausbildung im Magisterstudium erfolgt in den gebundenen Wahlfächern, die aus

den Forschungsschwerpunkten der an diesem Studium beteiligten Institute beider

Universitäten rekrutiert werden: 1. Physik, Biophysik und molekulare Analyse

komplexer biologischer Systeme, 2. Biochemie, Biotechnologie, Bioanalytik und

Umweltanalytik, 3. Zellbiologie, Physiologie, Entwicklungsbiologie und Mikrobiologie,

4. Molekulare Medizin, Genomik und Bioinformatik, 5. Organismische Biologie und

Ökologie. Die Ausbildung wird durch interdisziplinäre Fächer abgerundet, wobei

Bioethik und Medizinethik, rechtliche Grundlagen (Allgemeines Recht,

Wirtschaftsrecht und Patentrecht), Gender Mainstreaming, Präsentationstechniken

und Sprachenausbildung empfohlen werden.

Das Angebot dieser Wahlfächer ist dabei flexibel in dem Sinne, dass es den

gegenwärtigen Stand und die aktuelle Entwicklung in verschiedenen Disziplinen der

Biologie widerspiegelt. Dieses Angebot orientiert sich auch an der Nachfrage seitens

der Studierenden sowie den jeweils vorhandenen Mitteln und der Inanspruchnahme

einzelner Lehrveranstaltungen auch durch Studierende anderer Studienrichtungen.

Der Studienabschluss als Magister / Magistra qualifiziert über die für das

Bakkalaureatsstudium beschriebene Eignung hinaus für eine selbstständige

wissenschaftliche Tätigkeit in Forschung und / oder Verwaltung in den unter Punkt

(1) beispielhaft aufgezählten Berufen.

Die berufsorientierten und auf selbstständige Forschung zielenden gebundenen

Wahlfächer werden zudem zeitlich flexibel gestaltet. So können sowohl auf nationaler

als auch auf internationaler Ebene abgesprochene Projekte in die aktuelle Lehre

einbezogen werden. Dadurch ist eine erhebliche Steigerung der wissenschaftlichen

Kompetenz, Effizienz und Betreuung (z.B. durch Gastprofessoren und

Gastvorlesungen sowie Auslandsaufenthalte von Studenten) sichergestellt.

Im Magisterstudium wird auf den Erwerb selbstständigen wissenschaftlichen

Denkens und unabhängiger, forschungsbezogener Arbeit größter Wert gelegt.

 



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