UNI Wegweiser - Studium und Top Jobs in Österreich
HRV 2.0 Vagus-Feedback Gesundheitstraining - genau auf den Körper abgestimmt!
energetisierende Übungen * gesunder Schlaf * Stress-Ausgleich durch Sport
kohärentes Atmen * harmonischer Alltags-Rhythmus * empathische Kommunikation
HRV-Messungen - individuelles HRV-Training - Einzelbegleitung - Seminare


   


Studium Romanistik Studieren an der Uni Salzburg Österreich D345 Romanistik - Uni Salzburg


weitere Standorte
Uni Wien Uni Graz Uni Innsbruck Uni Salzburg Uni Klagenfurt

Fakten und Kontakt
Studieninhalt
Zulassungsvoraussetzung
Struktur & Dauer
Institute
Weitere Infos
Qualifikationsprofil
Berufsbilder & Aussichten
Ausland & Praktikum
Abschlussarbeit
Top Arbeitgeber
Top Jobs für Absolventen
Karriere-Index
Qualifikationsprofil

Allgemeine Ziele und Berufsbilder

Romanistik versteht sich im Sinne der deutschsprachigen Wissenschaftstradition als komplexer

Fachbereich, der sich mit den Sprachen, Literaturen und Kulturen der romanischen Länder unter

den verschiedensten Aspekten auseinandersetzt. An der Universität Salzburg können

Französisch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch als Diplomfächer belegt werden, zusätzlich

werden auch noch regelmäßig Lehrveranstaltungen aus Bereichen der Rumänistik und

Katalanistik sowie romanischer Kleinsprachen (Rätoromanisch, Korsisch, ...) angeboten.

Wesentliche Aufgabe des Studiums einer romanistischen Studienrichtung ist die Vermittlung

einschlägiger Kenntnisse in der Sprache und Kultur des gewählten Bereichs, aber auch deren

Einordnung in den romanischen Gesamtzusammenhang. Im Unterschied zu anderen Philologen

zeichnen Romanisten daher nicht nur ein differenziertes kulturelles Wissen sowie der spezifische

Einblick in die verschiedensten Prozesse kultureller Produktion aus, sondern auch das Vermögen

zu vergleichender Sichtweise und interkultureller Kompetenz, welche grundsätzlich in allen

gesellschaftlich relevanten Bereichen aktueller Sprach- und Kulturvermittlung einsetzbar sind.

Zwar gibt es für Romanisten kein klar umrissenes Berufsbild, doch stehen ihnen alle

Tätigkeitsfelder offen, die mit gesellschaftlicher Kommunikation zu tun haben, und daher neben

den fachlichen Kompetenzen auch einige Schlüsselqualifikationen erfordern, die im

Romanistikstudium als spezifischem Bereich eines geisteswissenschaftlichen Studiums

grundsätzlich erworben werden. Es sind dies u.a. eine differenzierte schriftliche und mündliche

Ausdrucksfähigkeit in Muttersprache und Fremdsprache; die Disposition zu kreativem Denken,

zu Systematizität und zur Herstellung von übergeordneten Zusammenhängen sowie die Fähigkeit

zu selbständigem Arbeiten und zur Organisation von Aufgabenstellungen. In Anbetracht der

ständig wechselnden gesellschaftlichen Gegebenheiten variieren auch die Berufsmöglichkeiten

für Romanisten. Mögliche Einsatzbereiche sind neben der wissenschaftlichen Laufbahn an

Universitäten und Forschungseinrichtungen v.a. Archiv- und Bibliotheksdienst; internationale

Beziehungen und Kooperation; Kulturmanagement; Medien und Öffentlichkeitsarbeit;

Verlagswesen; Werbebranche; außerschulische und betriebliche Aus- und Weiterbildung;

Übersetzung und Sprachvermittlung; Tourismus; Wirtschaft und Handelswesen, u.ä.

 

Kompetenzvermittlung

 

sprachpraktische Kompetenzen

Unter der Voraussetzung ausreichender sprachlicher Vorkenntnisse schon bei

Studienbeginn soll die Sprachausbildung folgende Ziele erreichen:

- situationsadäquate Beherrschung der vier Sprachfertigkeiten, nämlich Hörverstehen,

  Sprechen, Lesen, Schreiben;

- praktische Anwendung der Kenntnisse aus Phonetik, Grammatik und Lexik;

- korrektive Kompetenz;

- Bewusstsein für innersprachliche Variation und interkulturelle Aspekte;

- Sensibilisierung für die Problematik der Übersetzung aus der und in die Fremdsprache.

