UNI Wegweiser - Studium und Top Jobs in Österreich
HRV 2.0 Vagus-Feedback Gesundheitstraining - genau auf den Körper abgestimmt!
energetisierende Übungen * gesunder Schlaf * Stress-Ausgleich durch Sport
kohärentes Atmen * harmonischer Alltags-Rhythmus * empathische Kommunikation
HRV-Messungen - individuelles HRV-Training - Einzelbegleitung - Seminare


   


Studium Bildende Kunst Studieren an der Kunstuni Linz Österreich W605 Bildende Kunst - Kunstuni Linz


weitere Standorte
Bildende Wien Angewandte Wien Kunstuni Linz

Fakten und Kontakt
Studieninhalt
Zulassungsvoraussetzung
Struktur & Dauer
Institute
Weitere Infos
Qualifikationsprofil
Berufsbilder & Aussichten
Ausland & Praktikum
Abschlussarbeit
Top Arbeitgeber
Top Jobs für Absolventen
Karriere-Index
Qualifikationsprofil
Das Studium Bildende Kunst hat zum Ziel, jene Qualifikationen zu vermitteln, die notwendig sind, um
sich als Künstlerin, Künstler, oder "cultural worker" im nationalen und internationalen Kontext
erfolgreich zu bewegen. Die Fähigkeit kreativ zu denken und zu handeln wird auch außerhalb der
Kunst derzeit in immer mehr Berufsfeldern in zunehmendem Ausmaß eine notwendige
Arbeitsvoraussetzung. Darum kann die speziell im Bereich der Kunst erforderliche Fähigkeit, gute
Antworten und adäquate ästhetische Formulierungen auf unvorhergesehene Fragen und
Problemstellungen zu entwickeln, auch in vielen Sparten außerhalb der Kunst zur Anwendung
gelangen.

Entwicklungen in der Bildenden Kunst der letzten Jahrzehnte sollen sich auch in der Kunstausbildung
wiederfinden:
- das Überschreiten der Grenzen zwischen verschiedenen Disziplinen,
- die Auseinandersetzung, die die Kunst mit Theorie, wissenschaftlichen Verfahren und
Methoden etc. in immer umfassenderem Maße sucht, sowie
- die Entwicklung projekt- und teamorientierter Arbeitsweisen, die multiple Autorenschaften,
arbeitsteilige und kollektive Strukturen neben individueller
künstlerischer Arbeit gleichberechtigt ermöglicht.
Zu diesem Ziel, der Erlangung künstlerischer bzw. künstlerisch-wissenschaftlicher Kompetenz
umfasst der Studienplan der Bildenden Kunst die folgenden Schlüsselqualifikationen:

a) Konzeptuelle Kompetenz
b) Realisationskompetenz
c) Theoriekompetenz
d) Organisatorische Fertigkeiten / Berufsfeldbezogene Techniken


a) Konzeptuelle Kompetenz

Bildende Kunst hat heute weniger denn je einen festgelegten Ort. Sie agiert auf vielen
gesellschaftlichen Ebenen sowie auf bisweilen nur temporären Schauplätzen. Konzeptuelle
Kompetenz ist die Fähigkeit, zu erkennen, wo und in welcher Form man in einem Feld mit stark
wechselnden institutionellen Rahmenbedingungen künstlerische Handlungen setzen kann.

b) Realisationskompetenz

Bildende Kunst hat in den letzten Jahren sehr stark wechselnde Ausdrucksformen angenommen.
Realisationskompetenz ist die Fähigkeit, aufgrund der Kenntnis dieser verschiedenen
Ausdrucksformen eine reflektierte Wahl des künstlerischen Mediums für die jeweilige künstlerische
Arbeit, das jeweilige künstlerische Projekt zu treffen.

