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Qualifikationsprofil
1. Allgemein-pädagogische Kompetenzen
• Fähigkeit, Kinder und Jugendliche zu kreativen künstlerischen Prozessen zu ermutigen, diese
zu initiieren und zu begleiten
• Fähigkeit, das eigene künstlerische Potential für Bildung, Erziehung und Unterricht fruchtbar
zu machen
• Fähigkeit, Wissen zu strukturieren und für den jeweiligen Verständnishorizont der
SchülerInnen aufzubereiten und anschaulich zu vermitteln
• Fähigkeit zur Planung und Gestaltung, Beobachtung und Evaluation
von Unterricht, sowie zur Leistungsfeststellung und –beurteilung
• Verfügen über ein umfassendes Repertoire an Unterrichtsmethoden,
einschließlich fächerübergreifenden Unterrichts und Projektmanagements, sowie über
adäquate Präsentations- und Kommunikationstechniken
• Fähigkeit, die Bedürfnisse und Wünsche, sowie die soziale und
entwicklungsbedingte Situation der SchülerInnen zu erkennen und zu berücksichtigen
• Fähigkeit zur Konfliktlösung
• Kenntnisse und Anwendung der für Unterricht und Erziehung relevanten Ergebnisse der
Humanwissenschaften
• Befähigung zum Medien- und Computereinsatz inklusive eigenständiger Nutzung und
Gestaltung elektronischer Informationsdienste
• reflektierter Umgang mit Fach- und Alltagssprache und mit künstlerischen "Sprachcodes"
• Reflektierte Kenntnis von kunstpädagogischen Theorien, Bildungs- und Gesellschaftstheorien
und den strukturellen Bedingungen des Schulwesens
• Fähigkeit zur Vernetzung von künstlerischen, kunsttheoretischen und wissenschaftlichen
Inhalten im Hinblick auf eine pädagogische Umsetzung
• Verfügen über Methoden eigenständigen Wissenserwerbs und Nutzung von
Fortbildungsangeboten
• Fähigkeit, durch selbstständige Forschung zur Entwicklung der Wissenschaft beizutragen
2. Fachkompetenzen
• Bereitschaft und Fähigkeit, sich Zugangsweisen zu Kultur- und Geistesleben sowohl von
künstlerisch-werkhafter, technisch-kreativer als auch von wissenschaftlicher Seite zu
erschließen.
• Entwicklung und Fähigkeit, eigenständig Themen der Architektur, des Design und der
Objektgestaltung zu erarbeiten, Wege der Realisierung zu finden, gestalterische Prozesse zu
reflektieren und verbal darzustellen. Kompetenz im Bereich visueller Wahrnehmung und
räumlichen Denkens.
• Entwicklung der Fähigkeit, gestalterisches Potential zu erkennen und zu fördern.
• Darstellungs- und Gestaltungsfähigkeit auf verschiedenen Gebieten unter besonderer
Berücksichtigung der werkpädagogischen Relevanz.
• Kenntnis der Wirkungsweise von räumlichem Ausdruck und die Fähigkeit, Abhängigkeiten von
den kulturellen Konventionen des Blickens und Erkennens zu vermitteln.
• Kompetenz in fachwissenschaftlichen Methoden, Zugängen und Fragestellungen sowohl für
die Auseinandersetzung mit historischer Kunst als auch mit der aktuellen Kunstpraxis.
• Kenntnis der wichtigsten Grundbegriffe der Kunst und Vermittlung von kunsthistorischem
Überblickswissen.
• Kenntnis der wichtigsten Grundbegriffe aus dem Bereich der Werkstoffbearbeitung und
Entwicklung der handwerklich-technischen Fähigkeit, diese in der Fachpraxis umzusetzen.
• Kenntnis der wichtigsten Grundbegriffe und Zusammenhänge im Bereich der angewandten
Physik und deren Umsetzung im experimentell-forschenden Bereich.
• Fähigkeit, die differenzierten Zusammenhänge von Architektur, Design, Kunst und
Gesellschaft in deren historisch unterschiedlichen Sichtbarkeiten zu erkennen und hinsichtlich
des Kunstbegriffes, der jeweiligen Geschichtsschreibung und der Bildung von kulturellen
Identitäten wissenschaftlich aufzuarbeiten und in der eigenen künstlerisch-werkhaften Praxis
zu reflektieren.
• Sensibilität für Alltagsästhetik und die Besonderheit künstlerischer Gestaltung sowie Anteil an
der gesellschaftlichen Verantwortung einer Erziehung zur Toleranz, Flexibilität und Offenheit
für zukünftige Entwicklungen.
• Sensibilität für den Zusammenhang persönlicher, gesellschaftlicher und kultureller Prägung
mit Motivation, Form und Inhalt künstlerisch-werkhaften Ausdrucks.
• Vermittlung fachspezifischer Zugänge zur Wahrnehmung von Architektur, Design und Kultur
und der Komplexität der damit verbundenen Erkenntnisinteressen.
• Methoden und Grundlagen der Themengenerierung, der Motivation und Beratung.
Grundlagen zur Bewertung und Auslegung schulischer Arbeiten.
• Eigenständiger Wissenserwerb und wissenschaftliches Denken sowie deren Transfer in den
Fachunterricht.
• Teilhabe an der Forschung auf den Gebieten der Werkpädagogik, Kunstwissenschaft und
Medientheorie.
• Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der rechnergestützten Gestaltung und neuer
Kommunikationstechniken.
• Die Auseinandersetzung mit Fachtheorien und der historischen Entwicklung des
Unterrichtsfaches gibt Einblick in gesellschaftliche Entwicklungen und berücksichtigt
besonders frauenspezifische und geschlechterdifferenzierende Inhalte.
Das praktisch-künstlerische und theoretische Fachstudium erfolgt in engem Zusammenhang mit den
Anforderungen pädagogischer und fachdidaktischer Kompetenzen unter besonderer Berücksichtigung
der Vermittlung erworbener Qualifikationen an höheren Schulen. Es verfolgt allgemein das Ziel einer
Stärkung der Selbstkompetenz und Selbstkritik der Studierenden.
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