 

literaturwissenschaftliche Kompetenzen

Das literaturwissenschaftliche Studium umfasst:

- Literaturgeschichtliches Wissen als Kenntnis der Literatur der Länder, in denen die

gewählte romanische Sprache National- oder Bildungssprache ist (Alte und Neue

Romania). Zentral sind dabei sowohl ein Überblick über die Entwicklung der jeweiligen

Literatur von den Anfängen bis zur Gegenwart vor dem Hintergrund ihrer

gesellschaftlichen und kulturellen Einbettung als auch die exemplarische Vertiefung

einzelner Gebiete (Epochen, Strömungen, Gattungen, Formen, Autoren, Werke);

- Analysefähigkeit als Mittel zum selbstständigen, theorie- und methodengeleiteten

Umgang mit literarischen Texten, wobei ein weit gefasster Literaturbegriff auch Sach- und

Trivialliteratur sowie mediale Textsorten (z.B. Film, Chanson, Cybertext, etc.) einschließt.

Die Analysefähigkeit setzt die Vertrautheit mit den Begriffen von Poetik, Rhetorik, Stilistik,

Gattungslehre, Narratologie, Gender-Theorie etc. voraus;

- Fähigkeit zur kritischen Reflexion unterschiedlicher Methoden, Theorien und Ziele von

Literaturwissenschaft und Literaturkritik.

 

sprachwissenschaftliche Kompetenzen

Das sprachwissenschaftliche Studium beinhaltet:

- Grundlegende Kenntnisse der wichtigsten Theorien und Methoden der romanischen

Sprachwissenschaft sowie die Fähigkeit, diese praktisch umzusetzen. Dies betrifft den

Bereich der internen Linguistik (Phonetik/Phonologie, Morphologie, Wortbildung, Syntax,

Lexikologie, Semantik, Textlinguistik, etc.) und jenen der externen Linguistik (Sozio-,

Pragma-, Geo-, Computerlinguistik, etc.). Dabei soll besonderer Wert auf den Einbezug

zeitgemäßer Kommunikationstechnologien und interdisziplinärer Weiterungen gelegt

werden;

- Überblick über Geschichte, Verbreitung und aktuelle Lage der romanischen Sprachen im

Allgemeinen und der gewählten Sprache im Besonderen sowie Verständnis für dia- und

synchrone gesamtromanische Zusammenhänge (inklusive Latein) und für

Kontaktsituationen mit anderen Sprachen;

- Fähigkeit zur metalinguistischen Reflexion im Bereich von Fremdsprache und

Muttersprache.

 

kulturelle Kompetenzen

Der Unterricht in den Kulturstudien vermittelt:

- Überblick über die historisch gewachsenen politischen, wirtschaftlichen und

soziokulturellen Besonderheiten der betreffenden Kulturräume und Kenntnis der

wichtigsten dazu verfügbaren wissenschaftlichen Beschreibungsmethoden;

- Fähigkeit, historische, politische, wirtschaftliche und soziokulturelle Zusammenhänge zu

erfassen;

- Verständnis für ethnozentrische Eigen- und Fremdwahrnehmungen;

- Kritische Analyse der betreffenden Medienlandschaften.

 

praxisorientierte Kompetenzen

Praxisorientierte Lehrveranstaltungen im zweiten Studienabschnitt wenden die fachlichen

Kompetenzen sowie die Schlüsselqualifikationen, die im Verlauf des Studiums erworben

werden, auf ausgewählte Praxisfelder aus dem Bereich möglicher Berufsbilder an.

 



Tipp: Suche nach Studium Romanistik an allen UNIs und FHs in Österreich


Der richtige Ghostwriter - 10 Praxistipps, wie Ihr den perfekte Ghostwriter findet

th_topjobs
do_greyline.gif - 1kb


th_topjobs
do_greyline.gif - 1kb






Berufschancen nach dem Studium?
Karriere-Index bringt Orientierung!
wegweiser.ac.at