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Studium Doktoratsstudium der Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät Studieren an der Uni Salzburg Österreich D080 Doktoratsstudium der Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät - Uni Salzburg


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Dissertation

 (1) Im Doktoratsstudium ist eine Dissertation abzufassen. Eine Dissertation ist eine

wissenschaftliche Arbeit, die dem Nachweis der Befähigung zur selbständigen Bewältigung

wissenschaftlicher Fragestellungen dient.

(2) Das Thema der Dissertation ist einem der folgenden Fächer zu entnehmen oder hat in einem

sinnvollen Zusammenhang mit einem dieser Fächer zu stehen:

1. Alttestamentliche Wissenschaft,

2. Neutestamentliche Wissenschaft,

3. Fundamentaltheologie und Ökumenische Theologie,

4. Theologie Interkulturell und Studium der Religionen,

5. Dogmatische Theologie,

6. Christliche Gesellschaftslehre,

7. Moraltheologie,

8. Spirituelle Theologie,

9. Pastoraltheologie,

10. Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie,

11. Kirchengeschichte,

12. Kirchenrecht,

13. Religionspädagogik und Katechetik.

(3) Die gemeinsame Bearbeitung eines Themas durch mehrere Studierende ist zulässig, wenn

die Leistungen der einzelnen Studierenden gesondert beurteilbar bleiben.

(4) Erfordert die Bearbeitung eines Themas die Verwendung der Geld- oder Sachmittel des

Instituts, so ist die Vergabe nur zulässig, wenn die Vorständin oder der Vorstand des Instituts

über die beabsichtigte Vergabe informiert wurde und diese nicht binnen eines Monats wegen

einer wesentlichen Beeinträchtigung des Lehr- und Forschungsbetriebes untersagt hat.

(5) Die oder der Studierende ist berechtigt, das Thema vorzuschlagen oder das Thema aus einer

Anzahl von Vorschlägen der zur Verfügung stehenden Betreuerinnen und Betreuer (siehe § 62

Abs. 4 und 5 UniStG) auszuwählen. Wird das von der oder dem Studierenden vorgeschlagene

Thema zur Betreuung nicht angenommen, eignet es sich aber für eine Dissertation, so hat die

Studiendekanin oder der Studiendekan die Studierende oder den Studierenden einer in Betracht

kommenden Universitäts- oder Hochschullehrerin oder einem in Betracht kommenden

Universitäts- oder Hochschullehrer mit deren oder dessen Zustimmung zuzuweisen.

(6) Bei der Bearbeitung des Themas und der Betreuung der Studierenden sind die

Bestimmungen des Urheberrechtsgesetzes, BGBl. Nr. 111/1936, zu beachten. Dabei ist auch auf

die Wahrung des geistigen Eigentums der Betreuerin oder des Betreuers zu achten.

 (7) Die oder der Studierende hat das Thema und die Betreuerin oder den Betreuer der

Dissertation der Studiendekanin oder dem Studiendekan vor Beginn der Bearbeitung schriftlich

bekannt zu geben. Bis zur Einreichung der Dissertation (Abs. 8) ist ein Wechsel der Betreuerin

oder des Betreuers zulässig.

(8) Die abgeschlossene Dissertation ist bei der Studiendekanin oder dem Studiendekan

einzureichen. Die Studiendekanin oder der Studiendekan hat die Dissertation zwei

Universitätslehrerinnen oder Universitätslehrern gemäß § 62 Abs. 4 und 5 UniStG vorzulegen,

welche die Dissertation innerhalb von höchstens vier Monaten zu beurteilen haben. Es ist

zulässig, als zweite Beurteilerin oder als zweiten Beurteiler eine Person aus einem dem

Dissertationsfach nahe verwandten Fach oder eine auswärtige Person mit einschlägiger venia

legendi zu nehmen.

(9) Für die Beurteilung der Dissertation, die Einsicht in die Beurteilungsunterlagen, die

Anerkennung von wissenschaftlichen Arbeiten und die Veröffentlichungspflicht gelten die

allgemeinen Bestimmungen von § 62 Abs. 8 und 9 sowie von §§ 63-65 UniStG.

 



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