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Studium Wildtierökologie und Wildtiermanagement Studieren an der BOKU Wien Österreich H066423 Wildtierökologie und Wildtiermanagement, Master - BOKU Wien


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BOKU Wien

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Tätigkeitsfeld

In dicht besiedelten Industrieländern stehen Wildtiere im Spannungsfeld zwischen Ökologie, Ökonomie

und Gesellschaftspolitik. Dies betrifft bodenständige sowie eingebürgerte oder (wieder) einwandernde

Arten. Einerseits führen Siedlungstätigkeit und diverse Landnutzungsformen zu direkten wie indirekten

Lebensraumverlusten für Wildtiere. Andererseits können sich aus den unterschiedlichen Interessen,

Einstellungen und Wertehaltungen verschiedener Bevölkerungskreise Akzeptanzprobleme ergeben. Dabei

stehen sich nicht nur Naturschutz und Landnutzung als menschliche Interessensfelder gegenüber, sondern

es konkurrieren auch traditionelle (Siedlungstätigkeit, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Jagd, Fischerei),

neue (Tourismus und Freizeitverhalten) und sich ausweitende Formen (Siedlungstätigkeit, Ausbau der

Infrastruktur, Versiegelung der Landschaft) der Umweltnutzung.

Ein/e Absolvent/in dieses Master-Studienganges kann sich stärker in einer praxis- und umsetzungsorientierten

Grundlagenforschung (Wildtierbiologie/-ökologie) einbringen. Er/sie erwirbt sich aber auch

Kompetenzen für Fragestellungen, die freilebende Wildtiere in Forst-, Land-, Energie- und

Wasserwirtschaft betreffen, für das Management von Wildtieren, für die Umsetzung von Artenschutzzielen

und für den Erhalt natürlicher Lebensräume. Dies setzt ein vielseitiges und interdisziplinäres

Studium voraus, wie es die BOKU in ganz besonderem Maße anbietet.

Anforderungsprofil

Im Umgang des Menschen vor allem auch mit größeren Wildtierarten spielen ihre Erhaltung (als Bedarf),

ihre nachhaltige Nutzung (als Möglichkeit) oder auch ein gewisses Kontroll-Ausmaß (soweit nötig) in

vielfältiger Weise zusammen. Wildtiere werden und sind in der Kultur- und Produktionslandschaft oft

bereits in hohem Maße zu Konflikt-Objekten geworden, andererseits wird ihr Vorkommen, ihr Erhalt und

ihre Verbreitung gefordert.

Um hier zu einschlägigen, möglichst maßgeschneiderten, konsensfähigen, gesamtheitlichen Lösungen zu

kommen, die auch einer „Nachhaltigkeit“ im Sinne einer Arterhaltung und -vielfalt gerecht werden, bedarf

es eines entsprechenden analytischen wie vernetzten Denkens mit Problemlösungskompetenz. Deshalb

beruht die fachliche Ausbildung auf einer integrierenden Kombination von:

• Naturwissenschaften (insbesondere Biologie und Ökologie),

• Technologien (u.a. für Diagnose, Monitoring und Planungszwecke),

• Sozioökonomik (z.B. Akzeptanz- und Konfliktforschung, Öffentlichkeitsarbeit, Partizipation)

und

• Rechtswissenschaften (Bundesgesetze und -verordnungen, Landesgesetze, EU-Recht,

internationale Abkommen und Konventionen).

Da Landnutzungspraktiken auf die Lebensraumeignung und Tragfähigkeit für Wildtiere einen erheblichen

Einfluss ausüben, aber auch diesbezügliche Auswirkungen eines Klimawandels relevant werden können,

sind entsprechende Grundlagenkenntnisse und interdisziplinäre Vernetzungen bereits aus dem jeweiligen

Bakk/BSc-Studium mitzubringen. Deshalb wird es als sinnvoll und wünschenswert erachtet, dieses

Studium nicht nur exklusiv auf ein forstliches Grund- oder BSc-Studium zu beziehen, sondern es bewusst

auch Quereinsteigern (andere Studienrichtungen der BOKU, Absolventen der Biologie, Ökologie oder

Veterinärmedizin) zugänglich zu machen und entsprechende Spezialisierungsmöglichkeiten oder Schwerpunktsetzungen

vorzusehen. Da international im Bereich des Natural Resources & Wildlife Management

meist auch fischereiliche Belange integriert sind, soll dies an der BOKU zumindest auch Teil der Spezialisierungsmöglichkeiten

sein. Ebenso ist aber auch auf einschlägige Lehrangebote der Universität

Wien und der Veterinärmedizin. Universität Wien zurückzugreifen, insbesondere auf jene des Forschungsinstitutes

für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI).

Spezielle Bildungsziele

Diplomingenieure bzw. Master-Absolventen der Forstwirtschaft haben auch weiterhin die Möglichkeit,

wildbiologisches und jagdbetriebliches Spezialwissen über entsprechende Module in ihrer Ausbildung

wahrzunehmen. Umgekehrt gilt für die Absolventen/innen des MSc „Wildtierökologie und Wildtiermanagement“

und deren mögliche Berufsfelder, dass neben einem sehr interdisziplinären Basiswissen

und Spezialkenntnissen auch besonders Menschenführung, Teamfähigkeit, Organisationskompetenz und

-qualität, Internationalisierung und Fremdsprachenkompetenz sowie Bildungsziele mit zunehmender Zukunftsrelevanz

im Management- und Planungsbereich integriert werden.



Tipp: Suche nach Studium Wildtierökologie und Wildtiermanagement an allen UNIs und FHs in Österreich


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