In der Studienrichtung Bildende Kunst kann in folgenden Bereichen studiert werden:
° Malerei und Grafik - Das Bild gemalt/ gezeichnet/ gedruckt/ bewegt/ dreidimensional
° Bildhauerei (Skulptur, Installation, Aktion)
- Skulptur und Objekt-Kunst
- Kontextuelles Arbeiten und Installation
- Aktionen und Interventionen im öffentlichen Raum
- Konzeptuelle Kunst
° Experimentelle Gestaltung
- Konzeptuelle und intermediale Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten
traditioneller und neuer Medien
- Kommunikations- und prozessorientierte Praxisfelder

Damit im Sinn einer "lernenden Organisation" auf Veränderungen in der Kunst adäquat reagiert
werden kann und neue Medien aufgenommen werden können, legt der Studienplan "Bildende Kunst"
diese nicht von vorneherein fest. So können jederzeit bei Bedarf die jeweils aktuellen Medien und
technisch/ organisatorischen Vorgangsweisen gelehrt werden.

Durch die Beherrschung handwerklicher Techniken soll es den Studierenden gelingen, Sicherheit in
der Wahl ihrer künstlerischen Mittel zu gewinnen.

Eine praxisorientierte Entwicklung von Realisationskompetenz dient auch dazu, durch die technische
Beherrschung eines oder mehrerer Medien eine wirtschaftliche Basis für das Berufsfeld Kunst und
Kultur, einschließlich des Bereichs der sogenannten Angewandten Kunst, zu schaffen.

c) Theoriekompetenz

In der aktuellen Bildenden Kunst ist wissenschaftliche Theorie als Instrument der Recherche, der
Selbstverständigung und -Repräsentanz immer wichtiger geworden. Ihre Rolle im Kunstbetrieb ist
vielschichtig: Sie wird als Inspirationsquelle aber auch als Prestigeelement gleichermaßen gesehen
und benutzt. Theoriekompetenz ist die Fähigkeit, mit diesem Faktor produktiv und kritisch
umzugehen: sie zeigt, wie man fremde Texte lesen und verstehen und gut verständliche schreiben
kann (z. B. für Projektanträge, Präsentationen oder Kataloge); wie man mit Kritik einhakt; wo man in
der Theorie etwas Brauchbares für die Kunst findet und wie man die theoretische Arbeit angehen
muss, um zu verhindern, dass die künstlerische Arbeit zur bloßen Illustration gerade modischer
theoretischer Gedanken gerät.
Für Studierende, die im Lauf ihres Studiums der Bildenden Kunst ein verstärktes theoretisches
Interesse entwickeln, wird der Studienzweig "Kulturwissenschaften" eingeführt, der im 2.
Studienabschnitt gewählt werden kann. Er soll neben traditionellen Feldern wie Kunstkritik,
Kunsttheorie und Kunstjournalismus auch neu entstandenen Berufsrollen - wie Kuratieren,
Kunstvermittlung, "Cultural Studies", Leitung von Kulturinitiativen, Gestaltung von kommunikativen
Umgebungen - Rechnung tragen. Im theoretischen Bereich werden somit entsprechend zu
internationalen Vorbildern Studierende, die künstlerisch produzieren, gemeinsam mit solchen, die
theoretisch arbeiten, ausgebildet - zum beiderseitigen Nutzen.

d) Organisatorische Fertigkeiten / Berufsfeldbezogene Techniken

"Bildende Kunst" als Beruf verlangt den Ausgebildeten unternehmerische und kommunikative
Fähigkeiten ab, die ein hohes Maß an Selbstorganisation erfordern.
Auf diese Notwendigkeiten muss schon während des Studiums durch massive Förderung von
studentischer Eigeninitiative vorbereitet werden: Eigeninitiative bezüglich der Entwicklung und
Einschätzung individueller Fähigkeiten:
Recherchen, Auslandsaufenthalte, Praktika etc. sowie der Einbindung in Teamarbeit, Aufbau von
Kontakten, Netzwerken etc.. Spezielle Lehrveranstaltungen sind entsprechend den Anforderungen an
Künstler als junge unternehmerische Initiativen auf diese notwendigen Fertigkeiten hin orientiert: von
der Kenntnis fremdsprachiger Terminologie, über das Erstellen von Finanzierungsplänen, Fragen der
Versteuerung, Fragen des Copyrights bis zum richtigen Umgang mit Institutionen und den
entsprechenden kommunikativen Fertigkeiten: Verhandlungen mit potentiellen Sponsoren, Abfassen
von Pressetexten etc.

