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Studium Instrumentalmusikerziehung (Lehramt) Studieren an der KUG Österreich V594 Unterrichtsfach Instrumentalmusikerziehung - KUG


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Musik u. darst. Kunst Wien Mozarteum Salzburg KUG

Fakten und Kontakt
Studieninhalt
Zulassungsvoraussetzung
Struktur & Dauer
Institute
Weitere Infos
Qualifikationsprofil
Berufsbilder & Aussichten
Ausland & Praktikum
Abschlussarbeit
Top Arbeitgeber
Top Jobs für Absolventen
Karriere-Index
Qualifikationsprofil
Ziel des Lehramtsstudiums an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz ist die Berufsvorbildung
zur Lehrerin/zum Lehrer an höheren Schulen für das/die gewählte/n Unterrichtsfach/fächer Musikerziehung und
Instrumentalmusikerziehung. Als grundsätzliche Aufgabenstellung von Lehramtsstudien wird auf Anlage 1 Z 3.1
UniStG verwiesen. Ferner bereitet das Studium auf ein weiterführendes Doktoratsstudium (interuniversitäres
Doktoratsstudium zusammen mit der Karl-Franzens-Universität Graz) vor.

Das Qualifikationsprofil von Absolventinnen und Absolventen des Lehramtsstudiums umfasst im Wesentlichen zwei Dimensionen:

I. Fachwissenschaftliche und -didaktische Dimension
Absolventinnen und Absolventen des Lehramtsstudiums müssen, um den komplexen Anforderungen des Musik-
und Instrumentalunterrichts an höheren Schulen gerecht werden zu können, umfassende Kenntnisse sowie
Fähigkeiten und Fertigkeiten in musikwissenschaftlicher, künstlerisch-praktischer, musikpädagogischer und
fachdidaktischer Hinsicht aufweisen.
Spezielle Anforderungen ergeben sich in der Befähigung
1. Musik zu verstehen
- als historisches und gesellschaftliches Phänomen
- in verschiedenen Ausprägungen ihrer Systeme und Strukturen, ihrer Stile und Gattungen in Vergangenheit und
Gegenwart
- in ihren historischen, soziologischen, psychologischen, ästhetischen, weltanschaulichen, ökonomischen und
physikalisch-physiologischen Bedingungen und Wirkungen
2. Musik zu verwirklichen
- mit der Stimme (mit Stimmen), mit Instrumenten, durch Tanz und Bewegung, mit technischen Medien, anderen
Klangerzeugern, und zwar sowohl produktiv wie reproduktiv in Einzel- oder Gruppenaktionen
3. Musik zu lehren
- aufgrund eines wissenschaftlich begründeten Problemverständnisses von Lernzielen, - inhalten und -verfahren
des Musikunterrichts und auf Basis von soziologischen, psychologischen und ästhetischen
Determinanten des Lehrens und Lernens; die Absolventinnen und Absolventen sollen daher befähigt
sein,
+ unterschiedliche didaktische Theorien und Positionen sowie methodische Verfahren zu erkennen
und zu beurteilen
+ Kategorien der Unterrichtsplanung, -organisation und -kontrolle anzuwenden
+ fachdidaktische Theorie, Musik und Unterrichtspraxis zu integrieren
+ Unterrichtseinheiten (auch fächerübergreifende Projekte) zu planen, zu realisieren und zu
evaluieren; dies implementiert auch die Fähigkeit, Unterrichtsverläufe zu
beobachten und zu analysieren
II. Erziehungswissenschaftliche Dimension
Im Bereich des erziehungswissenschaftlichen Qualifikationen sind die Grundlagen für das pädagogischprofessionelle
Urteilen, Entscheiden und Handeln zu vermitteln. Der Verbindung von Theorie und Praxis ist
daher besondere Beachtung zu schenken.
Der erziehungswissenschaftliche Kompetenzbereich umfasst folgende
Aspekte:

Pädagogische Aspekte
Die Schule hat an der Entwicklung der Weltanschauung und Wertordnung der Schülerinnen/Schüler
mitzuwirken, wobei das primäre Erziehungsrecht der Eltern zu achten ist. Die Schule hat weiters die
Schülerinnen/Schüler zu Bürgerinnen und Bürgern einer demokratisch verfassten Gesellschaft zu erziehen.

