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Studium Instrumentalmusikerziehung (Lehramt) Studieren an der Musik u. darst. Kunst Wien Österreich T594 Unterrichtsfach Instrumentalmusikerziehung - Musik u. darst. Kunst Wien


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Musik u. darst. Kunst Wien Mozarteum Salzburg KUG

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Qualifikationsprofil
Im Hinblick auf den Lehrberuf leistet das Studium einen Beitrag zur Entwicklung der Persönlichkeit der Studierenden, indem es künstlerische, wissenschaftliche und (musik-)pädagogische Erfahrungen ermöglicht und fördert. Diese Erfahrungen bilden die Grundlage für die Fähigkeit zur Wahrnehmung und Mitgestaltung künstlerischer, bildungspolitischer und gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen. Die im Studium zu erwerbenden Qualifikationen befähigen die Absolventinnen und Absolventen zur professionellen, gesellschaftlich relevanten Vermittlung von Musik, also von Kunst, in Produktion und Rezeption.

Die Besonderheit des Studiums besteht in der engen Verbindung von Praxis und Theorie zum einen durch die enge Verknüpfung der eigenen künstlerischen Praxis mit kunst- und kulturtheoretischer, historischer und pädagogisch-didaktischer Reflexion und zum andern durch die Wechselwirkung von Erfahrungen im universitären Raum mit solchen im kulturellen Umfeld, im Besonderen im System Schule.

Der Ausgangs- und Angelpunkt des Studiums ist die stete Klärung und bewusste Weiterentwicklung der eigenen musikalischen Identität der Studierenden. Dem dienen die vertieften künstlerischen Erfahrungen im instrumentalen Spiel, der Kompetenzerwerb in den Instrumental- und Vokalpraktika wie im Bereich der Spielpraxis und Leitung von Ensembles, die theoretische und wissenschaftliche Begegnung mit der Musik und ihrer Rezeption in Geschichte und Gegenwart sowie insbesondere die Auseinandersetzung mit didaktischen Fragen und Konzepten. Die musikalische Identität der Studierenden ist die Basis für die Ausstrahlungskraft der späteren Musiklehrerinnen und Musiklehrer sowie für ihre Offenheit gegenüber der Vielfalt von Musik, der historisch, regional und international verfügbaren musikalischen Stile und Formen und der damit konnotierten Werteorientierungen; sie ist die Voraussetzung für die kompetente Auseinandersetzung mit denjenigen Musiken, die für die Schülerinnen und Schüler der Zukunft von besonderer Bedeutung sind. Von den Studierenden wird erwartet, dass sie sich mit Hilfe der Studienangebote ein individuelles Profil erarbeiten, aufgrund dessen sie sich optimal, die eigenen Ressourcen und spezifischen Qualifikationen nutzend, auf den Lehrberuf vorbereiten. Gleichzeitig wird die Erarbeitung des individuellen Profils als ein nie abgeschlossener Prozess erkannt, so dass das Ergebnis des Studiums auch in der grundlegenden Motivation zum lebenslangen Lernen und damit zur berufsbegleitenden Fort- und Weiterbildung besteht.

(2)  Künstlerisches Studienfeld: Musikgestaltung

Das künstlerische Studienfeld umfasst vor allem die instrumentale und vokale Ausbildung, also das erste Instrument, weitere Instrumente bzw. die verschiedenen Instrumentalpraktika, das Bewegungs- und Tanzpraktikum, den Bereich Ensemblespiel und Ensemble-Leitung sowie den Komplex Musiktheorie und Hören. Es nimmt ca. die Hälfte des gesamten Studiums in Anspruch.

Als entscheidende Zielperspektive steht im künstlerischen Studienfeld nicht virtuoses instrumentales bzw. vokales Können im Vordergrund, sondern die Erlangung der Reife einer sinnvollen, intelligenten und selbständigen Auseinandersetzung mit Musik vor dem Hintergrund eines persönlichen, individuellen Ausdruckswillens und mit der Perspektive der Vermittlung der Musik an Schülerinnen und Schüler. Instrumental-technische Fertigkeiten sind auf jedem Niveau angemessen mit der künstlerischen Ausdrucksfähigkeit auszubalancieren.

Die Arbeit im künstlerischen Studienfeld – solistisch und im Ensemble – intendiert die handwerkliche und künstlerische Kompetenz zum einen zur Interpretation musikalischer Werke, zum andern zur Improvisation, zu Komposition und Arrangement und zur experimentellen Gestaltung von Musik (auch mit Einbeziehung moderner Technologien) sowie ferner zum sinnvollen, stilistisch angemessenen Einsatz des Instrumentalspiels und Singens im Unterricht (Anleitung und Begleitung des Singens und Musizierens, Demonstration musikalischer Sachverhalte usw.).

