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Studium Instrumental-(Gesangs-)Pädagogik Studieren an der Musik u. darst. Kunst Wien Österreich T745 Instrumental(Gesangs)pädagogik, Master - Musik u. darst. Kunst Wien


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Musik u. darst. Kunst Wien Mozarteum Salzburg KUG

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Qualifikationsprofil

Das Studium der Instrumental- und Gesangspädagogik dient der Berufsvorbildung auf einschlägige pädagogische Tätigkeiten im freien Beruf, an Musikschulen und ähnlichen Bildungseinrichtungen, sowie an Universitäten, Hochschulen und anderen postsekundären Lehranstalten.
Dabei umfaßt das in den Blick genommene Berufsfeld zwar in einem hohen Maße die öffentlich-rechtlichen Musikschulen für elementare, mittlere und höhere Musikerziehung, erstreckt sich darüber hinaus aber auch auf alle Bereiche der musik- und sozialpädagogischen Jugendarbeit, sowie auf die verschiedensten (und hier vor allem auch auf die speziell pädagogisch ausgerichteten) Felder der praktischen Musikausübung (der Interpretation), des Kreativ-Schöpferischen (der Komposition), der Musiktheorie und Musikologie (der Wissenschaft), der Organisation (des Managements), sowie der Vermittlung (in Presse, Verlag oder Medien).

Dabei versteht sich der Instrumental- und Gesangsunterricht selbst zunehmend als Teil der allgemeinen Bildungslandschaft, sowie auch (bei seiner Ansiedlung an Musikschulen) des allgemeinen Schulwesens und fühlt sich - über die Vermittlung von instrumental- und gesangstechnischen Fertigkeiten und Fähigkeiten hinaus - einem umfassenden Bildungsauftrag verpflichtet: Aufbauend auf der Auseinandersetzung mit Musik verschiedener Provenienz und mit unterschiedlichen Weisen des Musizierens sind musikalische Bildung und ästhetische Erziehung ebenso das Ziel des Unterrichts wie eine allgemeine Bereicherung der Persönlichkeit in kognitiver, affektiver und sozialer Hinsicht. Diesem Ziel hat eine wohlabgewogene Mischung von künstlerischen Hauptfächern, pädagogischen Lehrveranstaltungen und wissenschaftlichen Fächern zu dienen, die den traditionellen Instrumentalunterricht wesentlich erweitern und (unter anderem) auch Bereiche der elementaren Musikpädagogik, des Gruppenmusizierens, der Improvisation oder der theoretischen Schulung in den Blick nehmen. Ergänzende und vertiefende Schwerpunkte bereiten auf weitere Anforderungen der Berufspraxis vor und fördern zudem Teamfähigkeit und organisatorische Handlungskompetenz der zukünftigen Pädagoginnen und Pädagogen.

Das künstlerische Studienfeld

Im zentralen künstlerischen Fach und in den begleitenden künstlerischen LV werden die Grundlagen sowohl für ein höchstqualifiziertes eigenes Musizieren (solistisch, in Ensembles, Orchestern und speziellen, auch alternativen Musikformationen) als auch für ein von persönlichem Erleben getragenes Verständnis für die unterschiedlichsten künstlerischen Tätigkeiten der zukünftigen Schülerinnen und Schüler gelegt. Die angestrebte hohe künstlerische Qualifikation verbindet technisches, sinnliches, sowie rationales Erfassen der zu interpretierenden Musik und nimmt daher auch Bezug auf deren aufführungspraktische, musik- und kulturhistorische, sowie strukturelle Aspekte.

Weiters wird, insbesondere im Hinblick auf die aktuellen Musikszenen, den Bereichen von Improvisation, Kreativität und Experiment ein hoher Stellenwert zugeordnet. Dabei ist Offenheit, sowohl gegenüber dem klassisch-romantischen Repertoire als auch gegenüber alter, zeitgenössischer, populärer, ethnologischer oder elektronisch generierter Musik gefordert, aber auch gegenüber musikalischen Erscheinungsformen, die sich den Austauschprozessen zwischen den Genres verdanken.

