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Studium Klavier Studieren an der KUG Österreich V066711 Klavier, Master - KUG


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Abschlussarbeit
Magisterarbeiten
Im Magisterstudium ist eine künstlerische Magisterarbeit zu schaffen. Die
Studierenden sind berechtigt, anstelle der künstlerischen Magisterarbeit eine
Magisterarbeit aus einem der im Studienplan festgelegten wissenschaftlichen
Fächern zu verfassen.
Für eine künstlerische Magisterarbeit wählt der Studierende in Absprache mit seinem
Lehrer im zentralen künstlerischen Fach ein repräsentatives Werk zusätzlich zum
Diplomprogramm. Es ist ein weiterer Betreuer mit einer Lehrbefugnis aus einem
wissenschaftlichen Fach heranzuziehen.
Die Vizerektorin/der Vizerektor für Lehre nimmt nach Prüfung der formalen Betrauungskriterien die Betrauung beider Betreuer (des künstlerischen und des wissenschaftlichen) vor. Der schriftliche Teil besteht aus
einer schriftlichen Konzeption für eine öffentliche Präsentation des gewählten
Werkes in Form eines Lecture-Recitals. Der wissenschaftliche Betreuer bestätigt die
Eignung der schriftlichen Konzeption. Diese Bestätigung ist Voraussetzung für die
Zulassung zur öffentlichen Präsentation (Lecture-Recital). Diese kann auf Wunsch
des Studierenden auch nach der künstlerischen Magisterprüfung stattfinden. Für
diese öffentliche Präsentation ist der Prüfungssenat für die künstlerischen
Bakkalaureats- und Magisterprüfungen um den wissenschaftlichen Betreuer zu
erweitern. Der wissenschaftliche Betreuer hat daher wie der künstlerische Betreuer in
der Bewertung der öffentlichen Präsentation nur eine Stimme im Prüfungssenat.
Für eine Magisterarbeit aus einem wissenschaftlichen Prüfungsfach wählt der
Studierende einen Betreuer mit einschlägiger Lehrbefugnis, um mit ihm einen
Themenvorschlag zu erarbeiten. Die Vizerektorin/der Vizerektor für Lehre nimmt
dann nach Prüfung der formalen Betrauungskriterien die Betrauung mit der
Betreuung und Beurteilung der Magisterarbeit vor. Die Magisterprüfung gilt als
abgeschlossen, wenn sämtliche kommissionellen Teilprüfungen positiv absolviert
sind sowie die (künstlerische) Magisterarbeit abgeschlossen und positiv bewertet
worden ist.

Magisterprüfung:
Die Lehrerin/der Lehrer im zentralen künstlerischen Fach, deren/dessen Lehrveranstaltungen
die/der Studierende zuletzt besucht hat, hat der Kandidatin/dem Kandidaten spätestens nach
dem 2. positiv absolvierten Semester aus dem ZKF mehrere Vorschläge für die bei der
abschließenden Prüfung zu lösenden künstlerischen Aufgaben bekannt zu geben. Die
Kandidatin/der Kandidat ist berechtigt, selbst Vorschläge einzubringen, über deren Eignung
die Lehrerin/der Lehrer im ZKF entscheidet.

Zur Prüfung ist ein Programm einzureichen, das Werke aus folgenden Bereichen enthält:

Gruppe 1
a) zwei Präludien und Fugen aus dem Wohltemperierten Klavier von J.S. Bach oder
b) ein Präludium und Fuge aus dem Wohltemperierten Klavier und ein weiteres größeres
Werk von J.S. Bach oder
c) ein Präludium und Fuge aus dem Wohltemperierten Klavier von J.S.Bach und ein
Werk eines anderen Barockkomponisten im vergleichbaren Schwierigkeitsgrad

Gruppe 2
ein größeres Werk von J. Haydn oder W.A. Mozart und ein großes Werk von L.v. Beethoven,
darunter eine Sonate

Gruppe 3
zwei virtuose Etüden

Gruppe 4
ein repräsentatives Werk der Romantik

Gruppe 5
ein Werk aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und ein Werk komponiert nach 1950

Gruppe 6
ein Klavierkonzert

Die Prüfung gliedert sich in zwei Teile:
Das Prüfungsprogramm in der Spieldauer von 45 Minuten für den 1. Teil, bzw. 50 – 60
Minuten für den 2. Teil ist vom Prüfungssenat festzulegen und der Kandidatin/dem
Kandidaten 8 Wochen vor dem ersten Teil der Prüfung mitzuteilen.

Die Kandidatin/der Kandidat hat das Recht, das Programm des 2. Teiles selbst zu wählen.
Es sollte daher aus dem eingereichten Programm ersichtlich sein, welche Werke die
Kandidatin/der Kandidat für den 2. Teil der Prüfung vorschlägt. Es muss aus verschiedenen
Stilepochen bestehen. Alle Werke beider Prüfungsteile sind auswendig vorzutragen,
ausgenommen sind Kammermusikwerk und Werke komponiert nach 1950.
Zwischen den beiden Prüfungsteilen soll ein Zeitraum von mindestens 2 Wochen liegen.

Erster Teil:
Die Kandidatin/der Kandidat trägt ein Werk eigener Wahl aus dem festgelegten
Prüfungsprogramm vor. Die weitere Reihenfolge der vorzutragenden Stücke wird vom
Prüfungssenat bestimmt. Das Bestehen des ersten Teils ist Voraussetzung für die Zulassung
zum zweiten Teil.

Zweiter Teil:
Die Kandidatin/der Kandidat trägt das von ihr/ihm zusammengestellte Programm unter
konzertmäßigen Bedingungen vor. Darunter ist insbesondere zu verstehen, dass der
Prüfungssenat in den Ablauf des Vortrages nicht eingreift.
Für Studierende mit Schwerpunktfach „Kammermusik“ ist es verpflichtend, für alle anderen
Studierenden möglich, eines der Werke der Gruppen 2, 4 und 5 als Kammermusikwerk zu
wählen.
Alle Werke beider Prüfungsteile sind auswendig vorzutragen, ausgenommen sind
Kammermusikwerk und Werke komponiert nach 1950.


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