Im Hinblick auf den schulischen Musikunterricht kommt der musikalischen Handlungsfähigkeit im Bereich der sogenannten Popularmusik (Jazz, Rock, Pop, Songs, Tanzmusik usw.) besondere Bedeutung zu.

Die Studienangebote im künstlerischen Studienfeld sollen die späteren Musiklehrerinnen und Musik­lehrer auch befähigen, über die Schule hinausgehend am lokalen bzw. regionalen Musikleben aktiv teilzunehmen.

(3)  Wissenschaftliches Studienfeld: Musikkultur

Die wissenschaftlichen Anteile des Lehramtsstudiums zeichnen sich durch eine direkte Verbindung zum künstlerischen und pädagogischen Tun aus. Wissenschaftliche Untersuchung oder Betrachtung und Theoriearbeit vergewissern sich, soweit es irgend sinnvoll möglich ist, des Bezugs zu tatsächlichen musikalischen Erfahrungen und zur Praxis der Vermittlung von Musik. Unter dieser Prämisse stehen im Vordergrund des (musik-)wissenschaftlichen Studienfeldes der Erwerb von Wissen über Musik und über die geschichtliche und gegenwärtige Bedeutung von Musik und Kultur, die Auseinandersetzung mit Wissenschaft und Kulturtheorie sowie die Frage nach der Vermittlung des Wissens und der Ergebnisse der Wissenschaften.

Die Studienangebote sind gekennzeichnet durch ein weites Verständnis von Wissenschaft. Demnach werden verschiedenste Formen von Theoriearbeit gefördert, die ein In-Beziehung-Setzen von Mensch und Musik unterstützen. Dies gilt besonders für die Fähigkeiten, sich einen Einblick in den Forschungsstand eines musikbezogenen Themas zu verschaffen, die Grundprinzipien der wissenschaftlichen Arbeitstechnik verstehen und anwenden zu können, Erfahrungswissen und handlungspraktisches Wissen zu berücksichtigen und zu nutzen sowie die Kompetenz, den eigenen Prozess des Wissenserwerbs reflektieren und im Sinn der Vermittlungsarbeit verwerten zu können.

Gleichermaßen grundlegend ist die immer neu zu stellende Frage nach der Aktualität in wissenschaftlicher Lehre und Forschung sowie deren Methodik. Die Frage nach der Aktualität bezieht sich sowohl auf die Geschichte der Produktion und Rezeption von Musik als auch auf die vielschichtige gegenwärtige Praxis in Kunst und Kultur. Hierzu gehört nicht zuletzt die inhaltliche und methodische Offenheit gegenüber neuen Richtungen in den internationalen Musik- und Kulturwissenschaften, im Besonderen aus den Bereichen der „Cultural Studies“ und der „Gender Studies“.

Die Angebote im (musik-)wissenschaftlichen Studienfeld orientieren sich am Ideal einer möglichst umfassenden Allgemeinbildung. In diesem Sinne intendieren sie die Vermittlung breiten Allgemeinwissens über die Entwicklung von Musik und ästhetischer Theorien der Vergangenheit und Gegenwart, sie zielen ab auf ein hilfreiches Überblickswissen über kultur- und sozialgeschichtliche Entwicklungen und sie fördern das Problembewusstsein für die soziale Dimension und Funktion sowie den fundamentalen Zusammenhang von Kunst, Kulturtheorie und Gesellschaft. Die Entstehung und Wirkung der Musik wird dabei grundsätzlich im interdisziplinären Kontext begriffen; so bereitet das wissenschaftliche Studienfeld auch auf die Fähigkeit zu fächerübergreifendem Unterrichten vor.

Das Studium fördert die Fähigkeit zur selbständigen Recherche und zur adäquaten Präsentation kulturwissenschaftlicher Studien, die Fähigkeit zu klarer, sachgerechter Kommunikation und Argumentation, die Fähigkeit zu konstruktiver Kritik und Selbstreflexion, die Fähigkeit zur interdisziplinären Arbeit im Bereich von Kunst und Kultur, die Fähigkeit zum eigenständigen Verfassen von Texten über musikwissenschaftliche und kulturtheoretische Themen sowie die Kompetenz, Entwicklungen jeweils aktueller Strömungen der Musik und des musikalischen Verhaltens wahrnehmen und angemessen vermitteln zu können.