Das künstlerische Studienfeld zielt gleichermaßen auf das Verständnis von Musik als Kommunikation (mit anderen Musikern wie mit dem Publikum), auf das Verständnis für die Körperlichkeit des Musizierens und für die Physiologie der Spiel- bzw. Singvorgänge, sowie auf die Bereitschaft zur Reflexion über effiziente Wege des Üben und Lernens. Oberstes Ziel für alle genannten Bereiche ist es jedoch, die Studierenden zur Selbständigkeit zu führen und damit für die mannigfaltigen und ständig wechselnden Anforderungen des künftigen Berufslebens zu befähigen.

Das pädagogische Studienfeld

Die hochqualifizierte und mannigfaltige künstlerische Ausbildung der Studierenden wird durch die pädagogischen Lehrveranstaltungen in die Fähigkeit transformiert, anderen Menschen das Singen und Spielen von Musik, aber auch deren Ausdruck, Inhalt, sowie Einbettung in soziokulturelle Kontexte zu vermitteln. Wichtig hiefür sind zunächst eine Sensibilisierung für das eigene Musizieren und für das pädagogische Geschehen im Unterricht des zentralen künstlerischen Faches, weiters der Erwerb von Kenntnissen, um Lern- und Entwicklungsvorgänge besser verstehen zu können, sowie das Verständnis für den Zusammenhang von Voraussetzungen, Zielen, Inhalten und Methoden des Unterrichts.

Kenntnisse didaktischer Ansätze auch jenseits des traditionellen Instrumental- und Gesangsunterricht für den Umgang mit den Genres der Popularmusik, des Jazz und der experimentellen Moderne sollen die Fülle des Zugangs in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zusätzlich erweitern. Auf der Basis dieses Kanons wird dann in lehrpraktischen Versuchen die Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht im schulischen und außerschulischen Bereich durchgeführt.

Die Erweiterung der Kenntnisse über Bau, Spielweise, Repertoire und Lehrwerke des eigenen Instruments, der Blick auf die bildungstheoretischen Grundlagen des Musik(schul)unterrichts, sowie Fragen der Organisation und Leitung von Musikschulen, aber auch die Begegnung mit Methoden und Ergebnissen instrumental- und gesangspädagogischer Forschung, sowie schließlich eine darauf aufbauende Befähigung zu selbständiger Reflexion und wissenschaftlicher Arbeit sind weitere grundlegende Aufgaben des pädagogischen Studienfeldes.

Das wissenschaftliche Studienfeld

Dieses muß zunächst durch den Aufbau eines musik- und kulturhistorischen Referenz- und Koordinatensystems eine allgemeine Orientierung vermitteln und anleiten, konkrete musikalische Gegenstände (Werke, Materialien, Modelle) von verschiedenster Textur und stilistischer Ausrichtung einerseits als Beispiele, Modelle und Spiegelungen für eine historische Situation zu betrachten und sie andererseits in ihrer inneren Stimmigkeit, Logizität und Singularität zu erfassen. Die Studierenden werden dabei mit historischen wie systematischen Zugängen zur Musik vertraut gemacht, wobei Kompositions- und Institutionengeschichte ebenso wie die Gegebenheiten des Musikmarktes in ihrer wechselseitigen Verflechtung dargestellt werden.

Wesentliche Ziele des an einer Kunstuniversität angesiedelten wissenschaftlichen Studienfeldes (das – siehe oben – auch die reflexiven und wissenschaftlichen Aufgaben des pädagogischen Bereichs einbezieht) sind schließlich (neben der Vermittlung grundlegender Arbeitstechniken) die Befähigung zu (aufführungspraktisch angemessenen) interpretatorisch-stilistischen Entscheidungen, die Kenntnis einschlägiger musik-, kultur- und gesellschaftswissenschaftlicher Ergebnisse, die Befähigung zu grundlegender musikologischer oder wissenschaftsjournalistischer Arbeit sowie die Entwicklung eines offenen Musikbegriffs, der die Breite verschiedenster Musikkulturen erkennt und zum Gegenstand von Forschung und Reflexion macht.


Tipp: Suche nach Studium Instrumental-(Gesangs-)Pädagogik an allen UNIs und FHs in Österreich


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