Die von den Lehrerinnen und Lehrern geforderte pädagogische Kompetenz umfasst die Fähigkeiten
• zur Gestaltung einer wirksamen erzieherischen Interaktion im Sinne eines demokratischen Führungsstils;
• zur Förderung positiver sozialer Beziehungen zwischen den Schülerinnen und Schülern;
• zur Überzeugung der Schülerinnen und Schüler hinsichtlich ihrer Rechte und Pflichten in der Schule;
• zur Herstellung und Sicherung eines Ordnungsrahmens für die Durchführung des Unterrichts;
• zum wirkungsvollen Einsatz der gesetzlich verfügbaren Erziehungsmittel;
• zur Wahrnehmung und Abwendung von Gefährdungen der Schülerinnen und Schüler.
Didaktische Aspekte
Die Schule als spezifische Lernformation stellt eine entscheidende institutionelle Rahmenbedingung für das
Unterrichten als Anregung, Unterstützung und Sicherung der Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler dar.
Von der Lehrerin/vom Lehrer fordert dies die Fähigkeit
• zur Herstellung eines positiven Lernklimas;
• zur Motivation der Schülerinnen und Schüler;
• zur Strukturierung des Lehr-/Lern-Prozesses nach lern- und motivationstheoretischen Grundsätzen
(Gliederung der Unterrichtseinheiten);
• zur Organisation des Lernens der einzelnen Schülerin/des Schüler im Rahmen des Lernkollektivs der
Schulklasse (Sozial- und Aktionsformen des Unterrichts);
• zur Beachtung der individuellen Lernvoraussetzungen und Lernbefähigungen durch Differenzierung und
Individualisierung des Lehrens;
• zur klaren Darstellung der Lehrinhalte in mündlicher und schriftlicher Form;
• zur Bewertung und zum Einsatz von medialen Lehr- und Lernhilfen;
• zur Gestaltung von notwendigen Rückmeldungen über das Erreichen oder Nichterreichen von Lernzielen;
• zur Planung und Durchführung der Leistungsmessung und Leistungsbeurteilung unter Beachtung der
Kriterien der Objektivität, Reliabilität und Validität.

Erziehungspsychologische Aspekte
Die Kenntnis der Gesetzmäßigkeiten der menschlichen Entwicklung und des Sozialverhaltens stellt eine
wesentliche Grundlage für die Planung und Durchführung wirksamen schulpädagogischen Handelns dar.
Erforderlich für den Lehrberuf sind daher die Fähigkeiten
• zur Untersuchung und Erklärung pädagogischer Phänomene und Probleme unter Anwendung
entwicklungs-, sozial- und lernpsychologischer Theorien;
• zur Berücksichtigung der phasenspezifischen Erscheinungsform und Entwicklungsaufgaben der späten
Kindheit, des Jugendalters und der Adoleszenz bei der Planung von Erziehung und Unterricht;
• zur richtigen Einschätzung der Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler und zur Vermeidung von
Über- und Unterforderung;
• zur Anwendung angemessener Interaktionsformen in sozialen Konfliktfeldern;
• zur Vermeidung repressiver, Angst erzeugender Interaktionsformen;
• zur Beratung von Schülerinnen/Schülern und Eltern über notwendige psycho- und sozialtherapeutische
Maßnahmen.

Schulorganisatorische Aspekte
Die Schule als gesellschaftliche Dienstleistungsinstitution ändert sich mit gesellschaftlichen Erwartungen und
wissenschaftlichen Erkenntnissen. Lehrerinnen und Lehrer haben daher die Aufgabe, an der Weiterentwicklung
der Schule mitzuwirken. Besondere Anforderungen entstehen aus der den Schulen heute gewährten größeren
Eigenständigkeit (Autonomie). Für Lehrerinnen/Lehrer ergibt sich daraus die Notwendigkeit der Fähigkeiten
• zur Beurteilung der Stellung der Schule im demokratischen Rechtsstaat;
• zur Gestaltung der pädagogischen Arbeit im Spannungsfeld zwischen pädagogischer Freiheit und
Weisungsgebundenheit;
• zur Mitarbeit in den Gremien der Schulpartnerschaft;
• zur Mitgestaltung der Lehrpläne auf Schulebene;
• zur produktiven Kommunikation mit vorgesetzten EntscheidungsträgerInnen und außerschulischen
IntressensvertreterInnen;
• zur Durchführung qualitätsfördernder Innovationen und deren Evaluation;
• zur Mitwirkung an der Organisationsentwicklung der Schule im Hinblick auf Schulprogramme und Schulprofile.



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