1.1 Qualifikationsprofil für den Studienzweig KULTURWISSENSCHAFTEN:

Im Lauf eines künstlerischen Studiums entdecken viele Studierende ein starkes Interesse und
entfalten oft eine beachtliche Begabung für die theoretische Arbeit. Der (nach Absolvierung des ersten
Studienabschnitts wählbare) Studienzweig Kulturwissenschaften versucht, diesem Bedarf Rechnung
zu tragen und das Lehrangebot dahingehend zu entwickeln, dass Absolventinnen und Absolventen in
der Lage sind, sich in den immer zahlreicher werdenden künstlerisch-wissenschaftlichen
Berufsfeldern (wie z. B. Kuratieren, Kunstkritik, Ausstellungskonzeption, Betreuung kultureller
Agenden für Großfirmen, Leitung von Kulturinitiativen und dgl.) professionell zu bewegen. Dazu wird
in diesem Studienzweig insbesondere die Kenntnis wissenschaftlicher Verfahrensweisen wie
Recherche, Textanalyse, Nachweisen und Zitieren sowie der Techniken der argumentativen
Darstellung forciert.
Die Besonderheit des Studienzweiges Kulturwissenschaften an der Kunstuniversität Linz besteht
gegenüber vergleichbaren wissenschaftlichen Studien darin, dass das theoretische Denken aus der
Perspektive einer künstlerischen Praxis – und in enger Verbindung zu dieser Praxis - entwickelt wird.
Diese Nähe von künstlerischer und theoretischer Praxis ist für beide Seiten befruchtend. Sie erlaubt
es, zu erkennen, inwiefern die künstlerische Praxis selbst mitunter eine theoretische Dimension
eröffnet, welche die theoretische Praxis nicht ohne Mühe und nicht selten erst mit großer Verspätung
auf Begriffe zu bringen vermag. Die künstlerische Praxis fungiert derart als produktive
Herausforderung an die Theorie. Umgekehrt wirkt eine solche theoretische Klarheit produktiv auf die
künstlerische Praxis zurück und erhöht deren Effizienz in der Klärung ihrer eigenen Stärken sowie im
Erreichen ihrer Zielgruppen.
Durch die Zusammenarbeit mit den Studierenden der Kulturwissenschaften in den theoretischen
Lehrveranstaltungen profitieren die Künstlerinnen und Künstler nicht nur hinsichtlich der intensivierten
theoretischen Arbeit, sondern auch in der Erhöhung ihrer diskursiven Kompetenz: dies ist für
Kunstschaffende von entscheidender Bedeutung, denn unter künstlerischer Praxis ist heute nicht nur
die künstlerische Produktion zu verstehen, sondern auch die Notwendigkeit von zielgerichteter
Kommunikation (Für wen produziere ich?) sowie von argumentativer Darstellung (Die Qualität eines
schriftlichen Exposés entscheidet nicht selten über das Zustandekommen eines künstlerischen
Projekts).



Tipp: Suche nach Studium Bildende Kunst an allen UNIs und FHs in Österreich


Der richtige Ghostwriter - 10 Praxistipps, wie Ihr den perfekte Ghostwriter findet

th_topjobs
do_greyline.gif - 1kb


th_topjobs
do_greyline.gif - 1kb






Berufschancen nach dem Studium?
Karriere-Index bringt Orientierung!
wegweiser.ac.at