(4)  Pädagogisches Studienfeld: Musikvermittlung

Das (musik-)pädagogische Studienfeld umfasst sowohl die allgemeine pädagogisch-wissenschaftliche Berufsvorbildung, wie sie im Einzelnen vom Institut für die Schulpraktische Ausbildung der Universität Wien erläutert wurde („Bildungstheorie und Gesellschaftskritik“, „Theorie der Schule“, „Pädagogische Probleme der ontogenetischen Entwicklung“, „Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens“, „Theorie und Praxis des Erziehens und Beratens“, „Theorie und Praxis der Schulentwicklung“) als auch die verschiedenen Ebenen der musikpädagogischen Theorie und Praxis.

Der musikpädagogisch-didaktische Bereich zielt vor allem auf die Vernetzung der im künstlerischen und im wissenschaftlichen Studienfeld erfahrenen Vermittlungsmöglichkeiten ab. Die Vermittlung wird hier als solche zum Thema der Reflexion und der Praxiserprobung. Dem dienen verschiedene Ebenen musikdidaktischen Denkens und Handelns von der Untersuchung und kritischen Betrachtung der Musikerziehung der Vergangenheit einschließlich der darin zu beobachtenden Methoden, Konzepte und Ideologien bis zu unterrichtspraktischen Übungen im Experimentierfeld des Seminars oder der Unterrichtsversuche in der Schule. Indem die Erfahrungen der Studierenden im künstlerischen und wissenschaftlichen Studienfeld konkret im Hinblick auf ihre Vermittlungsmöglichkeiten im Berufsfeld Schule bedacht, konzeptionell weiterentwickelt und praktisch erprobt werden, kommt es zu produktiven Rückwirkungen auf die Motivation und Gestaltung des Studienalltags: Die Erkenntnisse aus den Unterrichtsversuchen in der pädagogischen Praxis legen es nahe, die eigene Qualifizierung im instrumentalen Spiel oder im Wissenserwerb stets neu zu bedenken und zu justieren.

Die musikdidaktische Sicht schärft das Auge für Fragen, die auch im künstlerischen und wissenschaftlichen Bereich des Studiums auftreten, z. B. solche nach der Bedeutung der Kunst im Umgang mit Musik – unterschiedlichster Menschen mit verschiedensten Musiken –, nach dem Hintergrund des Entstehens und Wirkens von Musik in kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten, nach der Bedeutung der Musik im Zusammenwirken der anderen Künste wie Malerei, Tanz, Dichtkunst usw.

Die Musikdidaktik, indem sie sich mit der Perspektive des schulischen Unterrichts im künstlerischen Tun, in der wissenschaftlichen Arbeit und in der Reflexion dieser Handlungsebenen bewegt und entwickelt, thematisiert wichtige Aspekte des Lehramtsstudiums: Sie postuliert die eigene, personale Auseinandersetzung mit Kunst und künstlerischem Tun auf spezifische Weise: Sie fordert für den Lehrberuf die prinzipielle Offenheit der Studierenden, ihre Neugierde gegenüber allen „Musiken“ (Stilen, Ausdrucksformen, vor allem im Bereich der Jugendkulturen) und verlangt die Fähigkeit zum respektvollen Begegnen mit „fremden“ Kulturen, zur konstruktiven Auseinandersetzung mit dem „Anderen“, vor allem natürlich mit den tatsächlichen, dynamisch sich verändernden kulturellen Verhaltensweisen der Schülerinnen und Schüler. Im musikpädagogischen Studienfeld geht es um den Erwerb der Kompetenz, gute „Atmosphären“ für künstlerische Arbeit mit Schülerinnen und Schülern, vor allem im Bereich der gemeinsamen musikalischen Aktivitäten, zu schaffen, die Interaktion und Kommunikation zu fördern; es geht um die Fähigkeit, produktive Prozesse zu initiieren und zu moderieren und ggf. mit Konflikten konstruktiv umzugehen. Im Mittelpunkt der fachdidaktischen Arbeit steht die Entwicklung der Fertigkeiten und Fähigkeiten, Unterrichtsprozesse – den jeweils gegebenen Situationen entsprechend (Vorbildung, Alter, Interessen usw.) und unter dem Aspekt der Methoden und Sozialformen variantenreich .


Tipp: Suche nach Studium Instrumentalmusikerziehung (Lehramt) an allen UNIs und FHs in Österreich


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